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Hofburg Innsbruck
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Mitten in der Tiroler Bergwelt lässt sich der Lebensstil von Kaiserin Maria Theresia, Sisi & Co. besonders anschaulich studieren: Die Innsbrucker Hofburg, eines der drei repräsentativsten Bauwerke Österreichs, war einst eine beliebte Residenz der Habsburger.

Hofburg Innsbruck © BHÖ/G.R. Wett
Kunstvoll glasierte Porzellanöfen, die von versteckten Gängen aus beheizt wurden. Gemalte Spiegelrahmen, die – Illusion realer Spiegel vermittelnd – den Inbegriff von herrschaftlichem Luxus darstellen. Elegante Lüster, seidene Wandbespannungen, opulent gedeckte Festtafeln und kostbare Möbel aus verschiedenen Epochen: Ein Spaziergang durch die Kaiserappartements der Innsbrucker Hofburg ist wie ein Streifzug durch die (Kunst-)Geschichte.

Der Riesensaal mit einem Deckenfresko von Anton Maulpertsch gilt als prächtigster Fest- und Zeremoniensaal des Alpenraums. Weitere Prunkräume sind der Gardesaal, das Kaiserin-Elisabeth-Appartement, der Salon der Kaiserin, das Toilettezimmer, das Ratszimmer, das Audienzzimmer – um nur einige zu nennen. Die Ahnengalerie im Prunkstiegenhaus zeigt Porträts der Habsburger und lässt die Regentschaft dieses Geschlechtes in Tirol lebendig werden. In den Schauräumen des Museums geben Hunderte Exponate Einblick in das Leben der höfischen Bewohner.

Wer nach so viel k. u. k. Romantik gerne eine Melange in plüschiger Kaffeehaus-Atmosphäre zu sich nehmen will, kehrt am besten im „Café Sacher“ ein – wobei natürlich nicht das Wiener Original gemeint ist, sondern dessen ebenfalls in der Hofburg angesiedeltes Pendant, das dem Vorbild in puncto kulinarischer Raffinesse in nichts nachsteht.

www.hofburg-innsbruck.at