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Hofburg Innsbruck
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Mitten in der Tiroler Bergwelt lässt sich der Lebensstil von Kaiserin Maria Theresia, Sisi & Co. besonders anschaulich studieren: Die Innsbrucker Hofburg, eines der drei repräsentativsten Bauwerke Österreichs, war einst eine beliebte Residenz der Habsburger.

Hofburg Innsbruck © BHÖ/G.R. Wett
Kunstvoll glasierte Porzellanöfen, die von den Dienern von versteckten Gängen aus beheizt wurden. Gemalte Spiegelrahmen, die – Illusion realer Spiegel vermittelnd – den Inbegriff von herrschaftlichem Luxus darstellen. Seidene Wandbespannungen, opulent gedeckte Festtafeln und kostbare Möbel aus verschiedenen Epochen: Ein Spaziergang durch die Kaiserappartements der Innsbrucker Hofburg, die nach 15-jähriger Restaurationsarbeit in neuem Glanz erstrahlt, ist wie ein Streifzug durch die (Kunst-)Geschichte.

Einfach überwältigend: Der Riesensaal, der als prächtigster Fest- und Zeremoniensaal des Alpenraums gilt. Eher amüsant: So mancher Gebrauchsgegenstand, der den kaiserlichen Alltag widerspiegelt – wie der Spucknapf aus edlem Nussholz oder ein kunstvoll verarbeitetes Bidet. Schönes Detail am Rande: Getrennte Schlafzimmer für das Herrscherpaar, wie sie an anderen europäischen Höfen üblich waren, kannte man in Österreich nicht.

Wer nach so viel k. u. k. Romantik gerne eine Melange in plüschiger Kaffeehaus-Atmosphäre zu sich nehmen will, kehrt am besten im „Café Sacher“ ein – wobei natürlich nicht das Wiener Original gemeint ist, sondern dessen ebenfalls in der Hofburg angesiedeltes Pendant, das dem Vorbild in puncto kulinarischer Raffinesse in nichts nachsteht.

www.hofburg-innsbruck.at