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Gelassenheit ist die Devise

Den Job im Ingenieursbüro hinschmeissen und lieber Hüttenwirt werden. Klingt unrealistisch? Nicht so für Patrick Endl. Er lebt mit seiner Familie auf der Gjaid Alm.

Die Herausforderungen machen es so besonders

Der Unterschied zum Leben in der Stadt: Es gibt in den Bergen keinen Strassenverkehr – selbst die Grundversorgung läuft über eine Seilbahn bzw. mit einem Spezialfahrzeug zum Überwinden der grossen Steigungen. Das stellt die Familie zwar manchmal vor logistische Herausforderungen, lässt dafür aber die materiellen Dinge im Leben in den Hintergrund rücken und den Alltag in den Bergen langsamer und gelassener verlaufen als in der Stadt. Wenn etwas nicht gleich funktioniert oder einfach länger dauert, nimmt man es leichter hin. Hier lebt jeder in einem besonnenen Rhythmus, den man auch den anderen zugesteht. „Kein Tag verläuft gleich. Einmal bin ich mehr Gastwirt, einmal mehr Landwirt. Oft muss man einen Fuss vor den anderen setzen, improvisieren und langsam herausfinden, wie man seine Aufgaben mit den gegebenen Mitteln lösen kann“, so der Hüttenwirt. Das macht das Leben am Berg herausfordernd und spannend.

Aufs richtige Pferd gesetzt

Patrick steckt viel Arbeit und Musse in die Weiterentwicklung der Gjaid Alm und findet immer neue Wege, diese um eine Attraktion zu bereichern. So hat er vor der Berghütte, auf der Wanderer einkehren oder übernachten können, einen Streichelzoo errichtet, und er beherbergt in den Sommermonaten Pferde, Schafe, Ziegen und Kühe. Im Herbst – bevor die auf 1.738 Metern gelegene Alp im Schnee versinkt – werden die Tiere wieder ins Tal getrieben. „Das Schönste bei dieser Arbeit ist, dass einem die Berge den Raum und die Möglichkeit bieten, seine Träume und Ideen in die Tat umzusetzen. Man bekommt auch direkte Resonanz von den Menschen. Man spürt, wie sehr sich die Kinder und Besucher freuen, die Tiere aus nächster Nähe zu sehen und zu berühren. Auch im Tal wird positiv über die Entwicklungen auf der Gjaid Alm gesprochen, was mich in meiner Arbeit als Hüttenwirt bestätigt und weiterhin anspornt, den Menschen die Berge zugänglich zu machen.

Im Einklang mit der Natur leben

  • Mann und Pferd, Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung / WEST4MEDIA Mann und Pferd, Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung / WEST4MEDIA
  • Patrick Endl auf der Gjaid Alm © Österreich Werbung / WEST4MEDIA Patrick Endl auf der Gjaid Alm © Österreich Werbung / WEST4MEDIA
  • Patrick Endl und seine Familie, Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung / WEST4MEDIA Patrick Endl und seine Familie, Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung / WEST4MEDIA
  • Der Hüttenwirt Patrick Endl, Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung / WEST4MEDIA Der Hüttenwirt Patrick Endl, Alpines Lebensgefühl © Österreich Werbung / WEST4MEDIA
  • Familie und Freunde helfen bei der Arbeit © Österreich Werbung / WEST4MEDIA Familie und Freunde helfen bei der Arbeit © Österreich Werbung / WEST4MEDIA
  • Vater und Tochter füttern Almtiere © Österreich Werbung / WEST4MEDIA Vater und Tochter füttern Almtiere © Österreich Werbung / WEST4MEDIA

Das Miteinander auf der Alp

Patrick ist selbst schon viel in der Welt herumgekommen und hat sogar in Guatemala gelebt. Doch es hat ihn wieder in die österreichischen Alpen zurückgezogen: Für ihn ist die Idylle hier einzigartig und auch das Miteinander etwas ganz Besonderes. „Das schönste Erlebnis auf der Alp war letztes Weihnachten, als wir gemeinsam mit unseren Gästen gefeiert haben – es war ein bunter Haufen aus Familien, einem Pärchen und Leuten, die selbst keine Familie haben. Jeder hat etwas zu diesem Fest beigetragen, hat Glühwein gekocht, Christkind gespielt, und ich habe ein Ständchen auf dem Bass gegeben – herzlicher und schöner hätte dieser Weihnachtsabend in der Gemeinschaft auf der Alp nicht sein können“, schwärmt Patrick. Aber auch unterm Jahr spielt das Miteinander eine grosse Rolle: Jeder packt an und hilft, wo er nur kann. Dieses Zusammenspiel ist es, das das Leben in den Bergen so lebenswert macht.

Sein Glück selbst in die Hand nehmen

Die Philosophie der Gjaidalm

Auf der Gjaidalm darf jeder sein wie er ist und seinen Tag gestalten, wie er mag: ob Wandern, Faulenzen, Extremsporteln oder gemütliches Zusammensitzen. Die Hüttenwirte, Patrick Endl und seiner Frau Mikaela, verstehen die Gjaidalm als Ort der Begegnung von Personen mit verschiedenster Herkunft, Berufen oder Weltanschauungen. Alles kann, nichts muss. Das Wichtigste ist hier ein friedliches Miteinander.
Ferien mit Familie auf der Gjaidalm © Österreich Werbung / thecreatingclick.com Ferien mit Familie auf der Gjaidalm © Österreich Werbung / thecreatingclick.com

Die Gjaidalm

 
  • Die alpine Schutzhütte liegt am Dachsteinplateau im oberösterreichischen Salzkammergut auf 1738 Meter.
  • Geöffnet: Wintersaison bis 2. April 2017 / Sommersaison ab 1. Juni 2017  
  • Die Hütte bietet: drei Gasträume mit 100 Plätzen, eine Terrasse für 150 Gäste, 50 Betten in Einbett-, Zweibett- oder Mehrbettzimmern sowie in Schlaflagern. Aber auch das Schlafen unter freiem Himmel im Zelt oder Schlafsack ist möglich.
  • Ein perfekter Ort für Wanderer, Ruhesuchende, Naturliebhaber, Seminare oder diverse Feiern.
  • Infos über Gondelbetrieb auf die Gjaidalm.
Beim Wandern nahe der Gjaidalm © Österreich Werbung / thecreatingclick.com Beim Wandern nahe der Gjaidalm © Österreich Werbung / thecreatingclick.com

Wandern auf der Gjaidalm

Die Gjaidalm ist ein echtes Eldorado für kleine oder grosse Wanderungen:
 
  • Dachsteinblick 30 Minuten  
  • Zum Gletscher: 3 h
  • Hoher Dachstein: 6 h

Bildrechte

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