Navigation Inhalt Wählen Sie Ihr Thema:
close
Please choose your country:
Or choose your language:

Sommerfrische im Biohotel

Das Label "Biohotels" garantiert ihren Gästen ökologisch hochwertige Ferien. Gemeint sind damit die energieeffiziente Bauweise der Gebäude, eine biologische Küche und ein Ressourcen schonendes Abfallmanagement.

Aussenansicht © Hotel Grafenast
Gekocht wird vorwiegend mit Zutaten, die in der Region reifen und geerntet werden, Chemie und Gentechnik sind tabu.
Voraussetzung für das Tragen der Auszeichnung "Bio-Hotel" sind die Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung und laufende Kontrollen.

Viele Bio-Hotels machen bei ihrem Bemühen um ein nachhaltiges Wirtschaften aber nicht bei der Ernährung Halt, obwohl sie das Bio-Hotel-Gütesiegel nicht dazu verpflichtet. Im Naturhotel Grafenast wird beispielsweise der nachwachsende Rohstoff Holz grossgeschrieben. Das ganze Hotel ist aus Hölzern der Region erbaut, geheizt wird über das hauseigene Biomasse-Heizwerk nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Nachbarn in der Umgebung. Das Schwimmbad wiederum bezieht seine Wärme aus Sonnenkollektoren.

Im Naturpark Weissensee in Kärnten wird die wirtschaftliche Tätigkeit mit Rücksicht auf den Naturraum betrieben. Diesem Grundsatz hat sich auch das im Naturpark gelegene Biohotel Gralhof verschrieben: Der Gralhof ist ein Klimabündnisbetrieb und verfügt über eine Hackschnitzelheizung. Die meisten Bioprodukte stammen aus der eigenen Landwirtschaft oder aus der Region. Der Gralhof bietet seinen Gästen ein eigenes Bootshaus, eine ausladende Wiese und ein Saunahaus direkt am See. Das Kulturinteresse der Familie Knaller, die den Gralhof betreibt, hat dazu geführt, dass sich das Hotel auch zu einem kulturellen Zentrum entwickelt: "Jazz unterm Birnbaum" ist bereits ein etablierter Musikevent. Zeitweise finden auch Kabaretts und Lesungen statt.

Bio trifft Design im Biohotel Daberer in St. Daniel im Kärntner Gailtal, wo aus gekalkter Lärche, heimischem Erlen- und Eichenholz, Loden und umweltverträglichen Farben die Atmosphäre eines grossen Wohnzimmers entsteht. Dass dabei Holz-Niedrigenergiebauweise zum Einsatz kam und der Betrieb dank Solaranlage und Pelletsheizung energieautark ist, rundet das Bild des Öko- und Bio-Pioniers ab. Davon kann sich jeder Gast in der Hotelhalle am Daberer Energie-Schaufenster, einem anschaulichen Informationsterminal, selbst überzeugen. Der schlicht-edle Naturstil mit vielen durchdachten, praktischen Details manifestiert sich sowohl in den geräumigen Zimmern als auch in der Hotel-Lobby und im Restaurant Pforrnastube, wo frische, feine „Grüne Haubenküche“ mit Produkten von Bio-Bauern aus der Region auf dem Menüplan steht. Der Yoga-Ruheraum mit Natur-Panoramablick auf den Wald mit Wasserfall und Bächlein ist in kräftigen, warmen Farben gehalten, der Lärchenholzboden und der knisternde Kamin schaffen ein entspanntes Ambiente voller Kraft und Energie.

Einen besonderen Eindruck über das Wirtschaften im Einklang mit der Natur erhalten Gäste auf den österreichischen Bio-Bauernhöfen. Obst, Gemüse und Kräuter gedeihen hier ohne chemische Zusatzstoffe. Die Tiere werden artgerecht gehalten und dürfen auf der Wiese stehen, während ihre Artgenossen auf herkömmlichen Bauernhöfen den Grossteil ihres Lebens im Stall verbringen müssen. 


Weitere Biohotels
Tourismusbetriebe mit Gütesiegel