Arnulf Rainers Geburtsstadt Baden ehrt den vielseitigen und umtriebigen Maler mit einem Museum – architektonisch interessant in einem Badehaus aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebracht.
Seit über sechzig Jahren wirbelt Arnulf Rainer als Enfant terrible der Kunstszene Staub auf. Sein oft
Genregrenzen überschreitendes Werk ist äußerst umfangreich und vielseitig und reicht vom Surrealismus über Aktionismus bis zu den
berühmten Übermalungen von Fotos und Gemälden.
Das Museum wird seinem Schaffen gerecht, indem es
zwei Mal jährlich eine neue Ausstellung präsentiert. Kommentiert wird die Kunst dabei quasi vom Meister selbst – durch in den Schauräumen angebrachte Zitate und Aphorismen Rainers sowie durch ein aufschlussreiches Filmportrait. Die eindrucksvolle Architektur des
1821 errichteten Marienbades wurde beim Umbau vollständig erhalten und geschickt adaptiert – so hängen manche Bilder etwa in holzvertäfelten Umkleidekabinen oder über steinernen Schwimmbecken.
www.arnulf-rainer-museum.at