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    Tutorial: So meisterst du den „Weißen Ring“ in Lech Zürs am Arlberg

    Unser Skilehrer „rudicarrell“ liefert euch auch in Tirol Tipps und Tricks für eine noch besseree Zeit beim Austrian Ski Game.

    Zwei von drei Stationen beim Austrian Ski Game sind geschafft! Nun wartet die letzte Herausforderung: Der Weiße Ring in Lech Zürs am Arlberg. Aber auch wenn die Strecke auf den ersten Blick sehr einfach wirkt, gerade bei wenigen Schlüsselstellen muss jeder Schwung sitzen. Damit euch das gelingt, hat sich „rudicarrell“ auf die Suche nach den entscheidenden Hundertstelsekunden gemacht und sie gefunden.

    Die Grundlagen für eine Topzeit

    Die Basics, um beim #ASG23 vorne mitfahren zu können, kann man gar nicht oft genug wiederholen:

    • Keep cool: Verzweifelt nicht, wenn ihr am Anfang weit hinten seid. Tastet euch ruhig langsam ans Limit heran. Sowohl beim Ski als auch bei der Linie.
    • Training ist alles: Startet nicht immer neu, sondern fahrt nach einem Sturz oder Torfehler weiter, damit ihr die ganze Strecke besser kennenlernt. Die Schlüsselstellen sind erst ab Mitte der Strecke zu bezwingen.
    • Dieses Mal in der Hocke bleiben: Es geht nur an ganz wenigen Stellen eng her, ansonsten Stecken unter die Achseln!
    • Direkte Linie: Dieser Grundsatz gilt nach wie vor, die direkte Linie bedeutet eine kürzere Strecke und eine schnellere Zeit im Ziel.

    Den richtigen Ski für die Bedingungen finden

    Wie schon im Zillertal kommt es beim Ski vor allem auf die Gleitfähigkeit an. Bei Sonne würde ich empfehlen, mit 10-10-80 zu beginnen und dann langsam Drehen und Kanten zu reduzieren. Ich bevorzuge minimal mehr Drehen als Andere: 6-3-91 ist sicher eine gute Wahl. Bei Eis braucht ihr etwas mehr Drehen und deutlich mehr Kanten: 10-15-75 ist ein guter Startwert, danach reduziert bis ihr bei 8-13-79 ankommt. Wenn es schneien sollte, könnt ihr fast den identen Ski wie bei Sonne nehmen, vielleicht nehmt ihr eine Idee mehr Drehen und Kanten (max. 1-2 Punkte).

    Der obere Streckenteil

    Bis zur ersten Zwischenzeit geht es gemütlich und einfach dahin: Ihr könnt bis auf die lange Linkskurve bei etwa zehn Fahrsekunden den gesamten Abschnitt in der Hocke durchfahren. Die langgezogene Linkskurve ist aber schwierig zu treffen. Ihr solltet ein klein wenig ausholen und dann solltet ihr versuchen ganz eng zu bleiben ohne zu viel aus der Hocke zu gehen. Ihr lebt für die nächsten 20 Sekunden von dem Schwung, den ihr aus der Kurve mitgenommen habt. Hier zahlt es sich aus, etwas beim Kurveneingang von der Linie her zu investieren – dann ist diese Passage auch leichter gut zu treffen.

    Präzise durch den Mittelteil fahren

    Im mittleren Streckenabschnitt ist vor allem eine präzise Fahrweise angesagt. Es gibt einige blind anzufahrende Tore und wenig Spielraum für Fehler. Direkt nach der ersten Zwischenzeit kommt der erste Sprung: Seid geduldig bei der Anfahrt und versucht auf der Kante mit guter Richtung ganz eng beim Tor zu sein. Den Sprung müsst ihr gut drücken, damit ihr nicht zu weit nach außen versetzt werdet. Versucht direkt nach der Landung so weit wie möglich nach rechts zu kommen, um genügend für die folgende Linkskurve ausholen zu können. Diese Kurve ist nun die Schwierigste auf der ganzen Strecke: Von der Mitte der Strecke aus solltet ihr ganz eng zum Netz hinfahren und die Welle vor dem blinden Linkstor gut drücken. Wenn ihr hier ausgehoben werdet oder zu weit weg seid, verliert ihr viel zu viel Schwung oder erwischt das nächste Tor erst gar nicht.

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    Direkt danach folgt eine wellige Rechtskurve, die einen sehr engen Kurvenausgang hat. Ihr müsst ganz früh den Schwung ansetzen, sonst trägt es euch zu weit hinaus und die Fahrt endet in der Werbetafel am Kurvenausgang. Orientiert euch dabei nicht so sehr am Tor, sondern eher an der gelben Werbetafel beim Kurveneingang, dann sollte es sich gut ausgehen. Danach folgt der zweite große Sprung auf der Strecke: Drückt diesen gut und bleibt in der Mitte des Kurses – hinter der Kuppe ist das nächste Tor so gesetzt, dass eine zu enge Linie nicht möglich ist.

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    Die Schlusspassage

    Die größten Schwierigkeiten habt ihr damit überstanden. Im Schlussabschnitt heißt es vor allem auf die blind anzufahrenden Tore zu achten. Direkt nach dem Sprung kommt eine schnelle Linkskurve, die zwischen den Felsen durchsticht. Diese ist etwas unübersichtlich, kann aber gut in der Hocke genommen werden. Bei der folgenden Zwischenzeit ist eine größere Welle, die ihr einfach überfahren könnt. Direkt danach folgt eine Senke, in der das Linkstor bei der Einfahrt verdeckt ist: Gebt euch etwas Platz, um dann in der Senke ganz eng zum Tor und der Bande schneiden zu können. So könnt ihr alles in der Hocke durchfahren und ihr könnt den gesamten Schwung auf die letzten Meter mitnehmen. Bei den Bäumen unmittelbar vor dem Ziel ist noch einmal eine kleine Falle: Hier ist noch einmal das folgende Tor erst sehr spät zu sehen – die Welle direkt davor braucht ihr aber nicht mehr zu drücken und ihr könnt dann kerzengerade in Richtung Ziel stechen.

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    Viel Spaß beim Üben und dem Aufstellen einer neuen Bestzeit wünscht euch rudicarrell!

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