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    • Blick auf Wien
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    Österreichs Städte sehen und erleben

    Lust, den Tag mit Kultur zu verbringen? Oder doch lieber erholsame Grünoasen aufspüren? Sportlich die schönsten Ausblicke erobern oder versteckte Orte für Genießer entdecken? Ein Städtebesuch kann so vielseitig sein: Wir geben Ideen für euren nächsten Trip.

    Wien: Zwischen Tradition und Moderne

    Die Tradition bewahren, der Moderne Raum geben – in Wien ist das kein Widerspruch. Die Stadt ist lebendig und stets im Wandel, sie besitzt historische Schätze und achtet auf diese. Wien ist vielseitig und hat dieses gewisse Etwas, das einen Besuch stets aufs Neue spannend macht. Alle Erlebnisse liegen in Gehweite voneinander entfernt: Kaum verlässt man die Innenstadt, befindet man sich schon im MuseumsQuartier und den dahinterliegenden hippen Vierteln: Im siebenten und sechsten Bezirk haben sich einige Jungdesigner*innen und Künstler*innen angesiedelt: Vom stylischen Möbeldesign über Gegenwartskunst und ausgefallenen Designerstücken bis zur nachhaltig erzeugten Mode kann man dort alles finden.

    Es macht Spaß, durch die Straßen Wiens zu streifen und dabei Neues zu entdecken. Abseits der üblichen Pfade auf Unbekanntes zu stoßen und Erfahrungen zu sammeln, gibt erfrischend neue Blickwinkel – auf Architektur sowie Kunst und Kultur. Wer in Wien unterwegs ist, kann sich einfach von Ort zu Ort treiben lassen und wird immer wieder überrascht: Denn auch hier gilt: „Je weniger man sucht, desto mehr wird man finden.“

    TIPP: Wer hilft bei der Stadtbesichtigung? „ivie“, der persönliche Wien-Guide im Smartphone. Auf Stadtspaziergängen folgt man der Audioguide-App auf den Spuren bekannter Persönlichkeiten. Ganz einfach kostenfrei herunterladen und es kann losgehen.

    Linz: Eine Entdeckungstour – ganz individuell

    Sich eine Stadt zu Fuß zu erwandern, im eigenen Tempo, bringt nicht nur einige schöne, achtsame Momente mit sich, sondern auch viel Wissen über die Stadtgeschichte: Stadtflair genießen und dabei Schritt auf Schritt neue Entdeckungen machen ist in Linz ein Leichtes. Denn hier gibt es neun beschilderte Themenwege, die zu bekannten Zielen wie den Pöstlingberg oder den Pleschinger See führen – andere wiederum zu verborgenen Schätzen, die nicht jede*r kennt. Eine Turmwanderung im äußeren Stadtteil von Linz, in Leonding, kann da schon überraschen: Als zweistündiger Rundwanderweg angelegt, spaziert man durch ruhige Straßen und ein kleines Waldstück – entlang der maximilianischen Turmlinie (1830–1832), der einstigen Befestigungsanlage von Linz. Eine schöne Kulturwanderung, die noch zu den Geheimtipps zählt, mit immer neuen Ausblicken von oben.

    Fast exakt vier Kilometer Luftlinie trennen den Stadtteil Leonding von der Uferpromenade der Donau inmitten der Stadt. Markante Fixpunkte und beliebte Sehenswürdigkeiten liegen hier direkt auf dem Weg, wie das Ars Electronica Center und das Lentos Museum.

    TIPP: Wer den Stadtbesuch mit Spiel und Spaß verbinden möchte, wird sich über die Visit-Linz-App freuen. Auf den Touren kann man User-Punkte sammeln, die in zahlreichen Betrieben der Innenstadt gegen Produkte eintauschbar sind.

    Graz: Genuss-Auszeit auf Steirisch

    Die Lebensfreude und der Charme gehören genauso zu Graz wie der Schlossberg und die Mur. Hier sind die Genießer zuhause. Ob im schattigen Gastgarten mit Blick auf die Stadt oder in den vielen Traditions-Cafés rund um den Hauptplatz.

    Wer hierherreist, landet tatsächlich mitten im Genuss: Backhendl und Käferbohnen, Wurzelfleisch und Kernöl, Käse und Schinken, der steirische Apfel und der gute Wein. Der Reigen an Köstlichkeiten lässt sich mit Worten kaum beschreiben, man muss ihn probieren!

    Gelegenheiten dafür gibt es mehr als genug und einige davon auch unter freiem Himmel, wie die Picknick-Angebote. In Graz lassen sich in den vielen Parks und versteckten Gärten zahlreiche Plätzchen für Picknickdecken finden. Neu dabei: der idyllische Garten des Volkskundemuseums – eine Stadtoase zum Krafttanken und Wohlfühlen.

    TIPP: Regionales auf Reisen, ein mobiler Pavillon fährt durchs Land: Die „Steiermark Schau“ ist 2021 auf Tour. In Graz gibt es parallel dazu gleich drei Ausstellungen, die spannende Einblicke in die lokale Geschichte von damals und heute geben.

    Salzburg: Eintauchen in die barocke Lebensfreude

    Schon im Barock wusste man in Salzburg Lebensfreude und Geselligkeit zu schätzen – und das passiert nach wie vor. Die blühenden Schlossgärten, die schönen Fassaden und die bezaubernde Altstadt strahlen allesamt eine künstlerische Leichtigkeit aus, die uns ansteckt und zugleich in eine andere Zeit versetzt.

    Trotz oder gerade wegen der allgegenwärtigen Geschichte dieser Stadt versteht man es hier, den Moment im Hier und Jetzt zu genießen. Und manchmal fängt man das Glück da ein, wo man es nicht erwartet: beim Bummeln durch die engen Gassen, bei einem Kaffee an der Salzach oder bei einem guten Gespräch im Tomaselli, wo schon Max Reinhardt frühstückte. Es sind die kleinen Freuden, die das Stadtleben so lebenswert machen.

    TIPP: Wer Salzburgs überraschende Ecken kennenlernen möchte, wird sich über die neuen Themenrouten freuen. Sie führen zu unbekannten Plätzen und zu den schönsten Foto-Spots. Daneben gibt es Einblicke in die kreative Seite der Barockstadt, Routen über die Stadtberge, Informationen über die Kirchenstadt und die Bierkultur sowie vieles mehr.

    Innsbruck: Sportlich, vielseitig und reich an Geschichte

    Innsbruck vereint sportliche Aktivität, Flanieren durch die Altstadt und Erleben von Kulturerbe aufs Allerbeste. Die Auswahl an Freizeitmöglichkeiten ist groß und vielseitig: Einmal sind die Berge das Ziel, dann wieder die Einkaufsstraßen oder die unterschiedlichen Museen.

    In der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck ist man der Geschichte der Stadt besonders nahe. Kaiser Maximilian I. (1459–1519) brachte sie zur Blüte, er machte Innsbruck zu einem zentralen Ort seines Reiches. Als Handelsstadt zwischen dem Süden Europas und dem Norden gewann sie immer mehr an Bedeutung. Vom Süden kamen der Wein, die Südfrüchte, die kostbaren Stoffe und andere orientalische Waren, vom Norden die Glaswaren, das Holz, Getreide, Felle und allerlei Rüstzeug. Spuren des damaligen Regenten sind heute fast überall noch sichtbar: so auch sein Abbild im Relief am Erker des berühmten Goldenen Dachl, das er zum Anlass der Zeitenwende (1500) errichten ließ. Pikantes Detail: Maximilian ist neben seiner damaligen Gattin Bianca Maria Sforza abgebildet. Die mochte er allerdings nicht so gerne. Deshalb sieht man neben ihr auch seine erste Frau – Maria von Burgund – in Stein gemeißelt.

    TIPP (kulturell): Maximilian zu Ehren wurde in der Hofburg Innsbruck eine spektakuläre Ausstellung eingerichtet, die mit modernster Technik beeindruckt. Zu sehen sind eine 3D-Präsentation seines Triumphzuges, animierte Tanz- und Kostümfeste sowie eine digitale Rekonstruktion der Baugeschichte der Innsbrucker Hofburg.

    TIPP (sportlich): Wen es nicht ins hochalpine Gelände zieht, findet direkt im Tal – entlang des Inns – viele sportliche Möglichkeiten. Denn die aktive Stadterholung erstreckt sich hier über die gesamte Innpromenade: mit Lauf- und Spazierstrecken, Radrundweg und einem Fitness-Parcours im Freien. Dazwischen laden zahlreiche Liegen, Bänke, Spielplätze und Wiesen zum Rasten, Verweilen und Genießen ein.

    Klagenfurt: Eine Stadt mit vielen Perspektiven

    Klagenfurt hat viele Highlights zu bieten: die Häuser im Zentrum mit ihren prachtvoll dekorierten Renaissance- und Jugendstilfassaden, die direkte Lage am türkisblauen Wörthersee und nicht zuletzt das angenehme Klima im Süden des Landes. Doch eines ist nur wenigen bekannt: Die Stadt besitzt über 100 Innenhöfe, wovon ca. 50 renoviert und zugänglich sind. Sie sind die wahren verborgenen Schätze, die einen Besuch zur abwechslungsreichen Entdeckungsreise machen.

    Vorwiegend italienische Baumeister aus der Renaissancezeit haben das Bild der Altstadt geprägt. Ihnen sind diese schattigen Kleinode zu verdanken, die oft hinter unscheinbaren Mauern versteckt sind. Den Bambergerhof etwa mit seinem prachtvollen Arkadenhof kennt kaum jemand und es ahnt auch niemand, dass sich hinter dem Tor ein Baujuwel befindet.

    Oder der Burghof: Das Gebäude ist eine große viereckige Anlage mit zweigeschoßigem Arkadenhof und Räumen mit Stuckdecken. Heute befindet sich hier das Museum Moderner Kunst Kärnten.

    TIPP: Wer nach Klagenfurt reist, darf auch gerne mal die Perspektive wechseln. Denn es gibt nicht nur einen, sondern viele schöne Blicke auf die Stadt. Zum Beispiel vom Kreuzbergl aus, dem Hausberg der Klagenfurter. Hier hat man, wie viele meinen, das beste Panorama. In den umliegenden Weingärten ist man zwar näher dran und nicht so hoch oben, dennoch sind der Wörthersee und die Karawanken von hier aus ein beeindruckendes Fotomotiv.

    Und vom Wasser aus bieten sich wieder ganz neue und andere Eindrücke. Unbedingt aufs Boot und Leinen los.

    Bregenz: Kultur sehen, hören und erleben

    Bregenz, die Stadt am Bodensee, hat moderne und traditionelle Seiten. Der alte Stadtkern befindet sich in der sogenannten Oberstadt, die junge Kunstmeile mit dem Kunsthaus Bregenz und dem vorarlberg museum erstreckt sich hingegen entlang des Seeufers. Das Festspielhaus mit der weltweit größten Seebühne ihrer Art ist nicht weit davon entfernt. Alljährlich locken die Bregenzer Festspiele tausende Gäste in den Sommermonaten hierher.

    Wer Bregenz aktiv erleben möchte, gelangt in nur sechs Minuten mit der Pfänderbahn, oder per Fußmarsch direkt aus der Innenstadt, auf den 1.064 m hohen Hausberg: die Ausblicke vom Pfänder als auch die beinahe endlose Weite an den Ufern des Bodensees haben ihren besonderen Reiz.

    TIPP: Die Seeuferpromenade ist wie gemacht für stundenlange Spaziergänge. Dazwischen eine Pause einlegen bei den „Sunset-Stufen“, in einem der Cafés oder direkt beim Fischersteg, wo noch ein romantischer Pavillon aus vergangenen Zeiten steht. Nostalgie trifft auf kulinarischen Genuss: In den Sommermonaten gibt es hier kühle Getränke mit Blick auf den See.

    Eisenstadt: Kultur im Grünen genießen

    Weithin sichtbar steht das Schloss Esterházy am Fuße des Leithagebirges. Sein Schlosspark zählt zu den schönsten in ganz Österreich. Unter meterhohen Bäumen, an malerisch angelegten Teichen und innerhalb denkmalgeschützter Gemäuer wie etwa dem Leopoldinentempel lässt es sich so richtig gut entspannen. Dabei kann es schon passieren, dass man vor lauter Schwärmerei fürs Schöne die Zeit in dieser Welt vergisst. Denn die Anlage des Rundtempels ist beeindruckend: Auf einer Felslandschaft direkt am Wasser gelegen, thront er mit seiner klassischen und symmetrischen Säulenanordnung. Eine Anmutung wie aus der Antike. Ein Wasserfall fließt gleich daneben und soll das Unbewusste symbolisieren, aus dem die Quelle des Lebens entspringt. Vor 200 Jahren schuf man dieses Gesamtkunstwerk und bis heute hat es nicht an Anziehungskraft verloren.

    Die Geschichte des Tempels ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt: Was war zuerst da – die Idee vom Tempel oder die Statue der Leopoldine? Sicher ist, dass der Rundtempel ein Geschenk des Fürsten Nikolaus II. Esterházy an seine Tochter Leopoldine war. Der berühmte venezianische Bildhauer Antonio Canova bekam den Auftrag, ein Porträt aus Marmor zu schaffen. 1822 war es dann so weit und die Statue „Leopoldine“ wurde in den Tempel gebracht, der fortan auch diesen Namen trug. Die Tochter war so begeistert, dass sie voller Enthusiasmus dem Künstler in einem Brief dankte.

    TIPPS: Der Leopoldinentempel wird gerne als Fotomotiv genutzt: Kaum ein Besucher verlässt den Park, ohne ein Bild davon im Smartphone zu haben. Und unter den Eisenstädtern selbst gibt es fast niemanden, der nicht seine Jugenderinnerungen mit diesem Platz verbindet.

    Und für diejenigen, die jetzt die Entdeckerfreude packt, haben wir einen weiteren Tipp: Die Altstadt mit ihren Fußgängerzonen hat nicht nur liebevolle, kleine Geschäfte, sondern auch Lokale mit persönlichem Charme und versteckten Gastgärten. Oft lohnt sich daher ein Blick in die Seitengassen.

    St. Pölten: Zwischen Barock und Zeitgeist

    Die barocke Innenstadt mit ihren zauberhaften Häusern, Cafés und Lokalen ist ein beliebtes Ziel für einen Städteausflug nach St. Pölten. Rund um den Hauptplatz ist der historische Kern mit jahrhundertealten Gebäuden. Eines davon sticht besonders hervor: das Wahrzeichen der Stadt, das denkmalgeschützte Rathaus. Hinter den dicken Mauern ist so einiges verborgen: von spätromanischen Kreuzrippengewölben bis zu gotischen Sitznischen, von Renaissance-Inschriften bis zur Kaiser-Stuckdecke aus dem Jahr 1722 im heutigen Bürgermeister-Zimmer. Der achteckige Rathausturm ist in seiner Form einzigartig. Er stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente unter anderem als Getreidespeicher und Zeughaus.

    Im Landhausviertel von St. Pölten wird man wieder in die Gegenwart geholt: Hier liegt der moderne Kulturbezirk der Stadt mit dem Festspielhaus und dem Museum Niederösterreich. Als Aussichtsterrasse ist der Klangturm besonders beliebt: Mit seinen 77 Metern Höhe ist er von fast jedem Platz aus in der Stadt zu sehen – ein noch junges Wahrzeichen aus dem 20. Jahrhundert.

    TIPP: Das Stadtleben spielt sich aber auch an den Seen am Rande der Stadt ab, die an sonnigen Tagen zu angesagten Treffpunkten werden. Ein Anziehungspunkt sind die Viehofner Seen. Hier trifft sich St. Pölten, um zu plaudern, mit dem Tretboot eine Runde zu drehen oder mit dem Picknickkorb unterm Arm ins Grüne zu spazieren. In den Abendstunden sitzt man gemütlich beisammen bei einem kühlen Glas Wein und gutem Essen – so lange, bis die Sonne leuchtend rot am Himmel untergeht.

    Alle Städte auf einen Blick

    • Blick über Wien
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    • Panorama Linz / Linz
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    • Grazer Uhrturm / Graz
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    • Salzburg Stadt Panorama / Salzburg
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    • Rundgang durch die Stadt Innsbruck - Mariahilf (Innufer) / Innsbruck
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    • Lindwurm am Neuen Markt in Klagenfurt
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    • Stadt Bregenz
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    • Schloss Esterhazy / Schloss Esterhazy
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    • Rathaus St.Pölten / St. Pölten
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