Fischer am Mondsee
Österreich Werbung / Wolfgang Weinhäupl
Mondsee

Angeln und Fischen: Großes Glück am kleinen Haken

Eins werden mit der Natur. Eins werden mit Fluss und See – bis die Angelrute zuckt. Fischen inmitten Österreichs wunderbarer Natur.

Es ist noch dunkel. Nebelschwaden ziehen über den Alpensee im steirischen Salzkammergut. Der rote Schwimmer ruht auf der Wasseroberfläche des spiegelglatten Altausseer Sees. Plötzlich ein Geräusch, es klingt wie „blubb“! Die Pose wurde unter Wasser gezogen. Nach einem kurzen Drill mit dem Fisch kehrt wieder Stille ein. Die Sonne ist mittlerweile aufgegangen. Den Wecker weit vor dem ersten Sonnenstrahl zu stellen, wurde wieder mal belohnt – denn der frühe Angler fängt den Saibling, die Seeforelle und den Barsch.

Tosende Gebirgsbäche und schattige Gumpen, in denen Bachforellen, Bachsaiblinge und Äschen zu Hause sind – Fischen in Österreich wird von Anglern auf der ganzen Welt als echter Geheimtipp gehandelt. Kein Wunder, finden sie doch hier Bäche, Flüsse und Seen mit hervorragender Wasserqualität.

Urlaub am Fischwasser

Wer im Alpenraum nach Hotels mit Möglichkeit zum Angeln sucht, der findet bei „Abenteuer Fischwasser“ eine große Auswahl.

Fischen am Weissensee

Angeln in Niederösterreich

Das Waldviertel: Karpfenteich und Klosterspeise

Das Waldviertel gilt als Paradies für Naturmenschen – und Hobbyangler. Teiche, Flüsse und Seen prägen das Landschaftsbild der nördlichsten Region Niederösterreichs. Für Angler bieten die vielen kleinen Teiche, die Flüsse Kamp, Thaya und Lainsitz, aber auch die Stauseen Ottenstein und Dobra den optimalen Platz zum entspannten Fischen.

Vor allem Karpfen hat im Waldviertel Tradition. Der Fisch diente den Mönchen der zahlreichen Klöster als reichhaltige Speise in den Fastenzeiten. Heute bürgen die Waldviertler Teichwirte für die beste Qualität ihrer Karpfen mit großem Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Durch artgerechte Haltung und das langsame Wachstum entwickelt der Waldviertler Karpfen ein fettarmes, kerniges Fleisch mit zartem Geschmack.

Waidhofen an der Ybbs: Petri Heil im Mostviertel

Die rauschende Ybbs im Mostviertel ist ein Fluss mit idyllischen Ufern und großem Fischreichtum: Von Äsche, Bachsaibling bis Regenbogenforelle und selten sogar Huchen – bei den abwechslungsreichen Staubereichen und frei fließenden Wasserstrecken findet jeder Angler einen ruhigen Platz und kann sich über reichen Fang freuen.

Die ungestörten naturbelassenen Angelplätze an der Ybbs sind sogar mitten in der Stadt von Waidhofen zu finden. Die Ybbs – ein Nebenfluss der Donau, entspringt nahe Mariazell und fließt hauptsächlich durch Kalkgestein. Staubereiche erwärmen das Wasser: Ideale Bedingungen für ausreichend Nahrung und das Wachstum der Fische.

Weitwurf in den Neusiedler See

Angeln im Burgenland

Mit bis zu 300 Sonnentagen im Jahr wartet Mitteleuropas größter Steppensee auf. Die ideale Voraussetzung, um geruhsam die Angelrute auszuwerfen.

Zander, Aal, Hecht, Karpfen, Wels und weitere rund 25 Fischarten fühlen sich in der Region Nationalpark Neusiedler See im milden pannonischen Klima wohl. Besonders beliebt aber ist am Neusiedler See das nächtliche Welsangeln.

Im kilometerbreiten Schilfgürtel haben sich kleine Kanäle und Wasserinseln gebildet. Erfolgsversprechende Angelplätze befinden sich direkt an der Schilfkante. Oder an Wasserflächen, die Steganlagen mit dem Wasser verbinden – hier ist das Wasser tiefer, weil der Schlamm ausgehoben wurde. Viele Fische bevorzugen diesen Bereich.

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Blick auf den Neusiedler See bei Podersdorf
Blick auf den Neusiedler See bei Podersdorf
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Böhmerwald: Weg der Entschleunigung

5 Tipps für Sportfischer

Böhmerwald: Weg der Entschleunigung
Ferienregion Böhmerwald / Reinhold Weissenbrunner

Angeln in Oberösterreich

Die Große Mühl im Böhmerwald gilt als Geheimtipp unter erfahrenen Fliegenfischern und als Herausforderung für Könner. Der breite Wasserlauf funkelt in der Sonne, im Flussbett fließt Wasser der ersten Güteklasse, und darin tummeln sich Bachforellen, Äschen und Aiteln.
Hinter großen Urgesteinsbrocken haben sich tiefe Gumpen gebildet – ein ideales Versteck für kapitale Fische.

Fliegenfischen an der Großen Mühl erfordert Geduld und viel Gefühl. Die Strecke fürs Fliegenfischen reicht von den Bruckhäuseln nahe Aigen bis zur Stangler Brücke bei Ulrichsberg. Wer das Gewässer noch nicht kennt, erkundet gemeinsam mit einem Guide die Fliegenstrecke und kann dem Profi auch den einen oder anderen Tipp für die fischreichsten Plätze entlocken.

Auf einen guten Fang im Salzburger Land

  • Blick auf Mattsee, Salzburgerland
    Blick auf Mattsee, Salzburgerland
    Marktgemeinde Mattsee /

Fischen in den Alpen

Tiefe Gumpen, ruhige Fließpassagen, reißende Stromschnellen durch enge Schluchten und dann wieder weite Schotterbänke: Die Natur ist im Lot in der Hohe-Tauern-Region und dementsprechend hervorragend ist der Fischbestand. Vielfältig in ihren Wasserformationen zeigt sich die Großarler Ache bei Großarl im Salzburger Land, die vom eiskalten klaren Gebirgswasser der Hohen Tauern gespeist wird.

„Catch & release“ in glasklaren Gewässern

Fliegenfischen als nachhaltiger Freizeitsport: von Großarl flussaufwärts bis Hüttschlag und weiter in den Talschluss, wo der Ötzlsee auf Sportangler wartet. Auf einer Länge von ca. 15 Kilometern bietet die Großarler Ache Lebensraum für Bachforellen und Bachsaiblinge. Dieser gesamte Revierbereich gilt als „catch & release“-Strecke: Gefischt werden darf nur bei Tageslicht, ausschließlich mit der Fliegenrute und ohne Verwendung von Widerhaken.

Fuscher Ache: Fliege trifft Perle

Fliegenfischen in den Hohen Tauern

Das Fischgewässer Fuscher Ache entspringt im Nationalpark Hohe Tauern am Fuße des Großglockner-Massivs. Der Gebirgsbach von 36 Kilometern hat die höchste Gewässergüte und wird als „Perle“ den Hohen Tauern bezeichnet. Urforellen und Äschen fühlen sich dort besonders wohl.

Die Fischstrecke beginnt im Ferleitental, ein Hochtal, umrundet von mehreren 3000er-Gipfeln der Großglockner-Gruppe. Die gesamte Fuscher Ache, der Sulzbach sowie der Weichselbach sind reine Fliegenfischgewässer. Nach der Klamm mit diversen Gumpen durchfließen sie die Orte Fusch und Bruck, bis sie in die Salzach münden.

Glocknergebiet
Glocknergebiet
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Großglockner

Die 6 schönsten Anglerreviere in der Steiermark

Ausseerland - Salzkammergut Eingebettet in die romantische Kulisse des Toten Gebirges und des Dachsteinplateaus liegen die vielversprechenden Fischgewässer.

Die Koppentraun rangiert unter sechs besten Forellenstrecken Europas.

Altausseer See bietet ein Paradies zum Ufer- sowie Schleppfischen auf Seeforelle, Saibling, Aitel, Aalrutte und Barsch.

Grundlsee Im größten See der Steiermark gehören Hechte, Barsche und Aiteln zum Beuteschema.

Toplitzsee Per Boot oder vom Ufer aus Hechte, See- und Bachforellen oder Aiteln fischen.

Fliegenfischen in der Mürz Im Naturpark Mürzer Oberland, wo die Mürz entspringt, wird die Fliege nach Bachforellen, Äschen und Saiblingen geworfen.

Angeln in Tirol

8 Fischwasser wie aus dem Natur-Bilderbuch

Im Tiroler Tannheimer Tal haben Hobbyfischer die Wahl unter acht befischbaren Gewässern. Angler können ihr Revier nach Schwierigkeitsgrad festlegen: Leicht zu begehen ist das Fließwasser Haldensee mit seinem flachen Ufer. Mit etwas Glück beißen dort Hechte und Renken an, aber auch Karpfen, Schleien und Rotaugen.

Einiges mehr an sportlichem Können verlangt Anglern der Vilsalpsee ab, der schnell sehr tief wird. Der Blick auf die Berge und gute Chancen auf Saibling und Barsch versprechen einen großartigen Anglertag. Zum Fliegenfischen trifft man sich vorzugsweise am Vils-Ach-Bach, am Fischwasser Zöblen, am Fischwasser Weißenbach sowie am Haldensee und an der Nesselwängler Ache.

Fischen im Tannheimer Tal
Fischen im Tannheimer Tal
Abenteuer Fischwasser /

Forelle Müllerin

Das österreichische Traditionsrezept für Fisch

Die klaren Gewässer mit Trinkwasserqualität bieten für heimische Fische wie Forellen und Saiblinge beste Lebensbedingungen. Die beiden Arten sind besonders beliebt in der österreichischen Küche. Die „Forelle Müllerin“ steht an erster Stelle auf der Speisekarte und für ein langes, kulinarisches Erbe.

Die ausgenommenen und abgeschuppten Fische werden durch gesalzene Milch gezogen und in Mehl gewendet – so kommt die Zubereitungsart wohl zu ihrem Namen „Müllerin“. Die bemehlten Fische werden in der Pfanne mit Butter goldbraun gebacken, danach mit Zitronensaft beträufelt und mit Petersilienkartoffel serviert. Übergossen wird die Speise mit aromatisch brauner Mandel-Butter.

Forelle Müllerin
Forelle Müllerin
ÖWM (Österreich Wein Marketing GmbH) / Ulli Kohl

4 Fisch- und Angelhotels in Österreich mit eigenem Fischwasser

Die schönsten Angler-Regionen Österreichs

Wo finden Fischer die besten Plätze? Lieblings-Region eingeben und Fischgewässer finden!

Grundlsee, Ausseerland
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