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    • Meditieren am Reedsee / Reedsee
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    Meditative Aktivitäten in Österreich: Urlaub für die Seele

    Ob am Flussufer, am Wanderweg oder im eiskalten Wasser – rhythmische Bewegung und Perspektivenwechsel bringen euch und euer Inneres zur Ruhe.

    • Zwischen Tätigkeit und Untätigkeit

      Im Rhythmus taucht das Paddel in die Wasseroberfläche ein. Der Ausblick von der Mitte des Sees: ein komplett anderer. Still, ruhig und wartend spähen die Augen über die Landschaft, jeder noch so kleinen Bewegung wird maximale Aufmerksamkeit geschenkt. Jedes Geräusch und jeder Geruch berührt die Sinne auf eine ganz besondere Art und Weise. Und der Kopf, der ist plötzlich ganz still.

      Keine sozialen Medien, keine E-Mails, keine News. Eine Pause von der ständigen Erreichbarkeit, dem Multitasking und der dauerhaften Reizüberflutung. Nur man selbst, im Hier und Jetzt. Was uns dabei helfen kann ein wenig Ruhe im Inneren zu finden? – Meditation!

      Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen – der Schlüssel von Meditation – bringen Körper und Geist zur Ruhe. Denn wer wünscht sich nicht ab und an den inneren Vergnügungspark abzudrehen: kein Gedankenkarussell, kein Kopfkino, keine Emotionsachterbahn. Ob durch die Konzentration auf den Atem, einen Perspektivenwechsel oder rhythmische, wiederholende Bewegungen: Beim Meditieren wird versucht, die aufpoppenden Gedanken und Gefühle in beobachtender Distanz wahrzunehmen und, ohne sich in ihnen zu verlieren, weiter ziehen zu lassen. Eine Herausforderung, die uns manchmal nicht so leichtfällt.

    • Weniger bringt (manchmal) mehr

      Dass das vermeintliche Nichtstun positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, belegen immer mehr Studien. So haben Neurowissenschaftler*innen festgestellt, dass sich im meditativen Zustand die Hirnaktivität und -struktur verändert. Dieser führt zu geringerer Dichte der grauen Substanz an der Amygdala – unserem Angst- und Stresszentrum – bei gleichzeitig größerer Dichte im Hippocampus und der umliegenden Region, die für Selbstwahrnehmung und Mitgefühl zuständig sind. Die Folge: Die beruhigenden Botenstoffe, die beim Meditieren ausgeschüttet werden, wirken Stress entgegen, lassen den Blutdruck und Puls senken und verstärken eine positive Grundhaltung und somit gute Laune.

      Dass Meditation nicht nur im Lotussitz mit Händen in einer Mudra-Haltung und geschlossenen Augen praktiziert werden kann, zeigen Geh-, Tanz- und Schüttelmeditationen oder – klassisch – verschiedene Arten von Yoga. Hier wird ein besonderer Fokus auf fließende, wiederkehrende Bewegungen gelegt, womit ein sogenannter „Flow“ und somit eine bewegte Meditation entsteht. Wer nicht nur seinem Körper, sondern auch seiner Seele eine Auszeit gönnen möchte, der kann das Konzept dynamischer Meditation auf viele verschiedene Freizeitbeschäftigungen umlegen. Welche meditative Tätigkeit besonders zu euch passt, zeigen wir euch in unserer Sammlung meditativer Aktivitäten in Österreich. 

    In der Ruhe liegt die Kraft: 8 Gründe für regelmäßige Meditation

    Ob mit dem Ruderboot, Kanu oder Kajak – das Prinzip ist bei allen das gleiche: sich aus eigener Muskelkraft über das Wasser bewegen. Was als reines sportliches Workout beginnt, kann unverhofft die Gedanken ins Hier und Jetzt bringen. Wer seinen Rhythmus in den sich ständig wiederholenden Bewegungen gefunden hat, bekommt die Möglichkeit, sich voll und ganz auf seine Umgebung und sich selbst zu konzentrieren.

    Zusätzlich wirkt das Element Wasser positiv auf unseren Körper. Denn nicht ohne Grund sind Flüsse und Seen beliebte Urlaubsziele. Die erfrischende Luft und das klare Wasser haben wohltuende Effekte auf die Atmung und die Haut. Das Blau des Wassers – bekannt als die Farbe der Entspannung – lässt nachweislich den Puls senken. Und das Wasserplätschern wirkt im Ohr stressmindernd.

    •                 Weissensee: Kristallklares Wasser in den Alpen in Kärnten
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      Österreich, das Wasserreich

      Frisches Wasser aus Quellen und Grundwasser, glasklar und sauber, mit vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen in der Natur, auf die Österreich sorgfältig achtet.

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    Die eine kennt es unter Pilgern, der andere sagt „Mindful Walking“ dazu. Was beide meinen: Aufmerksames Gehen, dabei den Alltag vergessen und zu sich finden. Dafür müssen nicht hunderte von Kilometern zurückgelegt werden. Selbst kurze Spaziergänge durch die Natur oder die Stadt können entschleunigend wirken. Die Technik ist schnell erklärt: Egal, wo ihr spazieren geht, versucht, alles wahrzunehmen. Jede Bewegung, jeden Geruch, jedes Geräusch. Ob der erdige Duft des Waldes, das Zwitschern der Vögel oder das Gefühl von unebenem Boden unter den Füßen: Je mehr Aufmerksamkeit ihr eurer Umgebung widmet, desto intensiver werden die Eindrücke sein. Die Folge: Wir bauen Stress ab, werden ruhiger und gelassener und genießen die Bewegung an der frischen Luft.

    •                 Jakobsweg von Reit nach Au im SalzburgerLand
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      Auf Pilgerwegen durch Österreich

      Wandern bedeutet einfach unterwegs sein. Dabei ist der Weg selbst das Ziel. Pilgern in Österreich bietet viele Möglichkeiten, Schritt für Schritt zu sich selbst zu finden.

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    Der Sommer neigt sich dem Ende zu und damit auch die Badesaison. Falsch gedacht, denn auch der Winter bietet mancherorts die Möglichkeit für Badeausflüge – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied: Wassertemperaturen um den Gefrierpunkt. Die intensiven Empfindungen beim Eisbaden bringen die Gedanken ganz automatisch ins Hier und Jetzt. Mit einer ruhigen, tiefen und gleichmäßigen Atmung unterstützt ihr außerdem den Körper dabei, mit dem plötzlichen Kälteschock umzugehen. Was das Ganze bringt? Es stärkt nicht nur das Immunsystem und fördert die Gesundheit, sondern der Körper lernt dabei auch, mit Stresssituationen umzugehen und Ruhe zu bewahren.

    Wichtig ist beim Eisbaden immer eine gute Vor- und Nachbereitung sowie eine Begleitperson, um im Fall der Fälle Hilfe zu leisten.

    •                 Auf der Suche nach dem Winterlicht - Eisschwimmen in der Region Altenmarkt-Zauchensee / Altenmarkt-Zauchensee
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      Ice, ice, Eisbaden - Nichts für Warmduscher

      Im Winter in einen gefrorenen See zu springen, mag für viele irrwitzig klingen. Für Patricia Schumacher ist es allerdings das perfekte Mittel gegen den Winterblues. Wir haben mit ihr und dem Wasserretter Hansjörg Ransmayr über das Eisbaden gesprochen.

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    Die Natur als riesiges Suchbild. Hier geht es allerdings nicht wie in Zeitungen um das Finden von Fehlern oder Unterschieden. Beim Birdwatching, wie der Name schon verrät, macht man sich auf die Suche nach Vögeln und ihrem Lebensraum. Dieser fokussierte Blick in die Umgebung eröffnet Beobachter*innen eine ganz neue Welt: die der Vögel. Alles, was es dafür braucht: etwas Geduld, ausreichend Zeit und offene Augen und Ohren. Die Entspannung kommt praktisch automatisch, denn wer sich länger auf eine Sache konzentriert, gibt dem Körper gar keine Chance, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Zusätzlich wirkt Vogelzwitschern auf uns Menschen entspannend. Der Grund: Natürliche Klänge, wie singende Vögel oder plätscherndes Wasser, rufen positive Assoziationen hervor.

    Tipp der Redaktion: Fernglas und Vogelbestimmungsbuch nicht vergessen.

    •                 Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee / Weisssee Gletscherwelt
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      Die wundersame Magie der Nationalparks

      Durchatmen in den Traumkulissen der National- parks, die Grandezza von Berg und Wald spüren: Die 6 ökologisch wertvollsten Regionen des Landes stehen unter strengem Naturschutz.

      Zu den Nationalparks

    Zwei ältere weißhaarige Männer in olivgrünem Gewand stehen mit ernstem Blick im Wasser und warten stundenlang, dass ein Fisch anbeißt. Eine Szenerie, die fälschlicherweise das Wort „Langeweile“ – noch dazu in Großbuchstaben – vor uns entstehen lässt. Denn wer hinter die Kulisse des Klischees blickt, wird erkennen, dass am Uferrand mehr als nur ein toller Fang an Land gezogen werden kann. Die Mischung aus Tätigkeit und Untätigkeit gibt die Möglichkeit, alle Sinne zu nutzen und intensiver in sie einzutauchen. Wenn sich Ruhe einstellt und wir geduldig werden, lernen wir beim Angeln unsere Umgebung zu beobachten, der Stille zuzuhören und den Puls der Natur wahrzunehmen.

    •                 Fischer am Mondsee / Mondsee
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      Angeln und Fischen: Großes Glück am kleinen Haken

      Eins werden mit der Natur. Eins werden mit Fluss und See – bis die Angelrute zuckt. Fischen inmitten Österreichs wunderbarer Natur.

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    Autorin: Corinna Meyer

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