Einleitung
St. Pölten besitzt das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs – verliehen 1159 von Bischof Konrad von Passau. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde St. Pölten zur Bühne des Barock. Als Jakob Prandtauer 1689 hierher übersiedelte, setzte ein regelrechter Bauboom ein. Klöster, Kirchen und Bürgerhäuser erzählen bis heute von jener Epoche, in der Großzügigkeit und Handwerkskunst das Stadtbild prägten.
Gleichzeitig ist St. Pölten Österreichs jüngste Landeshauptstadt – und denkt konsequent nach vorn. Im Festspielhaus treffen klassische Musik, zeitgenössische Kompositionen, Tanz und Performance aufeinander. Das moderne Regierungsviertel mit dem markanten „Landtagsschiff“ setzt ein selbstbewusstes architektonisches Zeichen. Der Kulturbezirk mit Landesmuseum und Klangturm ergänzt den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Rund um St. Pölten beginnt das Erlebnis direkt vor der Haustür. Radfahren am Traisental-Radweg, Baden in Naturseen, ein Ausflug mit der Mariazellerbahn oder ein Ausflug in die Wachau: Die Landschaft öffnet sich weit, Weingärten ziehen sanfte Linien, Flussufer laden zum Innehalten ein. Und mittendrin: eine Stadt, die auf historischem Fundament steht.
Die Niederösterreich-CARD ermöglicht freien Eintritt zu rund 365 Ausflugszielen – von Bergbahnen über Naturparks bis hin zu Stiften und Schlössern.
St. Pölten aus allen Perspektiven
Die Top Highlights
Die schönsten Touren
Der Traisental-Radweg
Der Traisental-Radweg, eine 111 Kilometer lange Route im Mostviertel, führt durch das Traisental-Weinland und ist besonders familienfreundlich. Es geht vorbei an Herzogenburg, bis nach St. Pölten, Lilienfeld und St. Aegyd am Neuwalde und endet in Mariazell.
Die Biker:innen erfreuen sich an der abwechslungsreichen Mostviertler Landschaft – von den sanften Hügeln südlich der Donau bis zu den Bergen der Mostviertler Alpen. Familien mit Kindern ziehen oft die Abschnitte von Mariazell oder Kernhof nach Traismauer vor.
Besondere Events
Traditionelle Landgasthäuser, Wirtshäuser und Restaurants
Niederösterreich hat ein kräftiges kulinarisches Herz – zeitgemäß bis experimentell, aber immer mit Bodenhaftung: Die Hauben- und Sterne-Gastronomie in Niederösterreich kann sich sehen und vor allem schmecken lassen – vom Wald- bis zum Weinviertel, von der Wachau bis in den Wienerwald. Beste Raritäten aus den Regionen sind, neben den kreativen Chefs de Cuisine, oft die eigentlichen Stars in den Gerichten.
Das niederösterreichische Wirtshaus ist ein Kulturgut. Hier kommt viel zusammen: Gastfreundschaft, charaktervolle Wirt:innen und ausgezeichnete regionale Speisen – vom knusprigen Schweinsbraten über den Marchfelder Spargel bis zum Marillenknödel aus der Wachau.
