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Steiermark: Jugendstil-Flair im Hotel Wiesler

Wer vom Grazer Schlossberg in die Altstadt blickt, hat das am Murufer gelegene Hotel Wiesler im Visier, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Grandhotel erbaut wurde und bis zum Jahr 2010 das einzige Fünfsternehotel in der Hauptstadt war.

Jugendstilfassade des Hotela Wiesler, Graz © Hotel Wiesler

Auch heute birgt das Hotel Wiesler hinter seiner Fassade im Stil der Wiener Secession ein elegantes Refugium, bei dem Tradition und Moderne eine stimmige Liaison eingehen.

Schon 1637 soll am heutigen Grieskai, an der damals einzigen mautpflichtigen Murbrücke der Stadt, das Hotel „Zum Roten Igel“ zum Besuch geladen haben. 1871 erwarb der Wirt Carl Wiesler, der damals schon zwei Lokale in Graz besass, das Haus. Nach dem Ankauf des Nachbargebäudes am Grieskai 6 durch den Sohn Anton entstand auf dem Grundstück ab 1894 schrittweise ein neues Grosshotel im damals modernen Baustil. Den Umbau der Inneneinrichtung verantwortete der Architekt und Maler Marcel Kammerer, damals auch als Chefzeichner Otto Wagners tätig.

Eine raue Zeit durchlitt das Wiesler von 1945 bis 1954 als britisches Offiziershotel, bevor es 1986 stilgerecht renoviert wurde. Seither setzt das Haus gekonnt moderne Akzente, die sich mit dem historischen Flair vereinen. Wer heute im ehemaligen Grand Salon feiert oder diniert, sitzt dem prunkvollen Glasmosaik „Der Frühling“ aus der Werkstatt des Jugendstilkünstlers Leopold Forstner gegenüber. Und von den Wänden im Speisezimmer grüsst ein zartes Frauenbildnis, das an den Stil der Jahrhundertwende erinnert, aber von einem jungen Street Artist gestaltet wurde. 

www.hotelwiesler.com