
Das Kloster, welches aufgrund seiner Berglage auch das „Österreichische Montecasino“ genannt wird, wurde 1083 gegründet. Heute sind von den ursprünglichen Bauwerken nur noch Reste vorhanden, da diese einer verheerenden Brandkatastrophe zum Opfer fielen. Der Neubau des Gebäudes erfolgte im Barock-Stil.
Das Museum im Kaisertrakt zeigt die barocke Pracht des Gebäudes, wie beispielsweise die monumentale Kaiserstiege, welche zu den beeindruckendsten Treppenhäusern Europas zählt. In den angrenzenden Fürsten- und Kaiserzimmern finden jährliche Sonderausstellungen statt. Die Ausstellung „Klosterleben“ informiert über das Leben und die Arbeit der Göttweiger Mönche.
Das Stift Göttweig ist seit 2001 UNESCO-Welterbestätte und ist nicht nur Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt, sondern auch ein spirituelles Zentrum in Niederösterreich.
Informationen:
Stift Göttweig

Erst 1986 wurde St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt. Damit schlug die alte Stadt an der Traisen ein neues, spannendes Kapitel auf und offenbarte ihre Pracht zwischen Barock und Moderne.
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