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(K)ein Tag wie jeder andere

24 Stunden bei den eigentlichen Machern von Serfaus-Fiss-Ladis

Autor: Stefan Nink

04:00 Uhr
Drüben zwischen den Gipfeln schlitzt ein Sichelmond einen Riss in die schwarze Nacht, und für einen kurzen Moment muss Florian Kaserer die Augen kneifen, als er zurück in die hell erleuchtete Backstube kommt. Es ist vier in der Früh, und die Kisten mit den Semmeln gerade eben fertig geworden – das war für heute die letzte Fuhre, die er hinaus auf die Rampe gestellt hat. Florian Kaserer backt für Serfaus-Fiss-Ladis , 2.500 Einwohner plus 14.500 Betten. Da kommt schon was zusammen an jedem Frühstücksmorgen. Heute waren es, Moment, er sieht nach: 7.496 Semmeln, 980 Kornspitze, 75 Spezial- und vierzehn Schwarzbrote. Plus Brezeln und Jourgebäck und Laugenstangen. Um neun am Vorabend hat Kaserer seine Schicht begonnen, zusammen mit vier Kollegen. Jetzt ist alles gebacken, alles verpackt, alles mit Zetteln versehen, auf denen der Name des Bestellers steht. Und gleich kommen drei Fahrer mit Lieferwagen und bringen alles in Hotels und Pensionen. Ist ganz schön hungrig, so ein Wintersportort in den Tiroler Alpen.
 

Die Serfauser Backstube

  • Serfaus-Fiss-Ladis - Bäckerei © © Österreich Werbung Serfaus-Fiss-Ladis - Bäckerei © © Österreich Werbung
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07:30 Uhr
Er hat noch einmal nachgesehen draußen, und es hat sich nichts geändert: makellos, nach wie vor. Kein einziges Wölkchen hängt am babystrampelanzugsblauen Himmel über Serfaus-Fiss-Ladis, und Jens Fuchs ahnt, was das bedeutet. Heute Morgen werden alle gleichzeitig auftauchen. Zweihundert Hotelgäste, die im Winter ja auch zweihundert Skifahrer sind. Oder Snowboarder. Oder einfach nur Urlauber, die möglichst schnell in die Sonne wollen. An Schlechtwettertagen wird gerne länger geschlafen, da trudeln sie erst nach und nach am Frühstücksbufett ein. An einem Morgen wie diesem aber? Ist es, als würde jemand einen unhörbaren Startschuss geben.
Fuchs ist Service-Chef in der Wellness-Residenz Schalber. Er weiß, wie das Wetter den Tagesablauf in der Küche und beim Service beeinflussen kann. Ein letztes Mal kontrolliert er die Auswahl am Bufett: Jourgebäck aus dunklem Teig und Vollkornbrote aus der Backstube weiter oben an der Straße, Müsli, Obst, frisch gepresste Säfte. Die meisten Dinge kommen aus Tirol, vieles aus der Region, die Milchprodukte sogar aus eigener Produktion. Und dann kommen die Gäste. Natürlich alle gleichzeitig.
 
 
08:00 Uhr
Und dann sind die ersten auf dem Weg auf die Piste. Es ist immer noch früh, es ist immer noch still, unter das Tschilpen der Vögel entlang der Dorfbahn-Straße aber hat sich mittlerweile jenes leicht schabende Geräusch gelegt, das entsteht, wenn tausende Beine in Skihosen beim Gehen aneinanderschurfen. Und im Schiverleih (Skiverleih) an der Talstation sucht Dave Fullwood die Menge nach Bekannten ab. Er könne Gesichter und Schi (Ski) kombinieren, sagt er, das helfe ziemlich und spare Zeit. Viel Zeit. Oft habe er das korrekte Paar bereits in der Hand, obwohl sein Besitzer noch gar nicht vor ihm steht.
Dave ist Engländer und jobbt im Verleih an der Talstation. Seit zwanzig Wintern schon. Er kennt viele, und die meisten kennen ihn: Rauschebart, Mähne, immer in Bewegung und dennoch die Ruhe selbst. Ein Winken hier, eine Umarmung dort, ein „Hey! Neue Frisur? Krass!" beim Nächsten. Zwischen zwei- und dreitausend Wintersportler holen an einem ganz normalen Wintermorgen ihre Ausrüstung beim „Check-in" ab. Morgens muss alles schnell gehen, niemand will warten, aber Zeit für ein, zwei nette Bemerkungen muss sein, findet Dave. Und vielleicht ist das ja wirklich so: Vielleicht beginnt ein perfekter Wintersporttag tatsächlich an der Ausleihe. In diesen Räumen, von denen man immer dachte, alles hier funktioniere unpersönlich und eher vollautomatisch. Es ist 8:17 Uhr, aus der Lautsprecheranlage näselt Bob Dylan. Dave singt den Refrain von „Like a Rolling Stone" mit und holt das nächste Paar Ski. Das richtige natürlich.
 

Ein Wintersporttag in Serfaus

  • Wintersporttag © Österreich Werbung / nunofoto.at Wintersporttag © Österreich Werbung / nunofoto.at
  • Impressionen - Skipiste © Österreich Werbung / nunofoto.at Impressionen - Skipiste © Österreich Werbung / nunofoto.at
  • Lawensbahn © © Österreich Werbung / nunofoto.at Lawensbahn © © Österreich Werbung / nunofoto.at
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  • Impressionen Skipiste © © Österreich Werbung / nunofoto.at Impressionen Skipiste © © Österreich Werbung / nunofoto.at
09:20 Uhr

„Rot und Grün", seufzt der Heiseler Andi, „warum ist das denn bloß so schwer zu verstehen? Rot und Grün, wie bei einer Ampel." Der Heiseler Andi heißt eigentlich Andreas Heiseler und ist einer von drei Kontrolleuren der Serfauser U-Bahn. Ja, doch: U-Bahn. Österreichweit gibt es davon bloß zwei; die andere fährt in Wien, wo denn sonst. Die Serfauser Linie sorgt seit zwanzig Jahren dafür, dass täglich bis zu zehntausend Skifahrer von den Parkplätzen am Ortseingang zur Talstation kommen, unterirdisch und staufrei. Und der Heiseler Andi und seine Kollegen im Kontrollzentrum achten mit Hilfe diverser Kameras in den Zügen und an den Bahnsteigen darauf, dass alles reibungslos abläuft.
Wie das funktioniert? Mit Hilfe eines Kästchens im Kontrollzentrum. Je nachdem, welche Taste man an dem Kästchen drückt, werden die U-Bahn-Fahrgäste ein klein wenig dirigiert. „Bitte im Wagen aufrücken!" schallt es dann aus den Lautsprechern im Abteil (Taste 1). Oder „Bitte nicht rauchen!" (Taste 4). Das wirke immer, sagt der Heiseler Andi. Demnächst will er dann eine Ansage einbauen, die das Rot-Grün-Problem regelt. „Von selbst merken die Leute ja nicht, dass sie nur die Türen benutzen können, über denen es grün leuchtet“, meint er. „Die anderen öffnen sich nämlich nicht."
 

Die Serfauser U-Bahn

  • Dorfbahn - Serfaus-Fiss-Ladis © Österreich Webung /  nunofoto.at Dorfbahn - Serfaus-Fiss-Ladis © Österreich Webung / nunofoto.at
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Edith, die Skilehrerin

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Serfaus-Fiss-Ladis_Kinder-Skischule © Österreich Werbung / nunofoto.atSerfaus-Fiss-Ladis_Kinder-Skischule © Österreich Werbung / nunofoto.at

10:30 Uhr
Die Sonne scheint, das Lied vom Supermurmli läuft auch schon wieder, aber Phillip ist trotzdem stinksauer. Man kann es ihm ansehen: die Falte auf der Stirn unter dem Helm, die zusammengepressten Lippen. Wer ihn kennt, den Phillip, der ahnt: Da steht was bevor. Und das alles, weil die blöde Bindung nicht will! Also, noch einmal: vorne rein, hinten herunter. Es knackt, alles scheint fest, aber dann kommt der Schuh doch wieder frei. Phillip stampft wütend auf. Zweimal, dreimal. Dann lässt er sich in den Schnee fallen und schreit wie am Spieß.
Statt der Mama eilt Edith Ellinghaus zur Hilfe. Sie ist eine von dreißig Skilehrerinnen, die sich in der Kinderschneealm um die kleinsten Gäste kümmern. Um solche wie Phillip. Phillip ist letzte Woche drei geworden. Er schreit und weint jetzt nicht mehr. Er fährt jetzt lachend den Hang hinunter.
Es liegt auch an Lehrerinnen wie Edith Ellinghaus, dass Serfaus-Fiss-Ladis als führende Familiendestination in den Alpen gilt. Und an Anlagen wie der Kinderschneealm, dem Abenteuerspielplatz im Schnee mit ihrem Minislalom-Kurs und dem Zurück-zum-Start-Förderband. Wer hier vormittags abgegeben wird, kann am Ende des Urlaubs manchmal besser Ski fahren als laufen. Und Edith Ellinghaus kann am Ende der Saison das Lied vom Supermurmli  mitsingen, als gebe es kein zweites auf der Welt.
 

Stefan Monz

  • Stefan Monz © © Österreich Werbung / nunofoto.at Stefan Monz © © Österreich Werbung / nunofoto.at
13:00 Uhr
Er habe schon länger zurückgewollt, sagt Stefan Monz. Nach Tirol, in die Berge, nach Hause. Dieses nagende Gefühl sei eigentlich immer da gewesen, in Frankreich, in Dänemark, auch während der zwei Jahre in New York. „Nennt man das dann Heimweh? Schon, oder?" Monz steht in seiner Küche in der Seealm Hög, einem dieser neuen, beeindruckenden Gebäude aus Stein und Holz und Stahl, wie es nur Alpenarchitekten hinbekommen (und, na gut, ein paar aus Norwegen vielleicht). Nach langen Auslandsjahren ist das hier seine erste Station als Küchenchef, und er hat die Vision, alles ein bisschen anders zu machen als andere. Stilvoller. Peppiger. Kreativer. Auf der Tageskarte stehen „Rosa gebratenes Filet vom Duroc-Schwein mit Kräuter-Gorgonzolasauce und Blattsalaten" und „Halbe gebratene Seezunge an einem Tomatenrisotto". Die Zeiten des ewigen „Schnitzel Wiener Art“ sind zumindest hier vorbei.
Bis zu zweitausend Essen kochen Stefan Monz und sein zehnköpfiges Team jeden Tag und die allermeisten davon in jenem zwei, drei Stunden langen Slot über die Mittagszeit, in dem die Skifahrer und Snowboarder Kalorien auffüllen wollen. Geht das denn? Kann man das denn überhaupt? Kreative Küche unter diesen Bedingungen? Kann man, sagt Stefan Monz. Wenn man eine Vision hat, kann man das.
 

Die Seealm hat ihre eigene Geschichte

  • Seealm © Österreich Werbung / nunofoto.at Seealm © Österreich Werbung / nunofoto.at
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15:00 Uhr
Ja, natürlich gibt es sie immer noch, trotz all der Bewertungsportale, der virtuellen Reisecommunities und der Möglichkeit, alles online buchen zu können: Die Leute, die am späten Donnerstagnachmittag aufgeregt vor ihr stehen und ein freies Zimmer suchen. Ab sofort natürlich, bis Sonntag, ach, Hochsaison? Und ob Sie denn nicht. Und sei nicht vielleicht. Und könne man nicht ausnahmsweise.
„Wir haben noch niemanden wegschicken müssen“, sagt Verena Dreier. Ihr Schreibtisch in der Touristeninfo-Zentrale ist ein minimalistisches Gesamtkunstwerk: Computermonitor, Papier, Stifte, sonst nichts. Selbst die Broschüren liegen draußen. „Man muss aber zu Kompromissen bereit sein, wenn man sich erst in allerletzter Minute entschließt. Wir sind ja kein unentdeckter Geheimtipp.“
Nein, das wirklich nicht. Bis zu 14.500 Gäste übernachten an einem Hochsaisontag in der Region. Bei dieser Größenordnung bleiben kurzfristige Stornierungen nicht aus, beziehungsweise: „Irgendwer sagt immer ab.“ Diese Zimmer sind Verena Dreiers Spielmasse. Mit denen kann sie arbeiten. „Und wenn in Ladis nichts frei ist, dann eben in Fiss, und wenn die Leute unbedingt nach Serfaus wollen, und es gibt nur in Ladis noch ein freies Zimmer, dann machen die das auch." Sie lächelt. „Wie gesagt: Wir haben noch niemanden wegschicken müssen.“
 
 

Pistenbully

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Michael Gigele © © Österreich Werbung / nunofoto.atMichael Gigele © © Österreich Werbung / nunofoto.at

16:30 Uhr
Von oben sieht die Hauptstraße von Serfaus jetzt aus, als habe jemand viele, viele bunte Schokodrops über ihr ausgeschüttet: Rückkehrende Wintersportler sind ein buntes Völkchen. Tausend Meter über ihnen trägt Michael Gigele simples Arbeitsanzugsblau, wenn er um diese Zeit den Zündschlüssel dreht, um seine Arbeit im Weiß zu erledigen. Gigele ist Bullyfahrer. Einer von zwanzig, die sich jeden Tag die 212 Pistenkilometer der Region kümmern. Mit jeweils 400 PS.
Und? Wie ist das so? Einsam, sagt Gigele. Vor allem die Nachtschicht, neun Uhr abends bis zwei in der Nacht, „da trösten dich nur die Sterne“. Aber er muss sich eh konzentrieren. Pistenraupen werden per Joystick gesteuert, winzige Bewegungen im Cockpit haben große Folgen da draußen, wo die Schaufel den Schnee verteilt, Löcher füllt und Buckel ebnet. „Du brauchst eine komplette Saison, um das zu beherrschen. Und dann musst Du üben. Mit der Zeit kennst Du deinen Schnee.“   
Im Sommer fährt er Lastwagen. Aber Bully ist besser, Bully wollte er schon immer. Wegen der Herausforderung. Baggerfahren sei easy im Vergleich zum Job mit dem Pistenbully. Und überhaupt: „Wollen wir das nicht alle? Mit 400 PS zur Arbeit brettern?“

 

Eine Schlittenfahrt mit Lotte und Myrte

  • Paul Greiter © Österreich Werbung / nunofoto.at Paul Greiter © Österreich Werbung / nunofoto.at
18:30 Uhr
Dass Paul Greiter der Bürgermeister von Serfaus ist, sieht man ihm jetzt nicht an. In seinen kniehohen, pelzgefütterten Stiefeln, dem warmen Wintermantel und mit dem gefilzten Tiroler Hut auf dem Kopf, führt er Lotte und Myrte, die beiden Haflingerpferde, aus dem Stall des Darrehofs und spannt sie dem Pferdeschlitten vor. In Kürze wird darin eine muntere Gästeschar Platz nehmen, sich in warme Decken hüllen und entlang einer eindrucksvollen Route  zum Gasthof Madatschen ziehen lassen. Und wie immer wird Pauls Bürgermeisterherz höher schlagen, wenn er ihnen zeigen kann, warum Serfaus im Rätoromanischen „Super fauces“, also „über den Schluchten“, heißt: Denn der Weg führt entlang verschneiter Wiesen und  Wälder hoch oben über dem Tal. Die Aussicht auf das romantisch beleuchtete Serfaus und auf die einzigartige, tief verschneite Bergwelt ist einmalig. „Ja, ja“, meint Paul, „die verschlagt auch jedem nichtromantischen Schlittengast die Rede.“
 
22:30 oder 23:17 oder 00:46 Uhr
Über die Brücke am Argebach, dann im Bogen nach links und anschließend immer geradeaus: Lucas Geigers Berggasthof liegt gerade noch so nah, dass man ihn von Serfaus auch zu Fuß erreichen kann. Und gleichzeitig doch schon weit genug entfernt, um das Gefühl zu haben, in die Natur hinauszuwandern, und bestimmt macht schon das einen Teil seines Zaubers aus. Geiger sagt, das Madatschen sei das einzige Lokal auf dem Plateau, das original geblieben sei, nur der Wintergarten sei neu, alles andere sei alt beziehungsweise: so wie schon immer. Der Gastraum. Das Mobiliar. Die Gerichte. Dass viele Stammgäste schon als Kinder mit ihren Eltern hier waren, und dass Stammgast Walter seit 32 Jahren hier Akkordeon spielt. Dass die Küche ab zehn Uhr morgens besetzt sei und erst dann geschlossen werde, wenn die Letzten gingen. Was spät sein kann, oft tief in der Nacht. Dann glänzen draußen die weißen Gipfel unter dem sternenzerstoßenen Himmel Tirols, als habe man sie mit viel Deckweiß an das nachtschwarze Firmament gemalt, so glänzen sie.

In der Backstube von Florian Kaserer ist längst Licht.
 

Das Madatschen - ein Original

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