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Lesachtaler Brotherstellung

Das Lesachtaler Brot zeichnet sich durch schonende Zubereitung und besonderen Geschmack aus.

Lesachtaler Brotherstellung © Lesachtaler Mühlenverein
In diesem romantischen Hochtal, das von der Gail durchlossen wird und über dem auf weiten Hangterrassen die Felder und Höfe der Bergbauern liegen – der höchste auf 1.427 m –, war Selbstversorgung schon immer lebenswichtig. So entstanden die vielen Mühlen am Wasser und es blieb der Anbau von Brotgetreide, vor allem Weizen, erhalten. Dass sogar in Tokyo 2008 ein Backhaus aus dem Lesachtal funktionstüchtig nachgebaut wurde, bestätigte die Lesachtaler endgültig in ihrer überlieferten Lebensweise. Die japanischen Bäckergesellen, die heute Brot nach Art dieses Tales in Tokyo backen, gingen bei einem Lesachtaler Bäckermeister in die Lehre.

In Maria Luggau, einem Wallfahrtsort auf 1.179 m, stehen fünf wasserbetriebene Mühlen, die regelmäßig benutzt werden. Mit Sorgfalt, langsam und schonend, wird das Getreide zwischen den Mühlsteinen gemahlen. Das gibt dem Mehl den richtigen Dreh und dem Lesachtaler Brot seinen reichen, fruchtigen Geschmack. Entlang des Mühlenwanderweges kann man den Werdegang vom Korn zum Brot erleben und zum Abschluss im Lesachtaler Bauernladen diese Delikatesse verkosten. Spannend sind die Führungen durch heimische Experten, die neben den Mühlen auch das dazugehörige Museum umfassen. 

Beim Lesachtaler Brotfest in Liesing am ersten Wochenende im September wird Brot zubereitet (Schaubrotbacken). Am Bauernbuffet werden dazu Spezialitäten aus der Region gereicht. Eine Weingasse mit österreichischen Spitzenweinen und eine Handwerksgasse mit Produkten aus dem Tal laden zu weiterem Genuss ein. Kinderprogramme überzeugen auch die Kleinsten von der Faszination Brot.

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