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Von Ostarrichi zu Österreich

Mit dem Beginn der Völkerwanderung schwindet der römische Einfluss in den Ländern an der Donau. Mehrere europäische Völker waren zu dieser Zeit in Bewegung. Das Gebiet entlang der Donau, das zum Zentrum des habsburgischen Imperiums werden sollte, war im Hochmittelalter eine umstrittene Grenzregion des Heiligen Römischen Reiches.
Um das weitere Vordringen von Slawen und Awaren aus dem Osten zu stoppen, errichtet der fränkische Herrscher Karl der Große um 800 n. Chr. eine Grenzmark im Gebiet des heutigen Niederösterreich. Im 10. Jahrhundert entseht eine Markgrafschaft östlich der Enns, die dem Herzog von Baiern untersteht, und mit der Babenberger Leopold belehnt wird. Zu dieser Zeit (996) taucht erstmals der Name "Ostarrichi", der später zu "Österreich" wird, in einer Urkunde auf.

Die Babenberger: Stifter Österreichs
Die Babenberger machen zuerst Pöchlarn zu ihrer Residenz und später Melk im lieblichen Donautal der Wachau. Das Land wird kolonisiert, Klöster werden gegründet (z.B. Klosterneuburg). In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wird Österreich unter Heinrich Jasomirgott Herzogtum, Wien zur Residenzstadt.

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