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Auf den Spuren der Habsburger

Wie keine andere Dynastie lenkten die Habsburger die Geschicke Europas. Über Jahrhunderte stellten sie die deutschen Könige und römisch-deutschen Kaiser und wurden zum Inbegriff der Monarchie. Begeben Sie sich auf eine imperiale Spurensuche in Österreich.

Schloss Halbturn im Burgenland © Schloss Halbturn
Schloss Halbturn im Burgenland © Schloss Halbturn
Innsbruck Hofkirche: Schwarze Mander © Innsbruck Tourismus
Innsbruck Hofkirche: Schwarze Mander © Innsbruck Tourismus
Reiseset Kaiser Franz Josephs I. © Südbahnmuseum
Reiseset Kaiser Franz Josephs I. © Südbahnmuseum
Kaiserin Elisabeth Sisi © Österreich Werbung/Trumler
Kaiserin Elisabeth Sisi © Österreich Werbung/Trumler
Kaiservilla Bad Ischl © OÖ Tourismus
Kaiservilla Bad Ischl © OÖ Tourismus
Wien, Schloss Schönbrunn  © Österreich Werbung
Wien, Schloss Schönbrunn © Österreich Werbung
Schloss Ambras, Innsbruck © Tirol Werbung
Schloss Ambras, Innsbruck © Tirol Werbung

Oberösterreich

Museum der Stadt Bad Ischl
1853 feierten Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth ihre Verlobung im damaligen „Hotel Austria“, heute das Museum der Stadt Bad Ischl. Gezeigt wird die Entwicklung der Stadt, besonders die Bedeutung der Salzgewinnung und der Aufstieg des Ortes zum Kurbad und zur kaiserlichen Sommerresidenz.
Stadtmuseum Bad Ischl 

Kaiservilla
Die Kaiservilla im alten Kaiserpark war ein Hochzeitsgeschenk der Erzherzogin Sophie an Franz Joseph und Elisabeth und diente etwa 60 Jahre lang als Sommerresidenz des Kaiserhofes. Besichtigungen der Villa sind nur mit Führung möglich.
Kaiservilla Bad Ischl 



Wien

Sisi Museum und Kaiserappartements in der Hofburg
Das Sisi Museum in der Wiener Hofburg zeigt neben einer Vielzahl persönlicher Elisabeth-Gegenstände die Rekonstruktion des Polterabendkleides der jungen Braut, ihren Morgenmantel sowie Sonnenschirm, Fächer und Handschuhe der Monarchin. Eine begehbare Rekonstruktion des luxuriösen Hofsalonwagens der reiselustigen Kaiserin ist ebenfalls zu sehen. In den Kaiserappartements befinden sich unter anderem Elisabeths Toilette- und Turnzimmer sowie ein eigenes Badezimmer, das sie sich 1876 als erstes Mitglied der kaiserlichen Familie einrichten liess.
Hofburg Wien 

Augustinerkirche
In der Hofpfarrkirche St. Augustin heirateten sehr berühmte Persönlichkeiten - Kaiserin Maria Theresia Franz Stefan von Lothringen, Kaiser Franz Joseph seine Sisi, Kronprinz Rudolf Prinzessin Stephanie und der französische Kaiser Napoleon seine Marie Louise. Besonders eindrucksvoll sind das Grabmal der Erzherzogin Marie Christine von Antonio Canova (errichtet 1798 bis 1805) und die gotische Georgskapelle (erbaut 1337; Zugang über die Loretokapelle). Ausserdem befindet sich im Gotteshaus die sogenannte Herzgruft, wo 54 Herzen der Habsburger in silbernen Urnen verwahrt werden.
Augustinerkirche 

Schloss Schönbrunn
Die ehemalige Residenz der Kaiserfamilie zählt zu den schönsten Barockschlössern Europas. Den grössten Teil des Jahres residierten die Habsburger in den unzähligen Gemächern, die eine kaiserliche Grossfamilie neben den Repräsentationsräumen benötigte. Heute gehört das Schloss aufgrund seiner historischen Bedeutung, seiner einmaligen Anlage und prachtvollen Ausstattung zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Schloss Schönbrunn 

Lainzer Tiergarten und Hermesvilla
Dieser Teil des Wienerwaldes war kaiserliches Jagdgebiet und dient auch heute noch als Wildschwein- und Rotwildgehege. Die im Lainzer Tiergarten gelegene Hermesvilla war einst ein Geschenk Kaiser Franz Josephs an seine Gattin Elisabeth. Opulent ausgestattet, gilt das Gebäude als hervorragendes Beispiel spätromantischen Villenbaus. Heute beherbergt die Hermesvilla eines der Museen der Stadt Wien.
Hermesvilla 

Kaisergruft (Kapuzinergruft)
146 Adelige, davon 12 Kaiser sowie 19 Kaiserinnen und Königinnen, haben in der Kaisergruft unter der Kapuzinerkirche ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der prachtvolle Doppelsarg für Maria Theresia und ihren Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, ist ein Werk Balthasar Ferdinand Molls. In starkem Kontrast dazu steht der schlichte Sarg ihres Sohnes Joseph II. Der letzte hier bestattete Kaiser war Franz Joseph I. (1916). Auch die Sarkophage von Kaiserin Elisabeth und Kronprinz Rudolf befinden sich in der Gruft, die von den Kapuzinern betreut wird.
Kaisergruft 



Tirol

Münzprägestätte Hall
Die Münze Hall blickt auf eine ruhmreiche Geschichte als Habsburger Münzmetropole zurück. Die erste dort geprägte Silbermünze stammt aus dem Jahr 1486, Kaiser Maximilian II. liess im Jahr 1567 zum ersten Mal eine Münze durch Walzenprägung herstellen. Zu Zeiten Kaiserin Maria Theresias wurde in Hall der bekannte „Maria-Theresien-Taler“ über 17 Millionen Mal hergestellt und im ganzen Reich und darüber hinaus als Zahlungsmittel verwendet. Ein Besuch im Museum gibt Einblick in die Welt der Münzen und in ein halbes Jahrtausend europäischer Münzgeschichte. Zu sehen sind zum Beispiel der erste Taler der Welt oder der weltweit grösste Silbertaler aus über 20 kg Silber. Von der Spitze des Münzerturms bietet sich dem Besucher ein unvergesslicher Ausblick auf die mittelalterliche Altstadt Halls und die mächtige Kulisse des Karwendelgebirges, dem bevorzugten Jagdgebiet zahlreicher Habsburger Regenten.
Hall-Wattens 

Schloss Ambras und Innsbrucker Hofkirche
Dem Kunstliebhaber Erzherzog Ferdinands II. (1529 bis 1595) verdankt Schloss Ambras im Süden von Innsbruck seine Kunstschätze. Dieser liebte die Sammlung schöner Dinge – darunter Gemälde, Waffen und seltene Objekte aus aller Welt, die heute im Rahmen einer Dauerausstellung zu sehen sind.
Ferdinands Urgrossvater, der Habsburger Kaiser Maximilian I. (1459–1519), strebte danach, sich über den Tod hinaus künstlerisch und politisch zu verewigen. Sein Grabmal in der Innsbrucker Hofkirche, ein von 28 überlebensgrossen Bronzefiguren begleiteter Sarkophag, gilt heute als das bedeutendste Renaissancekunstwerk Tirols. Die sogenannten „Schwarzen Mander“, die Maximilian, seine Ahnen und Nachfahren darstellen, und der Kenotaph (= leeres Grabmal) wurden von den besten Malern, Bildhauern, Bronzegiessern und Kunstschmieden der Zeit geplant und ausgeführt. Sehenswert ist auchdie Silberne Kapelle mit kunstvollen Silberreliefs am Altar, Kreuzrippengewölbe und Renaissancemalereien.
Schloss Ambras
Innsbrucker Hofkirche  



Steiermark

Semmeringbahn
und SÜDBAHN Museum
Nach der Vermählung von Kaiser Franz Joseph I. mit seiner Sisi Mitte Mai 1854, fuhr das frisch angetraute Paar zur Eröffnung der Semmeringbahn von Wien bis nach Mürzzuschlag, um in der steirischen Region die Flitterwochen zu verbringen. Für Kaiser Franz Joseph blieb es nicht die letzte Fahrt mit der Semmeringbahn. Zu seinen Aufenthalten im kaiserlichen Jagdschloss in Mürzsteg reiste der Monarch sehr oft mit der Bahn an. Ein eigener Hofjagd-Waggon sorgte für die komfortable Anreise und stimmte auf die jagdlichen Aufenthalte ein. Im SÜDBAHN Museum in der Eisenbahn-Erlebniswelt im Weltkulturerbe Semmeringbahn findet sich u.a. auch das originale Reiseset des Kaisers mit Pfeife, Pfeifenstopfer, Zigarrenschneider, Schreibfeder und Löschblatt. Im k.u.k. Caféwaggon haben die Besucher die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen oder Triester Bier zu entspannen.
Südbahnmuseum
Semmeringbahn 



Burgenland

Schloss Halbturn

Kaiser Karl VI. liess den heute bedeutendsten Barockbau des Burgenlandes Anfang des 18. Jhdts als Jagd- und Sommerresidenz errichten. Als Baumeister engagierte er mit Lucas von Hildebrandt einen der berühmtesten Architekten seiner Zeit, der u. a. für die Gestaltung des Schlosses Belvedere und zahlreicher Palais in Wien verantwortlich zeichnete. Karls Tochter Maria Theresia erwarb das Schloss von der ungarischen Krone und schenkte es als Privatbesitz ihrer Tochter, der Erzherzogin Marie Christine, zur Hochzeit mit Herzog Albert-Casimir von Sachsen-Teschen. Die weiteren drei Jahrhunderte bewegter Schlossgeschichte können Besucher auf einer geführten Wanderung durch das Dorf Halbturn, den Schlosspark und die ehemaligen Pferdestallungen nachvollziehen.
Schloss Halbturn 


 
Kärnten

Auf den Spuren des Adels in Millstatt

Als der Adel der Donaumonarchie die Sommerfrische für sich entdeckte, liessen Verwandte der Habsburger und andere Mitglieder des kaiserlichen Hofs Sommervillen in Millstatt errichten. Rund 20 dieser historischen Gebäude, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, sind heute noch zu sehen. Auf dem Millstätter Villenweg wandert man vorbei an den gelben Fassaden mit grün gestrichenen Fensterläden, heimeligen Erkern und kecken Türmchen. In manchen dieser geräumigen Häuser aus dem Fin de Siècle lassen sich auch heute noch die Ferien verbringen.
Die Habsburger Friederich III. und Maximilian I. fühlten sich dem Orden der Georgsritter, die auch im Stift Millstatt zu Hause waren, stets verbunden. Diese Liebe des Kaiserhauses zu Millstatt ehrten seine Grossbürger traditionell mit einem Fest anlässlich des Geburtstags des Monarchen Mitte August. Vor drei Jahrzehnten griff der Tourismusverband diese Idee wieder auf und lädt alle Jahre zum kaiserlichen Feiern ein. Wer den Kaiser im historischen Gewand hochleben lassen will, leiht sich ein Kostüm.
Millstättersee-Tourismus


Alles über die Geschichte der Habsburger:
www.habsburger.net