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    Schönbrunn Palace

    Österreich Werbung / Peter Burgstaller
    Wien

    Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Wien

    Wien ist imperial, Wien ist modern! Wer die Stadt besucht, entdeckt Kultur in vielen Facetten: Hier lebt die Geschichte, hier schätzt man Traditionen. Aber immer mit einem Blick voraus!

    Wien ist imperial

    Ein Spaziergang durch Wien ist wie eine Zeitreise in die imperiale Vergangenheit. 650 Jahre lang haben die Habsburger Österreich regiert und das prägt heute noch die Stadt. Die imperialen Prachtbauten von der Hofburg bis zum Schloss Schönbrunn, das Schloss Belvedere mit seinen wunderschönen Gärten und die Wiener Ringstraße – ein einzigartiger Prachtboulevard – wären ohne die kaiserliche Geschichte nicht entstanden. Das imperiale Flair zieht sich durch die Straßen und Gassen der Wiener Altstadt bis zur Stallburg, wo die Lipizzaner bis heute untergebracht sind. Herrschaftliche Palais befinden sich auf dem Weg dorthin, kaum ein Blick geht nicht hinauf zu den imposant geschmückten Häuserfassaden. Dazwischen Plätze mit barocken Brunnen, kleinen Traditionscafés und feinen Restaurants, die noch ein kaiserliches Ambiente versprechen. In Wien trifft vornehme Eleganz auf nostalgischen Charme!

    Die imperialen Highlights

    • Schloss Schönbrunn

      Über Jahrhunderte hinweg residierte hier die Kaiserfamilie der Habsburger. Schloss Schönbrunn wurde als Sommerresidenz erbaut – mit weitläufigem Park und einem Tiergarten.

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      Schloss Schönbrunn

      Schloss Schönbrunn

      Vienna PASS / Bernhard Luck
    • Die Wiener Hofburg

      Die Hofburg war das imperiale Zentrum der Stadt und die Kaiserresidenz im Herzen von Wien. Über 700 Jahre lang vergrößerte man das Areal. Heute zählt sie zu den größten Palastkomplexen der Welt!

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      Hofburg

      Hofburg

      Vienna PASS / Bernhard Luck
    • Schloss Belvedere

      Das barocke Schloss wurde auf einer Anhöhe, damals noch außerhalb der Stadt, erbaut. Der Blick von hier ist wunderschön und so hat es den Namen „Schöne Aussicht“ bekommen. Nicht verpassen sollte man die Gemäldegalerie im Inneren!

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      Oberes Belvedere Wien

      Oberes Belvedere Wien

      Österreich Werbung / Willfried Gredler-Oxenbauer
    • Spanische Hofreitschule

      UNESCO-Weltkulturerbe und mehr als 400 Jahre alt: Die Spanische Hofreitschule ist die älteste bestehende Reitschule der Welt und unterrichtet die klassische Reitkunst seit der Renaissancezeit.

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      Spanische Hofreitschule Klassische Reitkunst

      Spanische Hofreitschule Klassische Reitkunst

      Spanische Hofreitschule / no name

    Wien und die Musik

    Wien als Welthauptstadt der Musik hat eine glanzvolle Geschichte. Wien war immer das musikalische Zentrum des Habsburgerreiches und entwickelte sich eindrucksvoll. Weltbekannte Komponisten wie Mozart, Beethoven und Gustav Mahler schrieben hier ihre Stücke. Stile und Einflüsse verschmolzen im Vielvölkerstaat miteinander und brachten Kulturleistungen von Weltrang hervor.

    Heute ist es ein Erlebnis, Musik da zu erleben, wo sie entstanden ist: beispielsweise in den ehrwürdigen Sälen des Wiener Musikvereins oder in den prachtvollen Räumen der Wiener Staatsoper. Und die Tradition ist unvergleichlich: Das Orchester der Wiener Philharmoniker feiert bald sein 180-jähriges Bestehen.

    Klassik in Wien

    • Die Wiener Staatsoper

      Die Staatsoper ist ein kulturelles Wahrzeichen Wiens. Sie zählt zu den wichtigsten Opernhäusern der Welt und bildet den festlichen Rahmen für den Opernball.

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      Oper Wien

      Oper Wien

      Österreich Werbung / Peter Burgstaller
    • Wiener Musikverein

      Der Wiener Musikverein besteht seit 150 Jahren und ist eine Klasse für sich. Hier ein Konzert zu erleben heißt, die Musikstadt Wien in höchster Qualität kennenzulernen. Und Musik-Größen wie die Wiener Philharmoniker.

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      Wiener Musikverein

      Wiener Musikverein

      Österreich Werbung / Sebastian Stiphout
    • Wiener Philharmoniker

      Klassikexperten wissen: Die Wiener Philharmoniker sind eines der besten Orchester der Welt. Ihnen zuzuhören ist ein einmaliges Ereignis, ist ihr Zusammenspiel doch von Präzision, Harmonie und Virtuosität geprägt.

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      Wiener Musikverein, Großer Saal

      Wiener Musikverein, Großer Saal

      Österreich Werbung / Sebastian Stiphout
      Wien
    • Wiener Konzerthaus

      Ein bunter Reigen: Im stimmungsvollen Jugendstil-Ambiente des Konzerthauses kann man Musik, vom Mittelalter über klassische Werke bis zu den progressivsten Tönen der Gegenwart, hören.

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      Wiener Konzerthaus

      Wiener Konzerthaus

      Österreich Werbung / Viennaslide

    Wien und seine Kunst

    Die weltgrößte Bruegel-Sammlung und den schönsten Kuss der Kunstgeschichte, den der Maler Gustav Klimt geschaffen hat, gibt es nur in Wien zu sehen. Doch die Stadt hat noch mehr zu bieten: Über 100 Museen mit den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten gibt es hier – vom Technischen Museum bis hin zum Naturhistorischen Museum, von der weltweit bedeutendsten Grafiksammlung bis zur eindrucksvollen Gemäldegalerie mit namhaften Künstlern aus allen Epochen.

    In Wien findet sich ein dichtes Nebeneinander unterschiedlicher Stilrichtungen und künstlerischen Geschmacks: Barocke Üppigkeit tritt mit nüchterner Avantgarde in Spannung – ein lebendiges Kunstprogramm, das sich jeden Tag aufs Neue erfindet.

    Wien und seine schönsten Museen: 7 Plätze – 7 Schätze

    Die Albertina beherbergt eine der bedeutendsten Grafiksammlungen der Welt. Bekannt ist der Feldhase von Albrecht Dürer.

    Das Schloss Belvedere ist ein Gesamtkunstwerk. Nicht nur die barocke Architektur beeindruckt, auch 800 Jahre Kunst vom Mittelalter bis heute lassen die Besucher staunen. „Der Kuss“ von Gustav Klimt zählt zu den beliebtesten Gemälden der Galerie!

    Das Kunsthistorische Museum und seine Gemäldegalerie besitzen Werke der berühmten Maler, darunter Rubens, Tizian, Rembrandt, Raffael und Velázquez. Und die weltgrößte Bruegel-Sammlung!

    Das Naturhistorische Museum zählt mit seinen 30 Millionen Sammlungsobjekten zu den besten der Welt. Die Statue der Venus von Willendorf ist mit ihren 29.500 Jahren das älteste und spektakulärste Ausstellungsstück.

    Das Technische Museum bietet auf erstaunlichen 22.000 Quadratmetern Spielraum für außergewöhnliche Entdeckungen. Ein Höhepunkt: der singende Tesla-Transformator!

    Das MuseumsQuartier ist mit rund 60 kulturellen Einrichtungen an einem Platz ein wahrer Rekordhalter! Das größte „kulturelle Wohnzimmer“ Wiens!

    Das Leopold Museum präsentiert die weltweit größte Egon-Schiele-Sammlung. Hunderte Meisterwerke der Wiener Moderne sind hier zu sehen.

    Einblick in die Kunstkammer

    Das Kunsthistorische Museum

    Mehr als 10 Jahre war sie wegen Umbauarbeiten geschlossen. Jetzt erstrahlt sie in neuem Glanz: die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums. Über 2.100 wertvolle Objekte, die von den Habsburgern über Jahrhunderte gesammelt wurden, sind hier zu sehen. Ein Schatz von unermesslichem Wert!

    Herzstück der Sammlung ist Benvenuto Cellinis kostbares Salzfass, die Saliera, die Mitte des 16. Jahrhunderts entstand. In modernen Glasvitrinen sind weitere Goldschmiedearbeiten zu bestaunen. Für einen Besuch sollte man sich Zeit nehmen, denn mehr als 1.000 Jahre Geschichte sind auf 2.717 Quadratmeter Fläche zu entdecken. Das älteste Exponat ist eine Elfenbeintafel aus dem 9. Jahrhundert, das jüngste ein Deckengemälde aus dem Jahr 1891.

    Saliera im Kunsthistorischen Museum Wien

    Saliera im Kunsthistorischen Museum Wien

    KHM Museumsverband

    „Ich leide an Museomanie!“

    Das Weltmuseum Wien

    Das Weltmuseum Wien präsentiert in 14 Sälen eine beeindruckende Reise durch alle (!) Kontinente. Dank der reichen Sammlungstätigkeit der Habsburger ist über die Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl an kostbaren Ausstellungsstücken nach Wien gekommen.

    Der fleißigste Sammler unter ihnen war Franz Ferdinand, der für seinen Ausspruch: „Ich leide an Museomanie!“ – so bezeichnete er selbst seinen Sammlerwahn – berühmt wurde. Im Jahre 1892 bereiste er die Welt und kam mit Tausenden von Fundstücken zurück. Sein Traum war ein Privatmuseum im großen Stil, in dem er seine reiche Kunstsammlung präsentieren würde. Damals kam es nicht mehr dazu, da er 1914 ermordet wurde. Heute jedoch sind genau in den von ihm bestimmten Räumen die zahlreichen skurrilen wie auch wertvollen Objekte zu sehen.

    Weltmusuem Wien

    Weltmusuem Wien

    KHM Museumsverband

    Wien und seine Architektur

    Wien hat viele architektonische Gesichter – so viele, dass sie einen immer wieder überraschen können. Wer auf Entdeckungstour durch die vielen Stile und Epochen gehen möchte, findet an jedem Ort fabelhafte Führungen und spannende Begegnungen mit Architektur. Das Architekturzentrum Wien bietet Hilfe und Orientierung, die Sehenswürdigkeiten auf leichtem Wege zu entdecken. Und man erfährt gleichzeitig viel über die Geschichte der Stadt.

    Das Architekturzentrum liegt im MuseumsQuartier, einem Platz, der bezeichnend für den Charakter und die zahlreichen Gesichter von Wien ist. Hier trifft Tradition auf Moderne, nämlich Barock auf zeitgenössische Architektur. Ähnlich ist es auf dem Stephansplatz und auf dem Michaelerplatz: Gotik begegnet den damals revolutionären Visionen – der Stephansdom dem Haas-Haus, die Michaelerkirche dem Loos-Haus. Und nicht zu vergessen: das viele Gold! Der Jugendstil prägt wie kein anderer Stil die Fassaden der Stadt.

    Architektur-Highlights in Wien

    • Die Wiener Ringstraße

      Die Wiener Ringstraße ist so besonders wie ihre Geschichte. Früher stand hier die Stadtmauer. Der Prachtboulevard ist daher auch rund wie ein Ring, mit den schönsten Palais, Bürgerhäusern und Sehenswürdigkeiten an beiden Seiten.

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      Blick auf Volksgarten, Museen und Parlament

      Blick auf Volksgarten, Museen und Parlament

      Wien Tourismus / Christian Stemper
      Volksgarten
    • Otto Wagner und der Jugendstil

      Kein anderer Architekt in Wien hat das Stadtbild so eindrucksvoll geprägt wie Otto Wagner. Er ließ die Bauten der ehemaligen Wiener Stadtbahn errichten. Von ihm sind auch die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof.

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      Otto Wagner-Kirche Am Steinhof

      Otto Wagner-Kirche Am Steinhof

      Österreich Werbung / Popp-Hackner
    • Hundertwasser-Haus

      Friedensreich Hundertwasser (1928 – 2000) mochte es grün. Er war ein österreichischer Künstler, der vorrangig malte, aber auch in den Bereichen Architektur und Umweltschutz tätig war. Was er nicht mochte: den rechten Winkel! Den gibt es in keinen seiner Bauten.

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      Hundertwasserhaus in Wien

      Hundertwasserhaus in Wien

      Österreich Werbung / Diejun
    • Architektur von heute

      Wien zeigt sein modernes Gesicht einerseits entlang der blauen Donau mit den DC-Towers, andererseits in unmittelbarer Nähe zum Grünen Prater mit dem neuen Universitätscampus.

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      Skyline Wien

      Skyline Wien

      Österreich Werbung / Popp-Hackner

    Das Wahrzeichen von Wien

    Der Stephansdom

    Er liegt mitten im Herzen von Wien und wird von den Stadtbewohnern als Wahrzeichen besonders geschätzt: der Stephansdom. Die Wiener lieben ihren Dom und nennen ihn salopp einfach nur „Steffl“. Sogar seine Glocke hat einen Namen: „Die Pummerin“ befindet sich hoch oben im Nordturm und ist die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas. Der Dombaumeister selbst hat sich im Kircheninneren mit einem Porträt, in Stein gemeißelt, verewigt. Er wird „Fenstergucker“ genannt, sieht er doch am Fuße der gotischen Kanzel neugierig und verschmitzt durch sein steinernes Fenster ins große Mittelschiff.

    Der Dom in Zahlen
    Der Wiener Stephansdom ist 107,2 Meter lang und 34,2 Meter breit. Er besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm mit 136,44 Metern. Über 343 Stufen gelangt man in die Türmerstube. Der gigantische Ausblick über Wien reicht bis zur Stadtgrenze und an klaren Tagen darüber hinaus.

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    Wiener Stephansdom

    Wiener Stephansdom

    Wien um die Jahrhundertwende

    Architektur: Aufbruch in die Moderne

    Es war vor mehr als hundert Jahren, als ein Skandal durch die Wiener Tageszeitungen ging. Adolf Loos (1870 – 1933), heute bekannt als Vorreiter der Wiener Moderne, hat einen revolutionären Bau direkt gegenüber der kaiserlichen Hofburg errichten lassen: das Loos-Haus. Kaiser Franz Joseph I. war extrem empört, dass er so eine schmucklose Fassade direkt vor seiner Haustür hatte. In Zeiten des Historismus war es üblich, mit prunkvollem Dekor die Häuserfronten auszustatten. Hier fehlte es an allem – ein Haus ohne Schmuck. Daher sprach er kurz und verurteilend vom „Haus ohne Augenbrauen“!

    Trotz des fortschrittlichen Geschmacks für diese Zeit setzte sich der Weg fort und der Aufbruch in die Moderne war geschafft. Auch in der Malerei und im Kunstgewerbe setzten sich neue Kunstströmungen durch. Um 1900 verfolgte die Gruppe der Wiener Secessionisten mit Nachdruck ihre Ziele. Sie richteten sich gegen den konservativen akademischen Stil und hatten Neues im Sinn. Ihr Gründungsgebäude ist die Secession, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) zeigt die wichtigsten Vertreter.

    Secession in Wien

    Secession in Wien

    Wien ist lebenswert

    Hier ist Wien eindeutig unübertroffen: Wien ist lebenswert, weil grün! Keine andere Stadt weltweit betreibt nennenswerten Weinbau, nirgendwo sonst gibt es so viele Grünflächen. Ungefähr die Hälfte des Stadtgebietes ist grün. 850 Parks laden zum Spazieren ein, mit der Straßenbahn fährt man direkt zu den Erholungsgebieten. Sechs Quadratkilometer umfasst der Wiener Prater, der deshalb auch die „Lunge“ Wiens genannt wird.

    Und nicht nur das viele Grün und daher auch die gute Luft machen den Wiener Lebensraum so wertvoll, auch das Wasser ist für die Lebensqualität entscheidend. Nicht nur, dass die Großstadt bestes Hochquellwasser aus den Bergen bezieht, sie liegt auch unmittelbar am Wasser. 42 Kilometer Strand erstrecken sich entlang der Donauinsel. Segler, Surfer, Schwimmer und Ruderer sieht man an sonnigen Tagen an der Alten Donau. Genießer verbringen die Zeit in den gemütlichen Lokalen direkt am Ufer, Naturliebhaber gehen in den weitläufigen Donauauen auf längere Wanderungen.

    Direkt im Zentrum der Stadt freut man sich über das bunte Treiben entlang des Donaukanals. Etliche nette Strandbars haben hier den Sommer über geöffnet.

    Grünoasen mitten in der Stadt

    • Der Grüne Prater

      Nur drei Kilometer Luftlinie vom Stephansdom entfernt, spaziert man durch Baumalleen, joggt über große Wiesenflächen oder genießt einfach die Ruhe inmitten der Natur. Die U-Bahn fährt direkt ins Erholungsparadies.

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      Riesenrad im Wiener Prater

      Riesenrad im Wiener Prater

      Österreich Werbung / Willfried Gredler-Oxenbauer
    • Die Donau mit Donauturm

      Die Donauinsel, der Donaupark und die Alte Donau sind Grünoasen der Stadt, die auch von den Wienern im Sommer gerne besucht werden. Nette Lokale, zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und vor allem das Naturbaden im Wasser sind beliebt.

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      Freizeitparadies Donauinsel

      Freizeitparadies Donauinsel

      Wien Tourismus / Christian Stemper
    • Schlossgärten und Parks

      850 Parks und Gärten gibt es in Wien – und einige davon sind bestens gelegen. Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich der Volksgarten, der Burggarten und der Stadtpark. Immer noch ein Geheimtipp ist der Botanische Garten nahe dem Schloss Belvedere!

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      Frühling im Volksgarten in Wien

      Frühling im Volksgarten in Wien

    • Die Weingärten und der Heurige

      Wien ist anders! Wien ist die einzige Metropole der Welt, die innerhalb der Stadtgrenzen nennenswerten Weinbau betreibt. Und dieser prägt die Wiener Seele genauso wie die Gemütlichkeit der traditionellen Stadtheurigen.

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      Heuriger Schübl-Auer

      Heuriger Schübl-Auer

      Wien Tourismus / Peter Rigaud
      Heuriger Schübl-Auer

    Ein Ausflugsziel mit Panorama

    Der Kahlenberg

    484 Meter hoch ist der Hausberg der Wiener: der Kahlenberg. Er liegt bereits im Wienerwald, der Grünzone im Westen der Stadt. Warum er so beliebt ist, ist rasch erklärt. Der Ausblick von hier oben ist einfach umwerfend und reicht an schönen Tagen sogar bis zum Schneeberg! In ungefähr vier Stunden erreicht man zu Fuß den höchsten Punkt und damit auch die 22 Meter hohe Aussichtswarte, die Stefaniewarte.

    Die Geschichte des Kahlenbergs war immer schon bedeutend, spielen doch Ereignisse wie eine Schenkung durch das Kaiserhaus und die Türkenbelagerung eine wichtige Rolle: 1628 wurde der Berg von Kaiser Ferdinand II. an den Kamaldulenserorden verschenkt. Im Zentrum des damals errichteten Klosters entstand die St.-Josefs-Kirche, die heute noch zu besichtigen ist. Darüber hinaus bekannt wurde der Kahlenberg aber durch den Polenkönig Sobiesky, der 1683 mit seinem Heer über den Kahlenberg marschierte und Wien im letzten Moment von den türkischen Belagerern befreite.

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    Blick über Wien

    Blick über Wien

    Österreich Werbung / Volker Preusser

    Wien von seiner süßen Seite

    Wien und seine Mehlspeisküche sind legendär: Der Wiener Kaiserschmarrn, die Wiener Sachertorte und der Wiener Apfelstrudel gehören zur Stadt wie seine zahlreichen Traditionskaffeehäuser.

    Doch dass es in Wien eine regelrechte Tortenschlacht um ein Rezept gab, dürfte weniger bekannt sein. Das heiß umkämpfte Rezept der Wiener Sachertorte blieb ein gut gehütetes Geheimnis und beinahe seine Legende auch.