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    Saibling auf Müllerin-Art

    Mit diesem Rezept schmeckt der Saibling wie das Original aus dem Salzburger Seenland.

    Zubereitung

    (Autorin: Renate Wagner)

    Die Fische unter kaltem Wasser waschen und mit Küchenkrepp trockentupfen.

    Den Bauchraum salzen und pfeffern. Saiblinge von außen kräftig mit Salz würzen und auf beiden Seiten in Mehl wenden.

    In einer großen Pfanne (oder am besten in 2 Fischpfannen) etwa die Hälfte der Butter langsam erhitzen (dabei nicht zu braun werden lassen) und die Saiblinge auf beiden Seiten je nach Größe insgesamt 12 – 18 Minuten knusprig und goldbraun braten. (Beim Wenden keine spitzen Geräte verwenden, damit die Haut nicht reißt!)

    Saiblinge behutsam aus der Pfanne heben, auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit einer Folie abgedeckt kurz warm halten (oder im nicht zu stark vorgeheizten Backrohr warm stellen).

    Nun überschüssiges Bratenfett aus der Pfanne abgießen, die restliche Butter frisch aufschäumen lassen und mit einem kräftigen Spritzer Zitronensaft ablöschen. Salzen und nochmals aufschäumen.

    Über die angerichteten Saiblinge träufeln und mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

    Dazu reicht man in Butter geschwenkte Petersilerdäpfel sowie Salate der Saison. Statt der ganzen Fische können auch Filets auf diese Weise zubereitet werden.

     

    Wussten Sie...?

    Die klaren Gewässer der Salzburger Seen mit Trinkwasserqualität bieten für die heimische Fischpopulation beste Lebensbedingungen. Allen voran Saiblinge und Forellen, aber auch Hecht, Schleie, Karpfen, Aale und Barsche tummeln sich da in Fuschlsee und Co. Ähnlich bunt und vielfältig präsentiert sich auch die internationale Gästeschar, die die Region vor allem im Sommer bevölkert. Kein Wunder, ist das Salzburger Seenland doch nur einen Steinwurf von der Festspielstadt Salzburg entfernt.