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    •                 Käselaib / SalzburgerLand
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    Österreichs kulinarische Spezialitäten

    Dunkles Kürbiskernöl aus der Steiermark, würziger Bergkäse aus Vorarlberg, saftiger Speck aus Tirol: Jede Region hat ihre ganz eigenen kulinarischen Schätze.

    Österreichs Genusskultur hat Geschichte: Sie ist geprägt von ehrlichen, hochwertigen Lebensmitteln aus der Region sowie von Menschen, die diese mit großer Leidenschaft anbauen, verarbeiten und inszenieren. Weil jede Region ihre ganz besonderen Schätze hat, hat man beschlossen, die typischsten von ihnen auszuzeichnen – als Genuss-Regionen.

    Bemerkenswert ist auch der hohe Anteil an Bio-Produkten, die landesweit angebaut, hergestellt und verarbeitet werden – von Käse über Brot bis zu Wein. Österreich liegt in Sachen Bio europaweit im Spitzenfeld. Das kommt nicht nur den Bauern und den Konsumenten zugute – Bio schmeckt einfach besser – sondern auch der Natur: weil altes Saatgut und vergessene Tierrassen erhalten bleiben. Es lebe die Vielfalt!

    Apropos Vielfalt: Man glaubt kaum, wie viele Käsesorten es hierzulande gibt. Vor allem der Westen – wie etwa der Bregenzerwald in Vorarlberg – ist bekannt für seine Käsekreationen.

    „Heute dreht sich bei uns alles um den Käse, und das auf höchstem Niveau“, sagt der Käsesenner Otto Simma aus dem Bregenzerwald. Er ist einer von über 100 – denn in jenem Teil Vorarlbergs, den die ganze Welt auch für Handwerk und Architektur bewundert, wird Käse mehr geliebt als alles andere. Und daher auch mit besonderer Sorgfalt hergestellt. Über 60 Sorten werden hier mittlerweile produziert.

    Die Milch für den Bregenzerwälder Alp- und Bergkäse kommt – und das hat lange Tradition – noch warm in den Kupferkessel. Sie stammt von Kühen, die ausschließlich frisches Gras und beste Kräuter von der Alp fressen, was den geschmacklichen Unterschied ausmacht.

    Seit über 20 Jahren hat Käse im Bregenzerwald einen besonders hohen Stellenwert. 1998 wurde die Bregenzerwälder Käsestraße ins Leben gerufen – ein Zusammenschluss von Bauernhöfen, Gastwirten, Sennereien und Hofläden, die Einblicke in die Welt des Sennens geben. Inklusive Verkostungen von regionalen Spezialitäten wie der reichhaltigen Käsesuppe oder den kultigen „Käsknöpfle“ – eine Art Spätzle, die in urigen Holzgefäßen serviert werden.

    Aber nicht nur Vorarlberg ist ein Schlemmerparadies für Käse-Liebhaber: Käse-Spezialitäten gibt es in ganz Österreich.

    Käsespezialitäten aus Österreich

    •                 Alpbachtaler Heumilchkäserei, Käsemeister Hubert Rendl / Alpbachtaler Heumilchkäserei
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      Tirol: Alpbachtaler Heumilchkäse Tirol: Alpbachtaler Heumilchkäse

      Bergkäse, besonders mageren Bierkäse und den großen, runden Alpbach-Taler gibt’s in der Tiroler Käserei Reith.

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    •                 Die Reifung im Silberstollen
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      Steiermark: Almenland Stollenkäse Steiermark: Almenland Stollenkäse

      Mehrmals ausgezeichneter, cremeweißer, zartschmelzender Käse aus Ziegenmilch, der im Silberbergwerk gelagert wird.

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    •                 Außenansicht vom Stift Schlierbach / Stift Schlierbach
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      Oberösterreich: Klosterkäserei Stift Schlierbach Oberösterreich: Klosterkäserei Stift Schlierbach

      Die oberösterreichischen Käsespezialitäten aus Bio-Kuhmilch, Bio-Schafmilch und Bio-Ziegenmilch werden im Klosterkeller reif und im modernen „Genusszentrum“ verkostet.

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    •                 Gailtaler Almkäse g.U.
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      Kärnten: Gailtaler Almkäse g.U. Kärnten: Gailtaler Almkäse g.U.

      Der würzige, vielfach prämierte Hartkäse aus reiner Alm-Rohmilch aus 13 kräuterreichen Almen wird nach altem Rezept hergestellt.

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    •                 Toni Gschwandtners Käsekeller mit Tennengauer Almkäse / Tennengau, Salzburgerland
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      SalzburgerLand: Tennengauer Almkäse SalzburgerLand: Tennengauer Almkäse

      Die Kühe, von denen die Bio-Milch für den würzigen, traditionell produzierten Rohmilchkäse kommt, grasen nur die besten Gräser und Kräuter der Region.

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    •                 The Cheese Artist Bernhard Gruber / The Cheese Artist
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      Steiermark: Fromagerie zu Riegersburg Steiermark: Fromagerie zu Riegersburg

      Kuhrohmilch-Blauschimmelkäse mit Schokoraspeln und andere extravagante Kreationen: In Österreichs erster Käsekunst-Manufaktur geht es experimentell zu.

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    •                 Fütterung der Schafe
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      Niederösterreich: Die Käsemacher aus dem Waldviertel Niederösterreich: Die Käsemacher aus dem Waldviertel

      Traditionell hergestellte Käse- und Vorspeisen-Spezialitäten wie Frischkäse in Feigen oder Schafkäsebällchen gibt es bei den Käsemachern in Niederösterreich.

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    Käse-Erlebnisse in Österreich

    Wer in Österreich in den Bergen oder in der hügeligen Landschaft unterwegs ist, kommt vorbei an Bauernhöfen mit Hofläden, Almen sowie Dorfsennereien, die Einblick in die Welt des Sennens bieten:

    Sauerkäse, im Dialekt „Sura Kees, ist eine Montafoner Spezialität mit langer Tradition. Das Käsehaus Montafon in Schruns bietet die Möglichkeit, selbst Käse zu machen. 

    Mit viel Leidenschaft stellen „Die Käsemacher“ im Waldviertel vielfältige Käse- und Antipasti-Spezialitäten her. In der Käsemacherwelt erkunden Besucher: innen bei einer Führung die Schaukäserei. 

    Auf die Spur des alten Brauchtums rund um den Gailtaler Almkäse begeben sich die Gäste am besten in Kärnten auf dem Gailtaler Käsewanderweg, der von einer Almsennerei zur anderen führt. 

    Wer Käse in allen Varianten probieren und erleben möchte, ist auf dem „Genussweg für Käsefreaks“ im SalzburgerLand richtig. 

    Eine traditionelle Köstlichkeit, der „Sauakas“, wartet im Grossarl Tal darauf, verkostet zu werden: erhältlich ist der Käse direkt auf den bewirtschafteten Almhütten des Tales. 

    Käseherstellung im Montafon / Montafon
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    Auf den Speck gekommen

    Seit Jahrtausenden beherrscht die Menschheit die Kunst, Fleisch durch Pökeln, Trocknen und Räuchern haltbar zu machen. Was in Österreich so einfach als „Speck“ bezeichnet wird, ist aber sehr viel mehr: Es ist die geheimnisvolle Vereinigung von Fleisch mit Salz, Feuer, Luft und Gewürzen. Eine Kunst, für die Erfahrung und Gespür nötig sind.

    Schinken und Speck für Feinschmecker

    • Steirischer Vulkanlandschinken

      Bis zu 27 Monate luftgetrockneter, mit Salz und Gewürzen versehener, aromatischer Schinken vom regionalen Schwein. Mehrfach prämiert.

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          Steirischer Vulkanlandschinken
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    • Innviertler Surspeck

      Rückenspeck, der mit Kochsalz und Knoblauch eingelegt und mit besten Gewürzen „gesurt“ wird. Ein regionales Urprodukt, das gern zur Jause gegessen wird.

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          Brot mit Innviertler Surspeck / GenussBauernhof Jenichl
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    • Osttiroler Henkele

      Wenig kalter Rauch, viel frische Bergluft und gute Gewürze sind die Basis für das berühmte Rauchfleisch aus Rind, Lamm, Hirsch, Gams oder Wildschwein.

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          Spezialität des Hauses - das Henkele / Fleischerei Mühlstätter
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    • Gailtaler Speck aus Kärnten

      Mild-salzig und leicht würzig im Geschmack ist der zarte Speck aus dem Gailtal. Das Besondere: Er kommt von Tieren, die mit Blumen angereichertes Heu fressen.

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          Hans Steinwender, Gailtaler Speck, Lerchenhof / Hotel Schloss Lerchenhof
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    Mangalitzaschweine in ganzjähriger Freilufthaltung - Biobetrieb Josef Göltl / Biobetrieb Josef Göltl
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    Delikatesse aus dem Burgenland

    Die Rückkehr des ungarischen Wollschweins

    Eine weitere österreichische Spezialität ist das Pannonische Mangalitzaschwein aus dem burgenländischen Seewinkel, eine der ältesten Schweinerassen Europas. Wollig behaart ist es, ziemlich dick wird es – da sind Speck und Schmalz naheliegende Formen der Verarbeitung; dennoch ist es relativ cholesterinarm. Der Geschmack des zarten, saftigen Fleischs erinnert an Wildschwein. Weil das Wollschwein – dem außerdem ein besonders freundliches Wesen nachgesagt wird – gerne in der Erde wühlt, wird es auch zur Kultivierung von Äckern und Gärten bzw. bei der biologischen Waldbodensanierung eingesetzt.

    In reinstem Quellwasser und mit ganz viel Gespür züchtet Sigi Schatteiner seine Bluntautaler Süßwasserfische: Saiblinge, Forellen, Störe. Sie schmecken so zart, dass die gehobene Gastronomie immer wieder auf ihn zurückkommt – so wie Haubenkoch Andreas Döllerer, der Pionier der kreativen alpinen Küche. Er weiß den Bluntautaler Saibling des Fischzüchters auf unerwartete Art und Weise zu veredeln.

    Der Saibling ist ein Fisch, der sonst auch gerne in den glasklaren, türkisen Gewässern des Salzkammerguts umherschwimmt. Kein Wunder: Die Balance der Gewässer ist für Wildfische wie den Ausseerland-Seesaibling, der im Sommer ganz traditionell mit Netzen gefischt wird, ideal. Auch in den Gewässern der Schlossfischerei in Fuschl zieht er seine Kreise – neben ganz vielen anderen Süßwasserfischen wie Forelle, Karpfen und Barsch.

    Um das Beste aus Fischen wie dem Saibling zu holen, ist eines besonders wichtig: die schnelle Weiterverarbeitung. Er schmeckt auf vielerlei Art großartig – gebraten, geräuchert, oder roh, als Sushi. Und manchmal auch in Kombination mit Kürbiskernöl.

    Zwei Teller Kürbiscremesuppe, verfeinert mit Kürbiskernöl

    Kürbiskernöl: Das grüne Gold

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    Dunkelgrün in der Farbe, behäbig in der Konsistenz, herb-frisch im Duft und intensiv im Geschmack: Das steirische Kürbiskernöl ist eine weltweit einzigartige Delikatesse. Bis heute hat sich in vielen steirischen Ölmühlen am traditionellen Röst- und Pressvorgang der Kürbiskerne nichts geändert.

    Aufgrund seiner schonenden Verarbeitung hat das Kernöl gesundheitsfördernde und heilende Wirkung – die enthaltenen Vitamine und Mineralien beugen nachweislich Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, wirken entschlackend und stärken das Immunsystem. Was das grüne Gold außerdem zu einem Schatz macht:
    Das nussige Aroma veredelt nicht nur Suppen, Salate und Fleischgerichte, sondern auch Käse und Desserts wie Parfaits, Soufflés oder Vanilleeis.

    Was Obst betrifft, gibt es hierzulande ein paar Spezialitäten – zum Beispiel den oststeirischen Apfel. Seit tausenden Jahren wird er in dieser Region kultiviert. Viele Sorten mit ganz unterschiedlichen Aromen gibt es mittlerweile: vom traditionellen Kronprinz Rudolf bis zu neueren Sorten wie dem Elstar, Jonagold oder Topaz, die einen süßer, die anderen säuerlicher. Frisch vom Baum sind sie knackig und saftig, als warme Fülle im Apfelstrudel süß und auf der Zunge zergehend.

    Apropos süß: Obst-Liebhaber sollten unbedingt mal die Wachauer Marille probieren.

    Wachauer Marille / Wachau
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    Süße Schätze

    Die wunderbare Wachauer Marille

    In der Weltkulturerbe-Region Wachau wächst es sich als Marille besonders fein. Das Klima ist mild, die Erde ist gut – und die rund 180 Marillenbauern kümmern sich um die kleinen runden Früchte wie um ihre eigenen Kinder. Der Geschmack der alten Sorten ist so exquisit, dass die Wachauer Marille sogar zu einer eingetragenen Ursprungsbezeichnung wurde. Behutsam wird mit den süßen Früchten umgegangen, denen Wetterkapriolen wie Hagel gar nicht bekommt.

    Wenn sie Ende Juli reif sind, muss es schnell gehen: Zwei Tage haben die Bauern Zeit für die Weiterverarbeitung. Dann werden sie unter anderem als fruchtig-cremige Marmelade in Gläser gefüllt.

    Süße Mitbringsel

    •                         Mitzi Blue Schokolade
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      Unkonventionelle Schokoladen von Zotter

      Handgeschöpfte experimentelle Bio-Schokoladekreationen des genialen Josef Zotter – von Kürbiskern-Marzipan über Butter-Karamell bis Waldbeeren-Vanille.
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    •                         SONNENTOR _ Produktrange-Mischung neu / SONNENTOR Kräuterhandels GMBH
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      Sonnentor: Alles bio

      Tees, Kräuter und Gewürze – süß und pikant. Feine Kekse, Manuka-Honig und Fruchtaufstriche. Liebevoll verpackt, in bester Bio-Qualität.
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    •                         Wiener Zuckerlwerkstatt
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      Zuckerlwerkstatt

      Handgemachte, nach uraltem Rezept produzierte Zuckerl, Gelees, Lollis – vom „The New York Times Magazine“ unter die 33 „most iconic sweets around the world“ gelistet.
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    •                         Original Salzburger Mozartkugeln, Café Fürst / Cafe Konditorei Fürst
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      Die echte Salzburger Mozartkugel

      Das grüne Pistazienmarzipan, umhüllt von feinem Nougat und getunkt in dunkle Kuvertüre, gibt es als Original von Paul Fürst an nur vier Standorten in Salzburg.
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