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    Der Neusiedler See: Baden am Naturschauplatz

    Schilfgürtel, Salzlacken und Wiesen im Nationalpark wechseln sich ab mit Weinbau und sonnigen Badeplätzen: Der Neusiedler See im Burgenland – Naturparadies trifft Lebensfreude!

    Gänse

    Baden am Naturschauplatz

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    • Höhe:
      115 m über dem Meeresspiegel
    • Mittlere Tiefe:
      1 m
    • Max. Tiefe:
      2 m
    • Fläche:
      320 km² (davon 180 km² Schilfgürtel)
    • Einzugsgebiet:
      1.120 km²

    Ruhe, bitte! Ein paar raschelnde Grasbüschel kündigen ihn an. Und dann taucht ein weißer Vogelkopf mit keckem Schopf auf und blickt geradewegs in Richtung Spektiv – ein präzises Fernrohr, mit dem sich jedes Detail genau beobachten lässt: Es ist ein Kiebitz, der jedes Frühjahr auf den Marschwiesen am Ufer des Neusiedler Sees brütet.

    Behutsam und leise verhalten sich die Vogelbeobachter im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Ruhe, Geduld und Konzentration gehören zu den professionell geführten „Birdwatching- Safaris“. Ein Naturschauspiel nach dem anderen tut sich hier auf. Denn die Chance ist groß, unter Anleitung der geschulten Nationalpark-Ranger einige der 340 Vogelarten des burgenländischen Steppensees zu erspähen. Eine Vielfalt wie nirgendwo sonst im europäischen Binnenland.

    Birdwatching: Bunte Kleider, große Löffel, schwere Jungs

    • Graugänse im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel
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      Die Graugans Die Graugans

      Gemeinschaft über alles! Diese überaus sozialen Vögel hüten in einer Art „Kindergarten“ auch die Jungen anderer Artgenossen.

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    • Trappenbalz
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      Der Großtrappe Der Großtrappe

      Großartig in jeder Hinsicht! Er ist der schwerste flugfähige Vogel der Welt, mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm. Weltweit gefährdet, kann man ihn im Niedermoor beobachten.

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    • Löffler
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      Der Löffler Der Löffler

      90 Brutpaare besiedeln den Neusiedler See – für die seltene Art ein besonders wichtiger Brutplatz. Löffler finden ihre Nahrung in den überschwemmten Wiesenflächen.

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    • Kiebitz
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      Der Kiebitz Der Kiebitz

      Ein verlässlicher Bote für den Frühling! Der Kiebitz brütet bis November in der Region. Seine charakteristische Spezialität ist es, seinen eigenen Namen zu rufen

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    • Bienenfresser
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      Der Bienenfresser Der Bienenfresser

      Von Kopf bis Fuß auf Farbe eingestellt! Der Bienenfresser hat als Zugvogel seinen Winterwohnsitz in Afrika und kommt den Sommer über zu Besuch, um in Ruhe zu brüten. 

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    • Nationalpark Neusiedler See - Birdwatching
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      Birdwatcher-Safaris Birdwatcher-Safaris

      Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel ist der Hotspot der Ornithologen und Vogelfreunde für Naturführungen mit Rangern.

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    Aktivurlaub am Neusiedler See: Der Sonne entgegen!

    • Windsurfing in Podersdorf: Im Trapez hängen, der Wind rüttelt am Segel, alle Kraft und Konzentration gehören Wasser und Surfbrett – Freiheit auf Wellen! 
    • Segeln: Der pannonischen Tiefebene verdankt der See sein besonderes Klima, mit besten Voraussetzungen für guten Wind am See.
    • Kitesurfing: Kiteboarden, Kitesurfen oder einfach nur Kiten – der Trendsport, der das Fliegen eines Lenkdrachens mit dem Gleiten am Brett verbindet.
    • Reiten: Den Nationalpark auf dem Pferderücken durchstreifen und in aller Ruhe die Schönheit der Seenlandschaft erkunden. Das Reitangebot steht ganz im Zeichen der Naturverbundenheit!
    • Segway: Lautlos auf Rädern in die Natur eintauchen oder Sehenswürdigkeiten nach eigenem Tempo besuchen – der Fahrspaß bringt jeden auf Touren! 
    • Öko-Golf: Mitten im Naturschutzgebiet des Neusiedler Sees entstand der erste Öko-Golfplatz Österreichs – Rasenpflege und Bewässerung nehmen Rücksicht auf die einzigartige pannonische Natur.
    • Pilgerwandern: Die Region Neusiedler See ist traditionell bekannt für ihre Wallfahrtsorte und Pilgerwege, auf denen so manche „Reise zu mir" angegangen wird. 

    Radfahren am Neusiedler See: Endlose Weite, hautnahe Wildnis

    • Radfahrer, Neusiedler See
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      Wie ist die Wegbeschaffenheit? Wie ist die Wegbeschaffenheit?

      Der Neusiedler-See-Radweg ist meist asphaltiert. Die Strecke zwischen Weiden und Podersdorf ist Nationalpark-Gebiet und deshalb geschottert.

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    • Gemütlicher Ausklang einer Radtour mit einem Glas Wein
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      Was Genussradler lieben? Was Genussradler lieben?

      Gemächlich vorbei am Schilfgürtel und historischen Ortschaften, einkehren in „Heurigen“, regionale Weine verkosten. Radpausen genießen – fällt hier besonders leicht!

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    • Radfahrer rasten am Ufer des Neusiedler Sees
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      Für wen ist der Radweg geeignet? Für wen ist der Radweg geeignet?

      Die flache Strecke ist für alle da! Für Kinder wie für Genussradler und E-Biker. Dabei geht’s entlang des Schilfgürtels, durch Weingärten und vorbei an idyllischen Ortschaften.

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    • Radfahrer rasten am Ufer des Neusiedler Sees
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      Wo ist der beste Start? Wo ist der beste Start?

      Heißer Tipp für den Start ist Neusiedl am See. Hier treffen Züge aus Wien und Bratislava ein. Jeder andere Ort entlang der Strecke eignet sich aber auch für den Einstieg.

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    • Zwei Radfahrer suchen Abkühlung im Neusiedler See
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      Wie lange dauert die Rad-Rundtour? Wie lange dauert die Rad-Rundtour?

      1 Tag für Fortgeschrittene. Familien kombinieren gerne mit einer Schifffahrt zwischen Illmitz und Mörbisch. Wer Kultur, Kulinarik und Natur genießt, plant 2-3 Tage ein.

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    • Zwei Radfahrer suchen Abkühlung im Neusiedler See
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      Neusiedler See Radweg: Natur, Kultur & Kulinarik

      Der beliebteste Radweg der Region: 125 km entlang des Wassers verlaufen größtenteils flach, mit kulturellen und kulinarischen Höhepunkten.

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    Gedeckter Tisch beim Heurigen

    Heuriger und Buschenschank

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    Heuriger und Buschenschank

    So gut war’s immer schon! Heurige haben im Burgenland eine ganz besondere Tradition. Die urigen Lokale, die von Winzern betrieben werden, sind nicht wegzudenken aus der burgenländischen Genusskultur. Die typische, meist hausgemachte Jause genießt man im Gastgarten. Dazu tischt der Winzer seinen Wein auf. Am besten kostet man sich einfach durch Fleisch- und Wurstspezialitäten, Käsevielfalt, frisches Gemüse und Salate!

    Rebsorten lieben pannonisches Klima

    Die burgenländischen Weinstraßen

    Die Weinstraßen im Burgenland decken rund 14.000 Hektar Weinanbaugebiet ab. Das Burgenland mag klein sein – als zweitgrößte Weinregion Österreichs ist es beindruckend! Und diese Größe gilt sowohl der Fläche als auch der Qualität. Großartig machen den burgenländischen Wein hervorragende Böden, das heiße, trockene pannonische Klima und der Neusiedler See als Wärmespeicher der Luftfeuchtigkeit.

    Die Weinstraßen

    Weingärten im Neusiedlersee-Hügelland
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    Weingärten im Neusiedlersee-Hügelland

    6 ausgezeichnete Weingüter

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    Weingüter am Neusiedler See

    Wer am Neusiedler See unterwegs ist, kommt am Wein nicht vorbei – sofern er Liebhaber eines hervorragenden Tropfens ist. Das Burgenland ist schließlich bekannt für seine anspruchsvollen Winzer und hervorragenden „Heurige“. Viele von ihnen keltern Weine, in denen sich die Herkunft widerspiegelt. Damit das gelingt, spielen drei Dinge ineinander: gute Böden, auf denen die Reben wachsen, das Klima – und ebenso die Winzer selbst, die den Wein produzieren.

    Auf diese Weise gelingen großartige Weißweine wie Pinot blanc, Chardonnay und Welschriesling sowie vollmundige Rotweine wie der Blaue Zweigelt, vielseitige Cuvées, der Blaufränkische und Merlot.

    Tipp: Der Weinakademie Österreich in Rust einen Besuch abstatten!

    Warum ist der Neusiedler See trüb?

    Das Phänomen „Steppensee“

    Von Einheimischen liebevoll „Cappuccino-Lake“ genannt, hat der Neusiedler See eine milchig braune Farbe. Aber keine Sorge! Der See ist keineswegs „schmutzig“. Im Gegenteil: Der Neusiedler See hat ausgezeichnete Badewasserqualität!

    Die Trübung hat eine plausible Ursache: Es handelt sich um einen Steppensee. Typische Merkmale sind ein flaches Becken und der stark schwankende Wasserstand – abhängig von Regen und Verdunstung. Deshalb ist der Neusiedler See extrem seicht, die maximale Tiefe beträgt nur zwei Meter, sogar in der Mitte des Sees (also niemlas kopfüber hineinspringen!). Wellen wühlen den Boden auf und die Schwebstoffe wirbeln ständig im Wasser umher. Der Seegrund besteht schließlich nicht aus Kies, sondern aus Schlamm.

    Und das ist auch schon sein ganzes – keineswegs betrübliches – Geheimnis.

    Rotschenkel
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    Naturhandwerk mit Tradition

    Der letzte Schilfschneider in Österreich

    Wer ein wetterbeständiges Reetdach baut, braucht es. Wer auf natürliches Material zur Wärmeisolierung und Schalldämmung setzt, braucht es. Schilf zählt – neben Lehm – zu den ältesten Baustoffen der Menschheit. Die Schilfernte ist allerdings harte Arbeit, und die billige Konkurrenz aus China ist groß. Deshalb gehört Erwin Sumalowitsch zu den letzten Schilfschneidern in Österreich.

    Seit Generationen schneidet die Familie Sumalowitsch Schilf am Ostufer des Neusiedler Sees. Aus Naturschutzgründen darf nur zwischen November und März geerntet werden. So bleibt ein altes Handwerk lebendig, das ohne das Engagement der burgenländischen Familie in Österreich längst ausgestorben wäre.  

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    Neusiedler See, Burgenland, Schilfgürtel
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    Die 4 schönsten Strandbäder am Neusiedler See

    • Neusiedler See/Illmitz
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    • Rust, Sommer
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    • Ike Hodits beim Standup Paddeling am Neusiedlersee
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    • Leuchtturm in Podersdorf am See
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    Baden im Neusiedler See und Umgebung

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    Woher kommen die weißen Barockesel?

    Barock und Rokoko waren Epochen, die so manche Besonderheiten hervorbrachten. So wurde die Tierwelt damals durch die Züchtung von weißen Eseln bereichert. Wie gut, dass die Farbe Weiß damals hoch in Mode war. So sind uns bis heute die hübschen weißen Barockesel erhalten geblieben. Interessant, dass die seltenen Tiere erst in den 1980er-Jahren durch Zufall an unterschiedlichen Orten entdeckt wurden. Das Gebiet Sandeck-Neudegg im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel war einer davon. Auf rund 450 Hektar finden die Tiere – neben Graurindern und Wasserbüffeln – ihren geschützten Lebensraum.

    Außerdem erledigen sie eine wichtige Aufgabe im Ökosystem: Die Esel beweiden das Gebiet im schilfnahen Bereich, fressen Gräser und Büsche und halten damit Brut-, Nahrungs- und Rastplätze offen.

    Tierbeobachtung im Burgenland
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    Der Neusiedler See ist für alle da!

    • Familypark
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      Für Kinder

      Erlebnisburg, Märchenwald, Pirateninsel – im Familypark St. Margareten macht das Abenteuer fast nie Pause. Und wenn, dann gibt’s allerlei Köstlichkeiten.

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    • Flasche auf Hefe Sektkellerei Szigeti Gols
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      Für Erwachsene

      Wie kommen eigentlich die Perlen in den Sekt? Bei einer Kellerführung in der Sektkellerei Szigeti in Gols wird das Rätsel gelöst.

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    Die 5 schönsten Sommerlokale am Neusiedler See

    dasFritz - Restaurant in Weiden am See

    Das Fritz in Weiden

    „Wer Aufmerksamkeit will, muss Wellen schlagen.“ Das coole Lokal am Wasser macht seinem Motto alle Ehre. Los ist immer was im Fritz! Egal, ob es um Speisen, Feiern oder Heiraten geht. Der Platz ist großartig, die Fernaussicht auf den See himmlisch und die Vorstellungen auf der eigenen Bühne so bunt wie manche Vogelart im Nationalpark.

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    • Leuchtturm in Podersdorf am See
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      Weingut Sloboda in Podersdorf

    • Abendstimmung am Neusiedlersee
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      Restaurant Strandhaus Mörbisch

    • Rust, Altstadt
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      Seerestaurant Katamaran in Rust

    • Weingarten im Burgenland
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      Seejungfrau Jois

    Landschaft zwischen Alpen und Puszta

    Wie entstand der Neusiedler See?

    16 Millionen Jahre ist es her, dass das heutige Wiener Becken und die Teile der ungarischen Tiefebene vom Weltmeer bedeckt waren. Das offene Meer zog sich zurück und übrig blieb ein Binnengewässer, das erst seinen Salzgehalt loswerden musste, bevor die erste Vegetation im Seewinkel sprießen konnte. Dann ließ sich die Evolution lange Zeit. Und erst vor 13.000 Jahren entstand ein klassischer Steppensee, der immer wieder austrocknete und sich mit Regenwasser füllte.

    Die berühmten Salzböden bildeten sich durch verschiedene Prozesse in Verbindung mit Temperatur, Niederschlag, Verdunstung, Grundwasser und Trockenperioden. Auf solchen Salzstandorten überleben nur spezielle Pflanzen, die sich anpassen können. Deshalb ist der Neusiedler See in seiner Artenvielfalt so einzigartig.

    Nationalpark Neusiedler See
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    9 Facts, die man über den Neusiedler See wissen muss

    1. Sein Schilfgürtel ist – nach dem Donaudelta – der zweitgrößte zusammenhängende Schilfbestand Europas.
    2. Die Naturräume sind vielfältig: Schilfflächen, seenahe Wiesen, salzhaltige, periodisch austrocknende Lacken.
    3. Flora und Fauna sind außergewöhnlich! Um den See tummeln sich alpine, pannonische, asiatische, mediterrane und nordische Tier- und Pflanzenarten.
    4. Graue Steppenrinder, weiße Esel und Przewalski-Pferde sind im Seevorgelände für den Naturschutz im Weideeinsatz.
    5. Der Steppensee überschreitet die Grenze vom österreichischen Burgenland nach Ungarn.
    6. Der Neusiedler See ist der westlichste Steppensee Europas und der größte See Österreichs. Region und Nationalpark zählen zum Weltkulturerbe.
    7. Die Region ist die wärmste Österreichs. Rund 60 heiße Sommertage im Jahr schaffen ideale Bedingungen für Weinbau, Pflanzen- und Tierwelt.
    8. Das Ostufer des Sees gehört zu den windreichsten Gebieten Europas. Vor allem der Südwind wird von Wassersportlern als Segelwind hochgeschätzt.
    9. Der Neusiedler See trocknete von 1865 bis 1871 zur Gänze aus. Erst seit 100 Jahren ist er über den sogenannten Einserkanal regulierbar.

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