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Kärnten: Obir Tropfsteinhöhle

Wie überdimensionale Nadeln und Kegel hängen die Tropfsteine in der Obir-Tropfsteinhöhle von der Decke bzw. recken sich vom Boden zu ihr empor. Dass diese Steingebilde immer noch wachsen bzw. „leben“, stellt europaweit eine Rarität dar.

Eisenkappel © Obir Tropfsteinhöhlen

Von Bad Eisenkappel aus bringt der Höhlen-Bus die Besucher hinauf auf 1.078 Meter. Während der Führung passieren Gruppen neun Erlebnis-Stationen. Scheinwerfer-, Ton- und Videoinstallationen rücken die Millionen Jahre alten Räume im Fels in modernes Licht. Im 240 Meter langen „Wilhelm Stollen“ wird das harte Arbeitsleben der Bergleute verdeutlicht. Ein Film beleuchtet die Entdeckung der Naturhöhle im Jahr 1870. In der „Indischen Grotte“ bekommen die Besucher dann die ersten Tropfsteine zu sehen. Am tiefsten Punkt angelangt wird die Höhlenführung musikalisch: An einer Tropfsteinformation, die einer Orgel ähnelt, erklingt die „Toccata in d-moll“ von Johann Sebastian Bach.

Auf dem Weg durch die unterirdischen Gänge sind unter anderem sprechende Steine anzutreffen: Bei Berührung „erzählen“ Tropfsteine ihre Geschichte. In der „Langen Grotte“ befindet sich das Wahrzeichen dieser Unterwelt: der „pagodenförmige Stalagmit“. Zum Abschluss verweilen die Besucher noch einige Momente am stillen Wasser des Sintersees in der „Kleinen Grotte“. 
Weitere Informationen: www.hoehlen.at