
Winterwandern in Österreich
Abseits der Skipisten durch den Schnee stapfen
Einleitung
Der Schnee knirscht bei jedem Schritt unter den Füßen, rundum Stille und die verschneite Landschaft. Nur der Atem im Rhythmus des eigenen Tempos ist zu hören und bei tiefen Temperaturen auch zu sehen. Weiße Dampfwolken begleiten dann die Wander:innen. Ein fast mystisches Bild im Winter in Österreich.
Eine meditative Art der Bewegung – sozusagen die stille Schwester der rasanten Wintersportarten. Hunderte Kilometer an präparierten Winterwanderwegen stehen zur Verfügung: von Touren im Bregenzerwald, auf sonnigen Hochplateaus in den Bergen bis zu Winterwanderwegen durch den Nationalpark Hohe Tauern.
Non Disclosure Austria
Wir Österreicher:innen lieben unseren Winter – und kennen die versteckten Spots, schönsten Plätze und coolsten Aktivitäten. Diese Geheimtipps verraten wir jetzt. Aber nicht einfach so.
Denn sie behalten ihren Charme nur, wenn sie nicht sofort viral gehen. Deshalb: Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) unterschreiben und über 120 Tipps von echten Österreicher:innen für euren Winterurlaub in Österreich freischalten.
Und pssst: nicht weitererzählen!
Winterwanderungen der Bundesländer im Überblick
Winterwandern in Österreich – durch verschneite Wälder, entlang zugefrorener Seen und schneebedeckter Alpen – ist einfach magisch. Hier fällt es leicht, Ruhe und Erholung Schritt für Schritt zu spüren.Winterwandern in Österreichs Regionen
Momente des Staunens sammeln: An zugefrorenen Seen, am sonnigen Hochplateau, hoch oben am Berg.Wintertouren in Österreich
Auf Hochplateaus mit Blick auf Berggipfel und durch Natur- und Nationalsparks wandern. Unsere Tourentipps:Fackelwanderungen in Österreich
Im Feuerschein durch die alpine Winternacht. Die offene Flamme während der gemeinsamen Fackelwanderung erdet, da bleibt kein Platz für abschweifende Gedanken. Was zählt sind Natur, Stille und die Gegenwart.Gut gerüstet für die Winterwanderung
Mit der richtigen Ausrüstung wird aus jedem Schritt im Schnee ein Genussmoment – warm, sicher und ganz ohne Blasen.Welche Schuhe ziehe ich an?
Am besten geeignet sind mittelfeste, schnee- und wasserdichte hohe Schuhe mit einer griffigen Gummiprofilsohle.
Gegen die Bodenkälte helfen Sohlen mit Thermofußbett, z.B. aus Lammfell oder Filz.
Nicht vergessen: Die Schuhe am Abend immer ausstopfen und trocknen lassen (nicht auf den Heizkörper!).
Gamaschen verhindern, dass Schnee von oben in die Schuhe eindringt und halten die Hosenbeine trocken. Am besten eignen sich Gamaschen, die unter dem Schuh fixiert werden.
Welche Kleidung soll ich tragen?
Die Bekleidung sollte dem Zwiebelprinzip folgen:
Erste Schicht: Unterwäsche aus Funktionstextilien
Zweite Schicht: Pulli oder Jacke aus wärmendem Fleece, der den Schweiß nach außen transportiert.
Äußerste Schicht: Eine funktionelle Jacke, die zumindest wasserabweisend sein sollte. Wichtig: eine integrierte oder abzippbare Kapuze.
Empfehlenswert sind Berg- oder Trekkingsocken aus Mischgewebe, welche die positiven Eigenschaften von Naturfasern und Kunstfasern kombinieren. Sie wärmen und trocknen rasch.
Was soll ich in meinen Rucksack packen?
Ein Getränk (z.B. heißer Tee in einer Thermoskanne) und einen Imbiss.
Kleines Sitzkissen zum Pausieren auf feuchten und mit Schnee bedeckten Bänken.
Stirnlampe. Normale Hand-Taschenlampen eignen sich nicht, da ja die Stöcke gehalten werden müssen.
Handy. Die europäische Notfallnummer 112 funktioniert auch ohne SIM-Karte.
Wanderkarte