Einleitung
Die Landeshauptstadt Eisenstadt ist rund 55 Kilometer von Wien entfernt. Ihre Altstadt besteht größtenteils aus einer Fußgängerzone, in der sich Cafés, Weinstuben und Boutiquen aneinanderreihen.
Der Blickfang und zugleich Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Esterházy im Zentrum der Stadt. Hier hat der Komponist Joseph Haydn für den Fürsten Esterházy fast 30 Jahre lang komponiert – was Eisenstadt den Beinamen Haydnstadt einbrachte. Dies ehrt nicht nur Haydns Erbe, sondern verweist auch auf das HERBSTGOLD-Festival, das Haydns Musik zelebriert. So verbindet Eisenstadt seine Schlossarchitektur und das musikalische Erbe mit der Weinlandschaft des Burgenlands.
Der Haydnsaal im Schloss Esterházy beeindruckt mit seiner Akustik und barocken Fresken. Ein Ort, an dem Haydn selbst musizierte und seine Musik bis heute lebendig bleibt.
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Denkmalschutz in Eisenstadt
Der Denkmalschutz trägt dazu bei, Bauwerke und das historisch gewachsene Stadtbild für die Zukunft zu erhalten. Eisenstadts historisches Zentrum ist bis heute weitgehend als geschlossenes Stadtensemble erhalten. Seit 1991 steht der historische Stadtkern unter Ensembleschutz. Dazu gehören zahlreiche Gebäude und Anlagen, die von unterschiedlichen Epochen der Stadtgeschichte erzählen. Sakrale Bauten, Bürgerhäuser und öffentliche Gebäude prägen das Stadtbild ebenso wie Plätze und historische Straßenzüge.
Zu den bekannten denkmalgeschützten Bauwerken zählen die Bergkirche Heimsuchung Mariä mit dem Kalvarienberg und das Landhaus der burgenländischen Landesregierung. Auch Schloss Esterházy und weitere historische Gebäude verweisen auf die politische und kulturelle Bedeutung Eisenstadts.
