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Kaiserschmarren

Mit diesem Rezept gelingt der Kaiserschmarren einfach und schnell. Das Geheimnis für Feinschmecker: Kristallzucker über den Kaiserschmarren verteilen und im Backrohr karamellisieren lassen.
Kaiserschmarrn © Österreich Werbung / Wolfgang SchardtKaiserschmarrn © Österreich Werbung / Wolfgang Schardt

4 Portionen

  • 6 Eier
  • 350–400 ml Milch
  • 180–200 g glattes Mehl
  • 3 EL Kristallzucker für den Schnee
  • 2 EL Rosinen
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Schuss Rum
  • Etwas abgeriebene Zitronenschale
  • Prise Salz
  • ca. 50 g Butter zum Backen
  • 1 EL Butterflöckchen und Kristall-zucker zum Karamellisieren
  • Staubzucker und Zimt zum Bestreuen

Zubereitung

Rosinen in eine Schüssel geben, mit Rum vermischen und ca. 15 Minuten stehen lassen. Eier trennen und Dotter in eine Rührschüssel geben. Milch zugießen, mit etwas abgeriebener Zitronenschale sowie Vanillezucker aromatisieren und das Mehl zugeben. Zutaten zu einem glatten Teig vermengen.

Eiklar mit Kristallzucker sowie einer kleinen Prise Salz zu festem Schnee schlagen und unter die Masse ziehen. Backrohr auf 180 °C vorheizen.

In einer großen oder zwei kleinen (beschichteten) feuerfesten Pfannen die Butter aufschäumen lassen. Masse eingießen und nach 1 – 2 Minuten die abgetropften Rosinen darüber verteilen. Unterseite hellbraun anbacken, mit einem Bratenheber wenden und 6 – 8 Minuten im vorgeheizten Backrohr goldbraun fertig backen.

Kaiserschmarren mit zwei Gabeln in kleine Stückchen reißen. Butterflöckchen darüber verteilen, etwas Kristallzucker darüberstreuen und bei starker Oberhitze im Backrohr karamellisieren lassen.

Herausheben (Achtung, die Pfannenstiele sind heiß!) und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit Staubzucker und Zimt bestreuen.

Dazu serviert man Zwetschkenröster, Beerenragout oder Kompott. Der Kaiserschmarren kann auch auf dem Herd gebacken und zum Schluss bei geschlossenem Deckel karamellisiert werden.


Tipp: Die österreichisch-ungarische Monarchie mag noch so viele Völker unter ihrem Doppeladler vereinigt haben – bei der Speisenauswahl zeigte sich Kaiser Franz Joseph sehr bodenständig und regionsbezogen. Neben, oder besser gesagt nach gekochtem Rindfleisch liebte er einfache Teigmassen aus Eiern, Mehl, Milch und ein wenig Zucker, wie etwa beim flaumigen Kaiserschmarren. Ob dieser nun tatsächlich einem missglückten, zerrissenen Omelett oder einem von Kasern (Sennern) aufgetischten herzhaften Imbiss zu verdanken ist, wird wohl nie geklärt werden. Muss auch nicht. Hauptsache, das Rezept ist uns überliefert.

Bildrechte

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