Blick durch weiße Obstbaumblüten auf ein Dorf mit Kirchturm, grüne Felder im Vordergrund.

Burgenland
Sommerurlaub mit Radfahren, Kultur- und Weingenuss

Mildes Klima, geschützte Natur im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, Weingärten und Dörfer mit traditionellen Streckhöfen prägen die pannonische Tiefebene.

Im Burgenland treffen Landschaften auf lebendige Kultur. Die sanften Hügel und weitläufigen Weingärten und weite Uferlinien prägen die pannonische Region. Seen, Schilfgürtel und Dörfer mit klaren Strukturen schaffen Räume, in denen Ruhe selbstverständlich wirkt. Traditionen sind sichtbar – in Festen, im Handwerk, in der Musik – und verbinden sich selbstverständlich mit zeitgenössischen Impulsen.

Das warme, trockene Klima der pannonischen Tiefebene mit rund 300 Sonnentagen im Jahr prägt Wein und Küche. In Landgasthöfen und Buschenschenken entstehen aus regionalen Zutaten neu interpretierte Gerichte, begleitet von charakterstarken Rot- und Weißweinen. Neben traditionellen Betrieben setzen junge Winzer:innen neue Akzente und verbinden Handwerk mit zeitgemäßer Gestaltung.

Rund um den Neusiedler See öffnet sich eine besondere Landschaft. Der flache Steppensee zählt zu den größten Europas, breite Wege führen durch den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel und machen die Region zu einem Zentrum für Rad-Touren, Vogelbeobachtung und Naturerlebnissen. Über 300 seltene Tierarten finden hier geschützte Lebensräume – seit 2001 zählt die Kulturlandschaft zum UNESCO-Welterbe.

Eisenstadt bildet das kulturelle Zentrum. Schloss Esterházy und die Haydnstadt verbinden barocke Architektur mit Konzerten, Festivals und zeitgenössischen Programmen zwischen historischen Gassen, Museen und modernen Bühnen.

Auch die Thermen des Landes setzen auf Weite und Ruhe. Zwischen Glasarchitektur und Naturflächen entsteht ein fließender Übergang von Landschaft zu Wellness. Viele Häuser kombinieren Thermenbesuch mit regionaler Küche, Weinverkostungen und Übernachtungen in angeschlossenen Hotels. So verbinden sich Erholung, Genuss und Architektur zu einem ganzheitlichen Aufenthalt.

Quick-Info zum Burgenland
Hauptstadt:Eisenstadt
Fläche:3.965 km²
Einwohnerzahl:ca. 301.800 (Stand 2025)
Nationalparks:1
Naturparks:6
Thermen:6

Kunst, Kultur und erlebnisreiche Angebote für die ganze Familie die Burgenland-Card für die besten Erlebnisse.

Traditionelle und moderne Highlights im Burgenland zeigt der Veranstaltungskalender

Burgenland aus allen Perspektiven

Die Top Highlights

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Die schönsten Städte und Orte

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Berühmte Persönlichkeiten

Die Weinspezialität aus dem Südburgenland

Zartrosa, kirschrot oder hellgelb: Der Uhudler hat verschiedene Farben, ist Teil der Identität und der kulinarischen Tradition im Südburgenland und wird auf 300 Hektar angebaut. Sein Bukett duftet nach Waldbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und „Foxton".

Der Obstwein stammt ursprünglich von amerikanischen Trauben (Concord, Delaware, Elvira, Ripatella) ab, ist höchst resistent gegen Schädlinge und Pilzkrankheiten und wird als reines Naturprodukt produziert. Seine Trinkreife hat der Uhudler nach 2-10 Jahre erreicht mit 10 bis 12 Volumsprozent.

Der Uhudler-Weinbau war bis in die 90er-Jahre verboten – die Skepsis gegenüber Direktträgersorten wurde jedoch widerlegt. Seither ist der Uhudler-Anbau im Burgenland erlaubt.

Regionale Rezepte

Besondere Unterkünfte

Zertifizierung in allen Regionen

Burgenland als Vorbild

Das Burgenland ist das erste Bundesland Österreichs, in dem alle Regionen gleich doppelt ausgezeichnet wurden: Nordburgenland, Mittelburgenland-Rosalia und Südburgenland sind gleichermaßen stolz auf die Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen und dem international anerkannten TourCert-Siegel. Beide Zertifizierungen basieren auf überprüfbaren Standards, unter anderem in den Bereichen Umweltmanagement, regionale Wertschöpfung und soziale Verantwortung. Die Einhaltung dieser Kriterien wird regelmäßig kontrolliert.

Im Alltag zeigt sich das in konkreten Angeboten, die ihr im Urlaub auf unterschiedlichste Weise erleben könnt: Taucht ein in geschützte Lebens- und Naturräume, wie im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Lernt kulturelle Traditionen kennen. Übernachtet in einer der zertifizierten Unterkünfte. Genießt Führungen in der Natur und nutzt das öffentliche Verkehrsnetz mit Bahn und Bus.

Dialekt und Volkssprache

Mundart im Burgenland

Aus Kuh wird Khui – im Burgenland spricht man im Ui-Dialekt. Das sogenannte „Hianzische“ gehört zum mittelbayrischen Dialekt und war zur k.-u.-k.-Zeiten bis nach Wien verbreitet. So sprachen die Burgenländer denselben Dialekt wie Kaiserin Elisabeth und verstanden sich seinerzeit somit “bluind”.

Heute erfährt der burgenländische Dialekt übrigens einen Rückzug durch die sprachlichen Neigungen aus Wien und Niederösterreich.

FAQs

Das Burgenland erreicht ihr bequem mit Bahn oder Auto – etwa aus Wien in rund einer Stunde bis zum Neusiedler See.

Vor Ort sorgt ein Netz aus Bahn- und Buslinien für kurze Distanzen zwischen Sehenswürdigkeiten, Thermen und Weinorten. Ergänzend erschließen 3.300 Kilometer Radwege die Landschaft – vom Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel bis ins Südburgenland.

Das Burgenland wurde am 4. Oktober 1921 offiziell Teil Österreichs.

Bis 1918 war das heutige Burgenland Teil der ungarischen Reichshälfte der Österreich-Ungarischen Monarchie. Nach deren Zerfall am Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Zugehörigkeit des Gebiets durch den Vertrag von Saint-Germain im Jahr 1919 neu geregelt. Dieser bestimmte, dass das Gebiet, damals als Deutsch-Westungarn bekannt, an die Republik Österreich angeschlossen werden sollte. Die tatsächliche Eingliederung des Burgenlands in Österreich verzögerte sich jedoch bis zur Jahreswende 1921/22, als es schließlich als „selbständiges, gleichberechtigtes Bundesland“ zur Republik Österreich kam.

  • Neusiedler See – einer der größten Steppenseen Europas. Der Nationalpark ist ein UNESCO Weltkulturerbe, mit einer einzigartigen Flora und Fauna.

  • Kultur: Das Burgenland ist reich an Geschichte und Kultur mit einer Vielzahl an Burgen und Schlössern und ist Austragungsort zahlreicher kultureller Veranstaltungen und Festspiele.

  • Durch das gemäßigte kontinentale Klima ist die Region ideal für Weinbau und eines der führenden Weinbaugebiete Österreichs.

Mit der Burgenland Card können viele Gratis-Leistungen und Ermäßigungen bei Attraktionen für die Dauer des Aufenthalts in Anspruch genommen werden. Die Burgenland Card ist bei einer Nächtigung in einer Burgenland Card-Partnerunterkunft inkludiert.

Im Burgenland, bekannt für seine reiche Geschichte und Kultur, gibt es zahlreiche Burgen und Schlösser, die über das ganze Bundesland verteilt sind. Obwohl keine genaue Zahl bekannt ist, wird oft von etwa 100 bis 120 verschiedenen Burgen und Schlössern gesprochen. Diese historischen Stätten variieren von gut erhaltenen Festungen bis hin zu romantischen Ruinen und bieten ein breites Spektrum an architektonischen Stilen und historischen Epochen. Einige der bekanntesten Beispiele sind die Burg Forchtenstein, die Burg Bernstein, die Friedensburg Schlaining, die Burg Güssing und die Burg Lockenhaus, die alle eine wichtige Rolle in der regionalen Geschichte des Burgenlands spielen.

Das Burgenland wurde früher "Deutsch-Westungarn" genannt, als es noch zum Königreich Ungarn in der Österreich-Ungarischen Monarchie gehörte.

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