
Die Donau in Österreich
Immer den Fluss im Blick: Vom Donausteig bis zur Wachau nach Wien
Einleitung
Zwischen Passau und Bratislava fließt die Donau durch Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Die Schlögener Schlinge ist die berühmteste Schleife der Donau und ein Meisterstück der Evolution, eine Co-Produktion von Wind und Wasser und ein paar Millionen Jahren Zeit. Schon die Römer nutzten sie als Wasserstraße, bereits damals gelangten Waren und Weltanschauungen über die Donau ins Land. Dass der Fluss ein mildes Mikroklima mit fruchtbaren Böden schuf, lockte die Menschen schon früh an seine Ufer. Sie bauten Burgen und Schlösser und Stifte, gründeten Orte, planten Städte. Gestalteten eine Kulturlandschaft, die einzigartig ist.
Und dann ist da noch diese dichte Abfolge an Erlebnissen. Zwischen der barocken Pracht von Stift Melk und der stillen Kraft der Wachau mit ihren Terrassenweingärten entfaltet sich eine Landschaft, die so beeindruckend ist, dass sie zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Weiter östlich öffnet sich die Donau Richtung Wien, trifft hier auf urbane Leichtigkeit und gewachsene Geschichte, bis hin zum Nationalpark Donau-Auen mit Auwäldern, Donauarmen und freigegebenen Wegen.Wer mit dem Schiff, dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, merkt schnell: Die Donau ist kein Ziel. Sie ist eine Einladung, sich treiben zu lassen – zwischen Kultur, Gegenwart und dem, was noch kommt.
„An der schönen blauen Donau“ – der Walzer des Johann Strauss Sohn begann seinen Siegeszug um die Welt schon bald nach der Uraufführung am 15. Februar 1867. Heute ist er Österreichs heimliche Nationalhymne und fixer Programmpunkt beim Neujahrskonzert im Großen Saal des Wiener Musikvereins.
Die Donau aus allen Perspektiven
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Nationalpark Donau-Auen
Der Nationalpark Donau-Auen erstreckt sich von Wien bis zur Marchmündung an der Staatsgrenze zur Slowakei. Die hier auf einer Strecke von rund 36 km noch frei fließende Donau darf die Landschaft formen und ist Lebensraum für über 60 Fischarten, Eisvögel, Seeadler, Biber, Sumpfschildkröten, seltene Orchideen und zahllose Insektenarten.
Das Schutzgebiet ist frei zugänglich, allerdings dürfen die Wanderwege und die freigegebenen Radrouten nicht verlassen werden. Geführte Wanderungen, und Schlauchboottouren in Begleitung von Nationalpark Ranger:innen bieten ein besonders intensives Naturerlebnis.