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    • Bad Gastein
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    Urlaub auf der Alm

    Es ist schon ein ganz anderes Leben, das einen auf einer Alm erwartet – aber es tut unendlich gut.

    Was für ein Gefühl! Aufwachen und einer atemberaubenden Alm- und Bergwelt entgegenblinzeln. Längst schon sind die Hüttenwirtsleute bei der Arbeit – mit dem Vieh, beim Brotbacken, bei der Käseherstellung. Jetzt in aller Ruhe ein herzhaftes Frühstück genießen! Und dann? Wandern, Pilze und Beeren suchen, im Liegestuhl ein gutes Buch lesen oder doch ein wenig beim Heueinbringen helfen? Eines ist sicher: Hier ist man weit weg – vom hektischen Alltag, von Handy und WLAN, von Lärm und Hitze, von den Sorgen des Alltags.

    Fünf Gründe, weshalb man Urlaub auf einer bewirtschafteten Alm machen sollte:

    Die 5 schönsten bewirtschafteten Almen

    • Alm im Salzburger Saalachtal
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    • Gruberstube Ramsau
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    • Almlandschaft bei Matrei in Osttirol
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    • Gailtal in Kärnten
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    • Die Tonnerhütte nahe dem steirischen Zirbitzkogel
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    Traumplätze für Individualisten

    Selbstversorgerhütten

    Stille – nur Vogelgezwitscher, das Gluckern des nahen Baches, das Bimmeln der Kuhglocken. Einmal ganz auf sich allein gestellt sein, sich selbst versorgen, dem Überfluss den Rücken kehren. Es mag wohl eine Zeit lang dauern, bis man sich an die Abgeschiedenheit auf einer Selbstversorgerhütte gewöhnt hat, doch ganz plötzlich wird man es spüren, das befreiende Gefühl von völliger Unabhängigkeit, das so oft einhergeht mit jenem des Ankommens bei sich selbst.

    Jause auf der Lackenalm
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    Fünf Almen zum Abschalten

    Sattelalm Kasa
    Die Aussicht ist atemberaubend! Das letzte Stück des Wegs zur Hütte absolviert man zu Fuß – das Gepäck bringt der Vermieter nach.
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    Lacknerhütte
    Inmitten des Nationalparks Hohe Tauern. Abgesehen von dem Bimmeln der Kuhglocken und dem Plätschern des Brunnens vor dem Haus ist‘s herrlich still.
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    Amoser Niederalm
    Das Gasteinertal zu Füßen! Hier haben größere Familien oder Freundesgruppen Platz. Abends macht man es sich vor dem offenen Kamin gemütlich oder entspannt die vom Wandern strapazierten Muskeln in der Sauna.
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    Chalet Ursteinhütte
    Ein Taum von einer Hütte! Umgeben von saftigen Almen, Wildbächen und Seen ist sie idealer Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen. Und gleichzeitig mangelt es nicht an Komfort!
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    Hanselekasa
    Die Gipfel der Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern schauen zum Hüttenfenster herein, gelegentlich kreist ein Adler über die Wiesen und Almen. Jetzt schnell die Wanderschuhe anziehen und einen Gipfel erobern.
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    Das sollte man mitbringen

    Grundausstattung für die Selbstversorgerhütte

    Über die Grundausstattung der Hütte gibt der Vermieter Auskunft. Meist sollte man allerdings Folgendes selbst mitbringen:

    Für die Küche

    • Salz, Pfeffer, Zucker, Essig, Öl und Gewürze
    • Kaffee, Tee, Kakao
    • Lebensmittel für das erste Frühstück
    • Küchentücher, Geschirrtücher, Spülmittel
    • Futter für den Vierbeiner
    Alpe Nova
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    Für das Wohnen

    • Taschenlampe, Streichhölzer, Feuerzeug, Kohleanzünder, Grillkohle
    • Schlafsack, Bettwäsche (Leintuch/Laken, Decken- und Polsterüberzüge)
    • Handtücher
    • Toilettenpapier

    Für die Freizeit

    • Spiele, Ball, Badminton-Set, Frisbee etc.
    • Bücher, Zeitschriften
    • Fernglas, Fotoapparat
    • EU‐Impfpass
    Almhütte
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    Sie wollen eine Almhütte mieten?

    Die nachfolgenden Links führen zu einer Vielzahl von Hütten und Almhäusern. Danach ist es nicht mehr weit bis zum Rucksackpacken und Anziehen der Bergschuhe.

    „Die Alm war für mich vor allem ein sinnliches Erlebnis, von Duft erfüllt, voll schöner Farben, voll Glockengebimmel. Almen sind für mich ein Sehnsuchtsort geblieben.“

    Schönangeralm
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    Felix Mitterer

    10 Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidevieh

    Wer als Wanderer oder Spaziergänger auf Almen unterwegs ist, sollte gewisse Richtlinien nicht außer Acht lassen. Im Speziellen betrifft dies den Umgang mit Weidevieh. Diese Verhaltensregeln schützen vor unliebsamen Zwischenfällen.

    1. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten
    2. Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken
    3. Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung zwischen Mutterkühen und Hunden vermeiden
    4. Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: sofort ableinen
    5. Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen
    6. Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen
    7. Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen
    8. Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen
    9. Zäune sind zu beachten. Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren
    10. Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt

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    Im Einklang mit der Natur leben

    Ein Leben auf der Alm: Gelassenheit ist die Devise

    Den Job im Ingenieursbüro hinschmeißen und lieber Hüttenwirt werden: Patrick und seine Frau Mikela verwirklichten sich den Traum vom Leben auf der Alm – und übernahmen die Gjaid-Alm am Krippenstein. Straßenverkehr gibt es hier nicht; die Grundversorgung läuft über eine Seilbahn oder mit einem Spezialfahrzeug für die großen Steigungen. Das stellt die Familie zwar manchmal vor logistische Herausforderungen, lässt dafür aber die materiellen Dinge im Leben in den Hintergrund rücken. Wenn etwas nicht gleich funktioniert, nimmt man es leicht

    Alpines Lebensgefühl
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    Die Gjaid-Alm

    • Die alpine Schutzhütte liegt am Dachsteinplateau im oberösterreichischen Salzkammergut auf 1.738 Meter
    • Öffnungszeiten: in der Wintersaison bis Anfang April, in der Sommersaison ab Anfang Juni
    • Die Hütte bietet drei Gasträume mit 100 Plätzen, eine Terrasse für 150 Gäste, 50 Betten in Einbett-, Zweibett- oder Mehrbettzimmern sowie in Schlaflagern. Aber auch das Schlafen unter freiem Himmel im Zelt oder Schlafsack ist möglich
    • Ein perfekter Ort für Wanderer, Ruhesuchende, Naturliebhaber, Seminare oder diverse Feiern
    • Infos über den Gondelbetrieb auf die Gjaid-Alm
    Die Gjaid Alm im Sonnenlicht
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    Moaalm mit Almhütte

    Mitarbeit auf der Alm

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    Hier kann man auf der Alm arbeiten

    Manchmal ist es Zeit für eine längere Auszeit. Hinaus aus der Stadt, weg von Hektik, digitaler Welt, permanenter Erreichbarkeit. Wie wäre es mit ein paar Wochen Mitarbeit auf einer Alm? Dort, wo man schon mal kräftig anpacken muss – beim Versorgen des Viehs zum Beispiel oder bei der Heuernte und dem Bewirten der Wanderer.

    Wer nicht gleich längere Zeit bleiben möchte, kann auf vielen Almen auch während des Urlaubs aushelfen – und dabei ein ganz anderes Leben kennen und spüren lernen.

    Hier finden Sie einige Adressen, zum Arbeiten auf der Alm.

    Alm-Kultur

    Nicht immer ist auf Österreichs Almen nur die Symphonie der Kuhglocken zu hören. Gelegentlich wird auch richtig aufgespielt – mit Musik unterschiedlichster Genres.

    • Lange Nacht der Almen in Ramsau am Dachstein
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    • Beethoventage
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    • Jazzfest Saalfelden
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    Über das Jodeln

    Jodeln ist ein Phänomen des gesamten Alpenraumes. Ursprünglich handelte es sich bei den lauten Rufen mit sich überschlagender Stimme wohl um die Lockrufe der Viehhüter. Aufgrund des Bergechos, das die Rufe mehrmals wiederholte, entstand der typische Jodelruf. Auch diente Jodeln als ideales Kommunikationsmittel der Senner weit über dazwischenliegende Täler hinweg zur nächsten Alm. Bis heute ist Jodeln ein Ausdruck von Lebensfreude und Übermut und Bestandteil vieler österreichischer Volkslieder und Musikstücke.

     

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    Almhütte in der Region Grossarl
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