Wie im Märchen ist eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten, rasanter geht es mit Schlittenhunden durch die verschneite Winterlandschaft. Aber auch Ausritte oder gemütliche Wanderungen mit den vierbeinigen Freunden haben im Winter ihren Reiz.
Foto: Österreich Werbung/Wiesenhofer
Mit dem Hundeschlitten durch den Schnee
In
Bürserberg im Brandnertal bietet der
Husky-Toni ein abwechslungsreiches Programm an: Husky-Workshops für Kleingruppen oder exklusive Ausfahrten für zwei Personen mit 12 Hunden. Kinder ab 8 Jahren können den
Schlittenhundeführerschein machen und nach abgelegter Prüfung auch selber ein Stück mit dem Gespann fahren. Für Menschen, die im Alltagsleben unter hoher Belastung stehen und wieder zu mehr Ruhe, Gelassenheit und innerer Balance finden wollen, gibt es spezielle Angebote mit einem Coach.
Großer Beliebtheit erfreuen sich die
Husky-Touren, die Marc Van Landeghem in
Warth-Schröcken anbietet. Vom Hochtannbergpass fährt jeder Teilnehmer mit seinem Hundegespann auf und ab über verschneite Hügel zum idyllisch gelegenen Hotel am Körbersee oder zum Hotel Jägeralpe.
Bei der Schlittenhunde-Safari in Bad Kleinkircheim/Nockberge geht es mit der Bergbahn auf rund 1.800 Höhenmeter. Auf Schneeschuhen wandert man bis zu einer urigen Almhütte und nach einer Stärkung mit Kärntner Spezialitäten beginnt die Husky-Tour. Der Gasthof Raufner im Lieser-Malta-Tal bietet bei ausreichender Schneelage Huskyschlittenfahrten an.
Die Husky-Ranch nahe dem Ottensteiner Stausee in Niederösterreich lädt Gäste ein, das Waldviertel mit dem Hundeschlitten zu erkunden. Bei Einführungskursen oder im Rahmen von Exkursionen kann man selbst im Gespann mitfahren und nebenbei noch lernen, wie die Tiere gefüttert, gepflegt und trainiert werden. Besonders spannend: Eine Fahrt mit dem Hundeschlitten in einer mondklaren Nacht.
Auf der Mountain Wolf Farm im Böhmerwald (Oberösterreich) gibt es neben speziellen Angeboten für Kinder auch verschiedene Touren und Expeditionen für ambitionierte Abenteurer, Mondschein-Fahrten, Elebniswandern mit Huskys, Husky-Gespannfahren uvm.
Die Siberian Husky Schule in Oftering bietet unter anderem Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene, alpine Schlittentouren, Wandern mit Huskys, Mondscheinfahrten, Mitfahrt mit Gespann, Husky-Picknick uvm.
Das
Husky Abenteuer Camp liegt auf 1700m Seehöhe auf der
Stubalpe/Gaberl beim Alten Almhaus in der Steiermark. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail ein kleines Paradies erschaffen, in dem nicht nur Kinder die "Faszination Schlittenhunde" in unberührter Natur hautnah erleben können. Das Programm beinhaltet Schlittenhundefahrten, Husky-Workshops, Schneeschuhwandern mit Huskys, Iglu-Bau und Abenteuercamp im Schnee.
Bei Husky-Time auf der Teichalm in der Oststeiermark werden Husky-Workshops zu verschiedenen Terminen und in verschiedenen österreichischen Regionen angeboten.
Im Nationalpark Gesäuse im steirischen Ennstal lernt man bei einem eintägigen
Husky-Workshop alle Facetten der Schlittenhundewelt kennen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl kommen alle Gäste in den Genuss von ausgiebigen Fahrten auf dem Johnsbacher Trail. Jeder Teilnehmer bewältigt selbst mit einem 4er Hundegespann den Trail, die Musher erklären alles rund um den Huskysport. Zur Auswahl steht auch ein ganzes Husky-Wochenende (inkl. 2 Nächtigungen).
Einen entspannenden Tag kann man auf der Husky Ranch Angerberg in der Tiroler Ferienregion Hohe Salve verbringen. Nach dem Kennenlernen der Huskys gibt’s eine Einführung in die Welt der Schlittenhunde, Ausfahrt mit dem Gespann, Abschluss mit Lagerfeuer, Tee und Glühwein.
Hoch zu Ross die Winterlandschaft genießen
Wer sein Glück auf dem Rücken der Pferde findet, kann den
Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten hoch zu Ross erkunden.
Winterreit- und Trekkingpauschalen finden sich unter
www.hohetauern.at. Mit dem
Pferdeschlitten geht es durch eine wahre Winter-Traumlandschaft hinauf zu den Apriacher Almen mit ihren idyllischen Almhütten. Von dort wandert man auf einem leichten Wanderweg zu einer Almhütte, wo eine zünftige Mölltaler Brettljause die Wanderer stärkt.
Im Pferdeschlitten lassen Gäste die
pannonische Winterlandschaft vorüberziehen, um den Tag in einem burgenländischen Landgasthaus bei regionaler Küche und kräftigem Wein ausklingen zu lassen (
Reiterhof Sonja,
Reiterhof Rössler und
Reitclub Andau). Schlittenfahrten oder Ausritte etwa zur urigen Pritzhütte können beim
Alpinen Pferdezentrum Katschberg in Kärnten gebucht werden. Skifahrer erreichen die Hütte über eine Tiefschneeabfahrt. Um wieder zur Katschberghöhe ohne körperliche Anstrengung zurückzukommen, bietet sich der "Biolift" an: Ein Pferd zieht die Gäste wieder bergauf.
In
Vorarlberg bietet das
Vier-Sterne-Familienhotel Beck in Brand kleinen Pferdefreunden eine attraktive Kombination an: Auf dem Tagesprogramm stehen eine Reitstunde oder ein Ausritt, dazu drei Stunden Ski- oder Snowboard-Unterricht.
Winterwandern mit dem Hund
Zeit zu zweit – nämlich für Menschen und deren Hunde – gestaltet das Team von „Lex Lupo“ im Bregenzerwald. Auf dem Programm stehen geführte Wanderungen, auch mit Schneeschuhen, die individuell gebucht werden können.
Schneeschuhwandern mit Huskys durch die Vorarlberger Winterlandschaft bietet auch Arcticwolf in Nüziders an.
Die Mountain Wolf Farm im Böhmerwald organisiert Schneeschuhwanderungen in Begleitung der Hunde zum nahegelegenen Bärenstein, der den Blick über den winterlichen Böhmerwald und den in Eis erstarrten Moldaustausee freigibt.
Wildtierfütterung
In Lech am Arlberg haben Familien Gelegenheit, bei der Wildfütterung zuzuschauen. Ein überdachter "Bodensitz" ermöglicht die Beobachtung von Hirsch und Reh bei der Winterfütterung aus sicherer Entfernung. Die Fütterungsperiode beginnt je nach Witterung etwa Mitte November und endet Mitte Mai.
Der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich bietet im Jänner und Februar geführte Wanderungen zur Hirschfütterung im Bodinggrabental bei Molln an.
Im Nationalpark Hohe Tauern führt eine leichte Winterwanderung mit einem Aufsichtsjäger zu einer Winterfütterung für das Rehwild im tief verschneiten Bergwald der Hohen Tauern. Anschließend kulinarischer Hochgenuss in der „Herzlstube“ im Landgut Moserhof. Dauer: 4 Stunden (ohne Einkehr), davon 2 Stunden reine Gehzeit.