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    •                 Mit dem Fiaker vor der Hofburg / Wien
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    Die Hofburg: Regierungszentrum mit Charme

    Die Hofburg ist ein kleines Universum innerhalb der Stadt. Mit prächtigen Palais, versteckten Höfen und vielen historischen Geheimnissen, die es zu entdecken gilt.

    Jahrhundertelang war sie das Machtzentrum der Habsburger. In der Hofburg ist der unschätzbar wertvolle imperiale Reichtum verwahrt – zu bestaunen in den Kaiserappartements und in der Schatzkammer. Aber die Hofburg ist alles andere als nur Vergangenheit: Nach wie vor ist sie das politische Zentrum des Landes, umgeben von stillen Gärten, lebendigen Museen und pulsierenden Bildungseinrichtungen. Und – was selbst die meisten Wiener nicht wissen – die Hofburg ist, gemessen an ihrer Nutzungsfläche, das größte Schloss der Welt!

    Auf den Spuren der gekrönten Häupter

    • Wien - Österreichische Nationalbibliothek
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    • Lipizzaner, Spanische Hofreitschule Wien / Spanische Hofreitschule
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    • Kaiserliche Schatzkammer Wien - Die Krone Kaiser Rudolfs II., später Krone des Kaisertums Österreichs / Kaiserliche Schatzkammer Wien
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    • Kaiserappartements Wiener Hofburg - Arbeitszimmer Kaiser Franz Joseph / Kaiserappartements Hofburg Wien
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    Hinter den Kulissen der Macht

    Seit dem 13. Jahrhundert wird in der Hofburg regiert. Von hier lenkten die Habsburger ein Weltreich. Von Feinden niemals erobert, wechselte das Machtzentrum innerhalb der Burg mehrmals: von der Alten Burg zum Schweizerhof bis zum Leopoldinischen Trakt, in dem auch heute noch der österreichische Bundespräsident residiert. Und für die nächsten Jahre ist sogar das Parlament in der Hofburg untergebracht.

    •                 Presidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg / Presidentschaftskanzlei Hofburg Wien
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    Kunst und Wissen in der Hofburg

    • Das Weltmuseum ist ein ethnographisches Museum, das einige der weltweit wichtigsten außereuropäischen Sammlungen beherbergt. Viel Welt für wenig Geld!
    • Das Haus der Geschichte ist das erste Zeitgeschichte-Museum Österreichs. Die Ausstellung folgt den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen seit der Republiksgründung 1918.
    • Die Silberkammer entführt zu imperialen Objekten des Alltags: Wertvolles Silberbesteck, prächtiges Porzellan und feinst geschliffene Gläser erwecken die Eleganz der höfischen Tafelkultur zu neuem Leben.
    • Die Hofjagd- und Rüstkammer vereint die Rüstungen jener, die die Habsburger bekämpften, aber auch liebten (beziehungsweise heirateten). Das Ergebnis ist die bestdokumentierte Rüstkammer des Abendlandes.
    • Das Papyrusmuseum entführt in die Welt der Pharaonen: 300 faszinierende Objekte geben Einblick in das alte Ägypten bis zurück ins 1600 v. Chr.
    • Die Sammlung alter Musikinstrumente legt ihren Schwerpunkt auf wertvolle Renaissance- und Barockinstrumente. Die Sammlung reicht von Altwiener Hammerklavieren bis zur fast vergessenen Viola d’Amore.
    • Das Ephesos-Museum zeigt die Funde vieler Generationen österreichischer Archäologen in der antiken Metropole. Eine einzigartige Sammlung großer Geschichte!
    Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, Hofburg Wien
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    Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

    Schatzkammer des Wissens

    Der Prunksaal ist das Herzstück der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie geht zurück auf Prinz Eugen von Savoyen, der Anfang des 18. Jahrhunderts die größte Privatbibliothek der Welt besaß. Die 15.000 Bände des Prinzen sind heute noch unter der Kuppel des Prunksaals zu bestaunen. Die Einbände folgen einem strengen Farbsystem: Rot für Geschichte und Literatur, Blau für Theologie und Justiz, Gelb für Wissenschaft der Natur.

    Nach Prinz Eugens Tod im Jahr 1736 holte Kaiser Karl VI. diese einzigartige Sammlung in die Hofburg. Sie ist neben weiteren 200.000 Bänden in dem wohl schönsten Barocksaal Wiens untergebracht: geballtes Wissen auf 80 Meter Länge und 20 Meter Höhe.

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    Neue Burg am Heldenplatz
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    Haus der Geschichte Österreich

    Ein Land im Wandel

    2018 eröffnet, zeigt das Haus der Geschichte die Entwicklung Österreichs in den letzten 100 Jahren. Vom Zusammenbruch des Habsburgerreichs zu Österreichs Weg in die Republik, über die unheilvollen Jahre der Diktatur des Nationalsozialismus bis zum demokratischen Wiedererstarken nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Land mit einer bewegten Geschichte! Interaktive Audio- und Videostationen setzen sich mit der Selbstfindung der Österreicher und ihrer Kulturgeschichte auseinander. Hunderte einzigartige Objekte tragen vor allem dazu bei, dass Erinnerungen nicht verloren gehen: vom gefallenen Doppeladler der Donaumonarchie bis zum Kleid, mit dem Conchita Wurst 2014 den „Eurovision Song Contest“ gewann. Was bleibt, ist das Bild eines Landes, das sich immer wieder neu erfindet. Das Bild zeigt die Dauerausstellung „Neue Zeiten – Österreich seit 1918".

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    Entspannen rund um die Hofburg

    •                 Wiener Hofburg zum Michaelerplatz
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    •                 Volksgarten Wien / Volksgarten
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    •                 Prinz Eugen Denkmal vor der Neuen Burg/Wiener Hofburg / Neue Burg - Hofburg Wien
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    •                 Burggarten Wien / Burggarten Wien
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    So lebten Kaiser und Kaiserin

    Die Hofburg erlaubt intime Einblicke in das Privatleben der Habsburger: von der Haarbürste von Kaiserin Elisabeth bis zur Füllfeder von Kaiser Franz Joseph. Aber auch auf den imperialen Glanz der Reichsinsignien: vom Zepter über die Kaiserkrone bis zur Heiligen Lanze. Private wie profane Schätze – zu erleben in den Kaiserappartements und der Kaiserlichen Schatzkammer.

    Kaiserappartements Wiener Hofburg - Toilette- und Turnzimmer der Kaiserin Sisi / Kaiserappartements Hofburg Wien
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    Kaiserappartements und Sisi-Museum

    Sisi auf der Sprossenwand

    Die Kaiserappartements geben Einblick in die private Wohnatmosphäre von Franz Joseph und Sisi. Über viele Stiegen und Vorzimmer gelangt man in das Audienzzimmer des Kaisers: Hier empfing er im Laufe seines langen Lebens nicht weniger als 260.000 Untertanen. Nicht weit davon befindet sich das nüchterne Arbeitszimmer des Kaisers, der bereits um fünf Uhr morgens Akten wälzte. Doch Kaiser Franz Joseph war nicht nur ein kühler Bürokrat, sondern auch ein liebender Ehemann. Von seinem Schreibtisch aus konnte er stets auf das Porträt seiner geliebten Sisi blicken. Die wiederum vergnügte sich gern in ihrem Turn- und Toilettezimmer. Wenn sie nicht gerade an der Sprossenwand trainierte, widmete sie sich hier ihrem stundenlangen Frisierritual.

    Kaiserliche Schatzkammer

    Gold, Silber und Edelsteine

    Die Kaiserliche Schatzkammer ist eine einzigartige Sammlung aus 1.000 Jahren europäischer Geschichte: Prachtvolle Insignien wie die Reichskrone des Heiligen Römischen Reiches oder die Habsburger-Krone von Rudolf II. zeugen von höchstvollendeter Goldschmiedekunst. Die Schatzkammer beherbergt auch viele geheimnisvolle Objekte mit Geschichte: so die Heilige Lanze, von deren Mittelstift man annahm, dass er einer der Nägel war, mit denen Christus ans Kreuz geschlagen wurde. Oder ein riesiger Narwalzahn, den man für das Horn des Einhorns hielt. Mythische Bedeutung maß man auch einer spätantiken Achatschale bei – lange Zeit hielt man sie für den sagenumwobenen Heiligen Gral.

    Überraschungen bieten auch die kostbaren Textilien der gekrönten Häupter: Wer ahnt schon, dass der Krönungsmantel der Habsburger in einer normannischen Werkstatt auf Sizilien gefertigt wurde und die arabischen Weber darauf nicht nur Löwen und Kamele, sondern auch geheimnisvolle arabische Schriftzeichen aufnähten.

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    Kunsthistorisches Museum Wien - Kaiserliche Schatzkammer
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    Kirchen mit Geschichte

    In und rund um die Hofburg liegen einige der ältesten Kirchen Wiens: etwa die Augustinerkirche, wo die Trauungen der Habsburger stattfanden, die Michaelerkirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihren Mumien in der schaurig-schönen Gruft oder die Hofburgkapelle, wo heute noch jeden Sonntag die Hofmusikkapelle aufspielt.

    •                 Innenansicht der Wiener Hofburgkapelle
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    •                 Michaelergruft
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    •                 Augustinerkirche / Augustinerkiche
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    Spanische Hofreitschule

    Der Zauber der weißen Pferde

    Die Lipizzaner sind eine Ikone der österreichischen Identität, die Stallburg einer der wichtigsten Orte zur Erhaltung der klassischen Reitkunst. Es gibt viele Möglichkeiten, die berühmten weißen Pferde – die übrigens mit dunklem Fell geboren werden – zu bewundern.

    Bei den Vorführungen in der barocken Winterreitschule werden Meisterstücke der klassischen Hohen Schule gezeigt: von der Kapriole bis zur Levade – an ausgewählten Terminen sogar zu den Klängen der weltberühmten Wiener Philharmoniker oder Wiener Sängerknaben. Doch auch die Morgenarbeit der jungen Hengste im wohl schönsten Reitsaal der Welt ist einen Besuch wert. Oder ein Besuch im Lipizzanermuseum mit seiner Ausstellung über 430 Jahre höfische Reitkultur. Und im Sommer kann man die weißen Pferde auch in ihrer „Freizeit“ begutachten: Dann dürfen nämlich die Stuten mit ihren Fohlen ganz entspannt im Burggarten grasen …

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    Lipizzaner Fohlen im Wiener Burggarten / Burggarten Wien
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