Please choose Language or Country
or

Alpines Lebensgefühl

Früher zogen die jungen Leute aus den Bergen in die Städte, heute bleiben sie in ihrer Heimat – oder kehren dorthin zurück.

Vom Glück, in den Bergen zu leben - hier die ganze Geschichte

  • Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung
  • Guido: Die Berge aktiv erleben

  • Anne-Sophie: Ein Auge für die Facetten der Natur

  • Patrick: Gelassenheit ist die Devise

  • Anna: Die Natur mit allen Sinnen spüren

Entschleunigung, Gemeinschaft, nachhaltiger Lebensstil

Die frühen Minuten eines neuen Morgens, wenn das Licht sich noch nicht richtig heraustraut und die Welt gewissermaßen die Restart-Taste drückt: Vielleicht kann man an denen schon festmachen, was alpines Lebensgefühl bedeutet. In der Stadt hört man zu dieser Tageszeit die ersten Autofahrer hupen und Martinshörner heulen, und noch bevor man überhaupt aufgestanden ist, weiß man schon, was gleich kommen wird: Stop-and-Go im Auto, Gedränge in der U-Bahn, Eile, Hektik, Herzrasen. Und in den Bergen? 

Kleine Momente des Innehaltens

In den Bergen beginnt der Tag anders. Mit dem Zwitschern der Vögel in den Bäumen hinterm Haus. Mit dem Läuten der Kapellenglocke. Mit dem Geruch nach Wald und Wiese, der durch das geöffnete Fenster zieht. Und dem Wissen, dass der Tag hier draußen immer wieder kleine Momente des Innehaltens bringen wird: Da wären der Zwei-Minuten-Plausch mit dem Briefträger, der einem auf dem Weg ins Büro entgegengeradelt kommt, das Gleißen des Gletschers beim Blick vom Schreibtisch aus dem Fenster, der Geruch von gemähtem Heu in der Mittagspause, ganz plötzlich. 

Alpines Lebensgefühl: Realität statt Buzzword

Was ist das nun genau, dieses „alpine Lebensgefühl“? Eine Einstellung? Aber ja. Ein Lebensstil? Ganz bestimmt. Die Gewissheit, hier und jetzt am richtigen Fleck zu sein? Natürlich. Etwas, das die Natur und die Berge in einem auslösen? Auf jeden Fall! Man bekommt die unterschiedlichsten Antworten, wenn man Menschen fragt, die sich für das Leben in den Alpen entschieden haben. Die zurückgekommen sind aus der Stadt, weil sie die Ruhe und Klarheit der Alpen vermisst haben – oder gar nicht erst fortgegangen waren. Es sind Menschen, denen das Miteinander in der Dorfgemeinschaft wichtig ist. Die nach Feierabend mit dem Rad lieber über Wiesen nach Hause fahren als durch Industriegebiete. Die von der Kraft der Berge schwärmen und der Frische der Luft und der Stille des Waldes – und die am Wochenende nicht erst ins Auto steigen möchten, bevor sie irgendwo ankommen, wo man das kann: in der Natur. Die durchatmen wollen. Und Ruhe finden. Und Mensch sein wollen.

Vier Personen, vier Arten von alpinem Lebensgefühl


In Österreichs Alpen…

  • 4.000.000 Menschen leben in den Alpen.
  • Innsbruck ist die zweitgrößte Stadt in den Alpen.
  • 4.500 verschiedene Pflanzenarten wachsen hier.
  • 731 Berge überragen die 3.000-Meter-Grenze. 
  • 7.000 Hirtinnen und Hirten versorgen täglich 51.000 Milchkühe, 265.000 Rinder, 9.000 Pferde, 114.000 Schafe, 40.000 Steinböcke und 10.000 Ziegen. 
  • 30 Gletscher nehmen eine Oberfläche von 450km² ein, was fast so viel ist wie die Grundfläche von Andorra.
  • 3.798 Meter ist der „Großglockner“ hoch – Österreichs höchster Berg.
  • 290–35 Millionen Jahre sind die Alpen alt – stellenweise auch deutlich älter.
  • 54.000 Quadratkilometer beträgt Österreichs Anteil an den Alpen. Insgesamt sind sie 200.000 Quadratkilometer groß.
  • 25 gemeldete Bergführer und Bergführerinnen bringen Interessierten die Alpen näher.
  • 480 tausend Milliarden Tonnen wiegen die Alpen.
  • PeakFinder Earth © PeakFinder Earth PeakFinder Earth © PeakFinder Earth

    Earth

    Der Berg ruft! Aber welcher genau? Der Peakfinder verrät Ihnen, wie die Berge im Umkreis von 300 km heißen. Die App verfügt über GPS, Maps und einen Kompass und kann auch offline abgerufen werden.

    Tablet / Mobile
  • Bergfex-Wetter © Bergfex Bergfex-Wetter © Bergfex

    Bergfex-Wetter

    Bergfexe sollten immer das Wetter im Auge behalten. Am besten mit der passenden App: Diese liefert detaillierte Tagesvorhersagen für den Alpenraum zu Temperaturen (min./max.), Wind, Niederschlag, Sonnenscheindauer, Webcams, Neuschnee und Schneefallgrenzen u. v. a. m.

    Tablet / Mobile
  • Essbare Pflanzen PRO © Essbare Pflanzen PRO Essbare Pflanzen PRO © Essbare Pflanzen PRO

    Essbare Pflanzen PRO

    Gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Damit man dieses am Wegesrand auch erkennt, gibt es die Wildkräuter-App mit hilfreichen Tipps zum Sammeln, Konservieren und Zubereiten essbarer Kräuter und Wildpflanzen.

    Tablet / Mobile

Warum heißt ein Berg, wie er heißt?

Kahlenberg, Mittagskogel oder Gjaid Alm – die Namensgebung eines Berges scheint willkürlich – doch hier ist nichts dem Zufall überlassen. Zuerst ist die Form ausschlaggebend für die Benennung: Ist es eher ein Gupf, ein Spitz oder ähnelt die Erhöhung einem „Kopf“ oder „Rücken“? Auch die Flora, die auf ihm wächst, ist ein wichtiger Faktor – das wissen etwa der Grasberg oder Zirbenkogel. Manche Berge – wie der Nebelstein oder das Wetterkreuz – sind nach der Witterung benannt. Andere hingegen bekommen ihren Namen nach dem Stand der Sonne, wie der Mittagskogel oder Zwölferspitz

Hallo, mein Name ist Berg

In Österreich gibt es unzählige Berge. Aber ab wann darf sich eine Erhöhung Berg nennen? Ausschlaggebend dafür sind die Dominanz und die Prominenz. Ersteres ist ein Alleinstehungsmerkmal und gibt an, wie groß der Abstand zum nächsten Berg ist. Der Grimming sticht relativ isoliert zwischen Ennstal und Salzkammergut hervor. Mit einer Höhe von 2.351 Metern gilt er als der höchte frei stehende Berg Europas.  Zudem zählt auch die Prominenz zum Status eines Berges: Es wird bemessen, wie viele Höhenmeter der nächste Gipfel darunter liegt. In den Alpen muss der Gipfel etwa 100 bis 300 Meter über dem Nachbarn liegen, um als eigenständiger Berg zu gelten.

Wenn ich groß bin, werde ich ein Berg

Auch wenn Berge scheinbar unendlich in den Himmel wachsen, so haben sie bei etwa 9.000 Metern ihre Obergrenze erreicht. Warum? Wenn Berge durch das Zusammenprallen der Kontinentalplatten in die Höhe wachsen, hinterlässt das bei einem Berg auch seine Spuren: Er zerreißt, bekommt Furchen oder fängt an zu bröckeln. Auch die Witterung trägt zum Zerfall bei, denn Regen, Wind und Wetter tragen das Gestein ab. Außerdem: Wären Berge größer, wären sie auch schwerer, sodass sie durch die Erdkruste brechen würden – die Erde ist eben auch kein Dickhäuter.

Bildrechte

Die Österreich Werbung betreibt unter den Hauptdomains <a href="http://www.austria.info" target="_blank">www.austria.info</a> bzw. <a href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a> Websites, die in erster Linie der Bewerbung Österreichs als Fremdenverkehrsland dienen.