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    Wald wirkt Wunder – die Natur als Kraftquelle

    Der Wald als Raum des Wohlbefindens und der Langsamkeit: der Duft nach frischer Erde, das Grün, die Stille. Die sinnlichen Impulse der Natur wirken erholsam auf den Körper und heilsam auf die Seele. Aber warum fühlen wir uns eigentlich zur Natur so hingezogen?

    Atme Leichtigkeit!

    Die Natur als Erfrischung für die Seele

    Lebensfreude einatmen, Alltag ausatmen, Leichtigkeit einatmen … Menschen, die den Wald lieben, kennen diesen belebenden Rhythmus nur allzu gut. Es scheint, als gäben uns die Bäume Atemzug für Atemzug die Entspannung zurück, die uns zwischen Terminen und Handycheck abhandenkommt. Bei Bäumen ist es genau umgekehrt: Sie nehmen Kohlendioxid auf, geben guten Sauerstoff ab, sind somit die perfekten Luftreiniger und zugleich – das ist weniger bekannt – wahre „Wunderheiler“. 

    Schließlich bestätigt die Forschung schon längst die medizinische Wirkung des Waldes: Waldluft enthält Pflanzenstoffe, die eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Allen Waldliebhaber*innen ist das Gefühl vertraut: Zwischen Wald und Wiesen, Seen und Bächen lösen sich buchstäblich so manche Sorgen in Luft auf. Wir fühlen uns gestärkt von der Natur als verlässliche Kraftquelle. 

    im Wald
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    • Doch warum fällt uns das Energietanken ausgerechnet im Grünen so leicht? Warum wirkt ein Spaziergang im Wald so magisch auf unser Seelenleben? Und wie erklärt die Wissenschaft diese Hingezogenheit zur Natur? 

      Der erste tiefe Atemzug ist besonders befreiend: Je nach Jahreszeit erreichen unterschiedliche Duftnoten die Nase – von feuchter Erde im Frühling und Harz im Sommer bis zu würzigem Laub im Herbst und frischer „Schneeluft“ im Winter. Es ist das Zusammenspiel von allen Sinnen, das uns in der freien Natur so wohlig stimuliert. Ganz anders als vor dem Computer, wo bestimmte Sinne so gut wie stillgelegt sind. Zwei bis drei Stunden im Wald hingegen bewirken eine fünfzigprozentige Steigerung der natürlichen „Killerzellen”, die den Körper vor gesundheitsschädigenden Veränderungen schützen. Das bestätigen wissenschaftliche Studien, die das „Waldbaden“ zwischen Moos, Vogelgezwitscher und Baumkronen auch in Österreich populär machten.

    • Aufatmen im Wald – die reinste Entschleunigung: Stresshormone werden zurückgefahren, Abwehrkräfte gestärkt, der Blutdruck senkt sich, der Parasympathikus – der „Nerv der Ruhe“, der für die Regeneration sorgt – wird aktiviert. Was sich liest wie eine medizinische Diagnose, hat einen erwiesenen Hintergrund, wie erklärt: „Wir Menschen fahren auf der Software, die in der Steinzeit nötig war. So ist der Mensch fähig, von Null auf Hundert zu mobilisieren. Dafür ist das Limbische System im Gehirn zuständig – nicht beeinflussbar und tief im Unterbewusstsein. Deshalb ist der Aufenthalt im Wald so besonders erholsam – das Unterbewusstsein erkennt die Natur als die Quelle tiefster Entspannung.“ Und gerade in Österreich reihen sich Wälder, Wasserfälle, Seen und Berge als fruchtbare Kultur- und Naturlandschaften aneinander.

      Der Waldversteher. Der Erfahrungsbogen von Dr. Erwin Thoma spannt sich von seinem früheren Lebensabschnitt als Förster bis zur Wissenschaft und Produktion von Holzhäusern heute.

    • Als Leiter seines Forschungszentrums und Unternehmer in Goldegg im SalzburgerLand verarbeitet er seine Erfahrungen mit Holz in seinen . Einer, der sich viel beschäftigt hat mit der heilsamen Wirkung der Natur auf den Menschen: „Wer in der superurbanen Welt lebt, hat oft keine Möglichkeit, sich von all den Überforderungen wie Lichtstress oder Lärm zu lösen.“ Die Antwort darauf sei die Erholung in der Natur, am besten im Wald: Die Reinheit der Luft und die Stille sind für gestresste Menschen eine Wohltat. „Aber vor allem sind die biochemischen Substanzen, die die Bäume untereinander austauschen, für uns Menschen ein wahres Lebenselexier“, so Dr. Thoma.

      Diese Botenstoffe werden unter anderem abgesondert, um Schädlinge, Pilze und Bakterien abzuwehren. Beim Waldspaziergang nehmen wir diese Substanzen – die sogenannten Terpene – über die Atmung oder die Haut auf. Die Wirkung kennen alle, die den Wald lieben, nur zu gut: ein Wohlgefühl zwischen Sinnlichkeit, Entspannung und Lebendigkeit.

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    Podcast „Wald wirkt Wunder“ / Episode #1 „Die Natur als Kraftquelle“

    „Wir Menschen fahren auf der Software, die in der Steinzeit nötig war. Deshalb ist der Aufenthalt in der Natur so besonders erholsam – das Unterbewusstsein erkennt die Natur als die Quelle tiefster Entspannung.“

    Erwin Thoma
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    Dr. Erwin Thoma

    Wald wirkt Wunder!

    Beinahe halb Österreich ist bewachsen mit Laub- und Nadelwäldern. Die Steiermark, Kärnten und Salzburg führen das grüne Ranking an. Und sogar Wien – wie kann es anders sein bei der „Grünsten Stadt der Welt“ – genießt den Luxus von 20 % Waldfläche.

    Aber nicht nur der Wald bietet den optimalen Rahmen für die Wahrnehmung von Farben, Geräuschen und Düften. Es gibt so viele Orte, wo die Natur die Seele streichelt:

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    „Warum fühlen sich Menschen so wohl in Holzhäusern? Das Limbische System erkennt: Hier kann ich in die Tiefenentspannung gehen!“

    Erwin Thoma
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    Dr. Erwin Thoma

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