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Kultur-Velowege

Wer sich gern sportlich betätigt und sowohl den Natur- als auch den Kulturreichtum Österreichs geniessen möchte, für den bieten Velowege entlang kultureller Sehenswürdigkeiten die perfekte Möglichkeit, seine Interessen zu verbinden.

Radausflug © Österreich Werbung/Mooslechner

Tirol

Vor rund 2.000 Jahren liess der römische Kaiser eine Strasse zwischen Adria und Augsburg anlegen. Heute entdecken Velofahrer entlang der Via Claudia Augusta die schönsten Seiten Tirols. Die Historie der Strecke wird nicht nur in liebevoll gepflegten Museen lebendig, sondern auch in den Gasthäusern am Wegesrand: Mehr als 30 Wirte servieren antike Köstlichkeiten nach Originalrezept und aus Zutaten, die damals gebräuchlich waren.

Landschaftlich und kulturell interessant ist auch der Innveloweg, der mit einer Gesamtlänge von 520 Kilometern zu den längsten Velowanderwegen Europas zählt. 190 Kilometer davon führen durch das Tiroler Inntal mit seiner abwechslungsreichen Alpenlandschaft, vorbei an alten Städten und Märkten. Die Route besticht durch reizvolle landschaftliche Kontraste, viele kulturelle Highlights und Möglichkeiten für andere sportlichen Aktivitäten.

Kulturell Interessantes gibt es auch auf dem Drauveloweg in Osttirol. So empfiehlt sich ein Besuch der hübschen Stadt Lienz mit dem Schloss Bruck, dem Museum mit Galerie berühmter Künstler wie Albin Egger-Lienz, oder dem Franziskanerkloster. Von diesem Tiroler Kleinod geht es weiter zur sehenswerten Ausgrabungsstätte Aguntum (eine frühere römische Siedlung) sowie zu den Ausgrabungen der frühchristlichen Bischofskirche bei Lavant und durch das „Kärntner Tor“ auf naturbelassenen Wegen ins Obere Drautal.
Velowandern in Tirol
 

SalzburgerLand

Der Mozart-Veloweg führt Genuss-Velofahrer auf einer Strecke von rund 450 Kilometern vom SalzburgerLand bis nach Tirol und Bayern zu den Lebens- und Wirkungsstätten des Musikgenies. Ausgangspunkt der Tour ist die Stadt Salzburg, wo Mozart geboren wurde, lebte und wirkte. Weiter führt der Veloweg entlang der alten Trasse der Ischlerbahn in das Mozartdorf St. Gilgen und durch das Salzburger Seenland. Über Laufen begeben sich die Velofahrer auf den bayerischen Abschnitt des Mozart-Veloweges. „Mozart-Punkte“ befinden sich auch in Waidring, Lofer und Bad Reichenhall, von wo aus die Tour wieder an den Ausgangspunkt des Mozart-Velowegs zurückführt.

Schulkinder und international anerkannte Künstler gestalteten mit 25 fantasievollen Skulpturen und Objekten die etwa 75 Kilometer lange „SteinbergRunde“ zu Österreichs erstem Skulpturen-Veloweg.

Der Tauernveloweg verbindet spektakuläre Naturdenkmäler wie die Krimmler Wasserfälle, die Eisriesenwelt oder die wildromantische Liechtensteinklamm mit kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Burg Hohenwerfen, der Salinenstadt Hallein, dem Schloss Hellbrunn und der Mozartstadt Salzburg.
 

Oberösterreich

Der Römerveloweg verbindet nicht nur Passau mit der einstigen römischen Provinzhauptstadt Wels und der ältesten Stadt Österreichs, Enns. Er ist auch – wie sein Name schon verspricht – ein Veloweg in die Römerzeit. Immer wieder kommen Sie auf Ihrer Veloreise an Fundstellen vorüber, dreiteilige Informationstafeln geben über das Leben in der Römerzeit Auskunft. In Frankenmarkt besteht die Möglichkeit, einen Abstecher auf der Zweigstrecke des Römerveloweges an den Attersee zu unternehmen.

Der oberösterreichische Abschnitt des Donauveloweges führt durch die malerischen Orte im Oberen Donautal. Kulturelle Höhepunkte sind das Stift Engelszell, das einzige Trappistenkloster Oberösterreichs, das Stift Wilhering, Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz, die prächtigen Fassaden der Bürgerhäuser von Mauthausen, das Freilichtmuseum Keltendorf in Mitterkirchen und das malerische Schifferstädtchen Grein mit dem alten Stadttheater und der Greinburg.

Durch ein Schatzkästchen aus Natur und Kultur strampelt man auf dem Kremstalveloweg, wo man die grossen Klöster Schlierbach und Kremsmünster besichtigen kann. Stattliche Vierkanthöfe säumen den Weg durch das Alpenvorland. Am Ziel haben Sie Anschluss an den Traunveloweg.

Einen kulturträchtigen Veloausflug verspricht der Anton-Bruckner-Veloweg, der in die Heimat des Komponisten führt: In der Stiftsbasilika St. Florian befindet sich die monumentale Brucknerorgel. Durch die sanften Hügel des Alpenvorlandes geht’s weiter nach Ansfelden, wo Anton Bruckners Geburtshaus steht.

Zu einem Veloausflug durch die Hügellandschaft des Innviertels verführt der Pramtalveloweg von Zell an der Pram bis nach Schärding. Hauptattraktion sind die zahlreichen Museen und Heimathäuser an der Pramtal Museumsstrasse. Über Andorf und Taufkirchen erreichet man das bezaubernde Barockjuwel Schärding, von wo aus man die Tour auf dem Innveloweg fortsetzen kann.
Velofahren in Oberösterreich
 

Wien

Vom Velosattel aus lassen sich die Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt wunderbar entdecken. Bei folgenden Velotouren ist eine geballte Ladung Kultur inkludiert:
Wien vom Sattel aus entdecken
Velotour Ringstrasse
Geführte Velotouren: Sightseeing vom Velosattel aus  


Niederösterreich

Der Donauveloweg zählt zu den beliebtesten und auch schönsten Velorouten Europas. Kulturelle Highlights auf dem niederösterreichischen Abschnitt sind das Weltkulturerbe Wachau, das Stift Klosterneuburg, das Museum Essl sowie der Archäologische Park Carnuntum.

Auf der Weltkulturerbe-Velostrecke über den Semmering lässt sich die Landschaft dieser kultur- und geschichtsträchtigen Region ganz neu erleben. Die von Carl Ritter von Ghega geplante und 1854 eröffnete Semmeringeisenbahn war die erste Hochgebirgsbahn der Welt. Heute können sportliche Velofahrer die 36,3 Kilometer und 769 Höhenmeter der Weltkulturerbe-Velostrecke in Angriff nehmen. Die Route führt vom Bahnhof Gloggnitz Richtung Schottwien und Maria Schutz auf den Semmering. Vom höchsten Punkt der Route auf 1.025 Metern Höhe geht’s durch die Adlitzgräben nach Breitenstein und über Schottwien wieder zurück nach Gloggnitz.
 

Steiermark

Das Velowegenetz der Steiermark, die Südbahn und die Auszeichnung UNESCO Welterbe verbinden Semmering und Graz. Auf den Spuren des Weltkulturerbes Semmeringbahn führt die Veloroute Von Ghega nach Graz, die in Mürzzuschlag mit dem am Bahnhofsgelände gelegenen Südbahnmuseum startet und flussabwärts ins Mürztal und ab der historischen Kleinstadt Bruck an der Mur ins Murtal bis nach Graz führt.

Auf dem Murveloweg passiert man nicht nur unterschiedlichste Landschaften, deren Reigen vom Nationalpark Hohe Tauern bis zum Natura 2000 Europaschutzgebiet Murauen an der österreichisch-slowenischen Grenze reicht, sondern auch historischen Städte wie Murau, Judenburg, Leoben, Bruck an der Mur, Frohnleiten, Graz, Leibnitz, Mureck und Bad Radkersburg, die jede für sich einen Besuch wert ist.
 

Kärnten

Der rund 65 Kilometer lange Mittelkärntner Kultur.Velo.Weg zwischen Klagenfurt und Dürnstein ist ein Teilabschnitt des überregionalen Veloweges R7. Ausgangspunkt der Tour ist die Landeshauptstadt Klagenfurt. Richtung Norden gelangt man zur Wallfahrtskirche von Maria Saal und weiter zum steinernen „Herzogstuhl“, wo im Mittelalter in einer feierlichen Zeremonie die Herzöge des Landes eingesetzt wurden. Ein paar Kilometer hinauf erreicht man den Magdalensberg, wo die ehemalige norische „Stadt" in einem grossen archäologischen Park besichtigt werden kann. Der Kultur.Velo.Weg führt weiter nach St. Veit, der ehemaligen Hauptstadt Kärntens. Mit einem kleinen Abstecher Richtung Osten erreicht man das 1.000 Jahre alte ehemalige Benediktinerinnenstift St. Georgen am Längsee und die atemberaubende, auf einem hohen Felsen thronende Burgruine Hochosterwitz, die mit ihren 14 Festungstoren eine der schönsten alten Burgen Europas ist. Vorbei an Althofen geht es in die alte Burgenstadt Friesach und kurz nach der Grenze zur Steiermark endet der Kultur.Velo.Weg bei der 1.000 Jahre alten Burgruine Dürnstein.
www.kaernten-mitte.at

Allein 11 Kirchen säumen den Kulturveloweg Völkermarkt. Zeitzeugen einer Jahrtausende alten Kultur sind auch das hallstattzeitliche Gräberfeld am Lamprechtskogel sowie die Grabhügel der norischen Könige in Waisenberg.

Der Kunst-Veloweg in der Region Klopeiner See – Südkärnten verlockt zum Absatteln an Kirchen und Kulturdenkmälern, modernen Skulpturen und einer Heilquelle.

 

Burgenland

Der 26 km lange, durchgehend asphaltierte Kulturveloweg B23 ist ideal für "Genussvelofahrer": Start- und Zielort ist die grösste Weinbaugemeinde Österreichs, Gols. In Mönchhof wartet das erste Kulturjuwel, das Dorfmuseum Mönchhof. Auf einem grosszügigen Areal finden sich in knapp 40 wiedererrichteten Häusern unzählige Schaustücke. Weiter geht es nach Halbturn mit dem kleinen Barockschloss. Die letzte Station des Rundkurses bildet die ebenfalls im Barockstil errichtete Basilika in Frauenkirchen. Ausstellungen, Galerien und Vinotheken runden das kulturelle Angebot auf dieser Strecke ab.
Velowege im Burgenland