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Burgenland: Martiniloben in Apetlon

Der Pannonische Herbst läutet am Neusiedler See eine besondere Schmankerl-Zeit ein. Zwischen September und November erwarten die Gäste in der Gemeinde Apetlon regionale Spezialitäten und alte Winzerbräuche. Den kulinarischen Höhepunkt bildet das traditionelle Martiniloben, wenn es wieder heisst "Gemma Köllaschaun".

Ganslessen Apetlon  © Neusiedler See Tourismus / Foto: Steve Haider
Die Arbeit in den Weingärten ist grossteils getan, der Most ist gepresst und die edlen Tropfen reifen heran. Nun öffnen die Apetloner-Weinbauern ihre Kellertüren und laden beim Martiniloben zur Verkostung des jungen Rebensafts. Was heute ein wahrer Feinschmecker-Tipp ist, geht auf einen alten Winzerbrauch zurück: Rund um den 12. November, dem Festtag des Heiligen Martin, dem Landespatron des Burgenlands, gingen die Bauern wieder in ihre Weinkeller, um den jungen Weissen in den Holzfässern zu prüfen.

Bei diesen Streifzügen durch die Weinstuben mit reichlich Vergorenem darf auf einen deftigen Gaumenschmaus nicht vergessen werden. Traditionsgemäss findet ein köstliches Martinigansl nach althergebrachtem Rezept mit Rotkraut und Knödel seinen Platz auf den Tellern, mit Weinbegleitung versteht sich. Die wilden Verwandten der Gans wie Grau-, Saat- und Blassgänse können beim "Gänsestrich" an der Langen Lacke zu Tausenden beobachtet werden, wenn sie am Wasser ihr Nachtlager aufschlagen.

Weitere Informationen unter www.apetlon.info.