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steirischer herbst

Egal aus welcher Richtung sich der Reisende näherte, empfing ihn an der Landesgrenze die Tafel mit der Aufschrift "Steiermark" in 25 Sprachen. Ein Zeichen der Weltläufigkeit, das auch für den Geist des steirischen herbstes steht, in dessen Rahmen diese Kunstaktion 2010 verwirklicht wurde.

Steirischer Herbst © STH

Graz ist heute eine pulsierende Stadt mit einer jungen Szene und Festivalkultur. Das war nicht immer so - die Stadt war lange als "Pensionopolis" verschrien, wo sich seit der Jahrhundertwende Beamte aus Wien ihren Altersitz einrichteten.

Als eine Gruppe Maler, Architekten und Fotografen Ende der Fünfzigerjahre in einem Gründerzeitcafé eine Ausstellungshalle errichten wollte, stiess das zuerst einmal auf Ablehnung. 1960 war es dann aber soweit: Das Forum Stadtpark war als Plattform für Kunst gegründet, die seit den Anfängen Architektur, Bildende Kunst, Film, Fotografie und Musik umfasste. Mit der Zeitschrift „manuskripte“ war ein Medium geschaffen, das zur Speerspitze einer jungen, progressiven österreichischen Literatur wurde. Der aus dem Forum Stadtpark hervorgegangene, im Jahr der Studentenrevolte 1968 ins Leben gerufene steirische herbst hat, lange bevor die Vernetzung der Künste als Forderung in aller Munde war, diese Vielfalt künstlerischen Ausdrucks zur Festivalphilosophie erhoben.

So grenzen- und genreübergreifend wie das Festival, so nomadisch ist auch sein Zentrum, das jedes Jahr an einem anderen Ort aufgeschlagen wird. Kaffeehaus, Club, Lounge, Informationsstelle, Akademie, Casino und Konzertraum sind Hauptbühne eines Festivals, das in seinem Programm Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur, Neue Medien und Theorie integriert.

Weitere Informationen:
steirischer herbst


So klingt der steirische herbst: